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Es gibt nur einen richtigen Weg!












Jivatma hatte die Frage gestellt nach dem Wesen der Erlösung und der Bedeutung des Todes von Jesus Christus am Kreuz.
Und wieder taucht hier die unselige Frage auf, was Jesus gemeint haben könnte, als er sagte: Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Mein Standpunkt, der diese Punkte alle erklärt:
Jesus hat als Mensch eine Entwicklung durchgemacht und immer wieder gelernt. In Matth 15,21-28 ist dargestellt, wie Jesus erkannt hat, daß sein Auftrag nicht auf die "verlorenen Schafe des Hauses Israel" beschränkt ist. In Matth 10,5-6 hatte er noch ganz anders geklungen. Jetzt aber hatte er erkannt: Gott ist der Gott aller Menschen. Und wenn Paulus im Röm 2,14-16 klarstellt, daß die Erlösung nicht abhängig ist von einem bestimmten Bekenntnis, sondern von dem Verhalten des Menschen selbst, so läßt das in uns die Frage aufkommen: Was für einen Vorteil haben wir dann als Christen? Die Angehörigen anderer Glaubensrichtungen können allenfalls hoffen, von Gott angenommen und erlöst zu werden. Wir als Christen wissen es. Jesus ist uns und allen Menschen diesen Weg vorausgegangen, und Gott hat ihn angenommen, indem er ihn an dritten Tage auferweckt hat. Durch seinen Tod am Kreuz, der nur durch das unbedingte Vertrauen in seinen Vater möglich war, hat Jesus der Welt gezeigt: Ein Mensch hat die Fähigkeit, ganz von Gott angenommen zu werden, ganz in Gott einzugehen. Und damit hat Jesus die Macht der Sünde für immer gebrochen. Das ist die Erlösung der Welt. Der Weg, auf dem wir Jesus nachfolgen können, im Rahmen unserer Kräfte, mit unseren Niederlagen, und dennoch in der Hoffnung und Zuversicht, von Gott in seiner Gnade angenommen und erlöst zu werden.

Vielleicht bringt das jemanden weiter.
Die wahre liebe Gottes findet man meiner Meinung nach nur im christsein.

Die Liebe Gottes ist ein Geschenk an die Menschen (Jesus) und wer es ablehnt kommt logischerweise in die "Hölle" weil man ohne Liebe nicht leben kann.

Natürlich weiss ich nicht mit 100% Sicherheit, ob es eine Hölle gibt.
Aber das ist meine Antwort darauf, warum Gott Leute in die Hölle lässt.
Zitat:
Und wieder taucht hier die unselige Frage auf, was Jesus gemeint haben könnte, als er sagte: Niemand kommt zum Vater außer durch mich.


Ich finde was davor steht ist viel wichtiger:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

In meine Ohren klingt das so, als sehe er sich selber als Ideal und nicht als Ikone. Er was das Ideal von von dem Du schreibst:

Zitat:
Und wenn Paulus im Röm 2,14-16 klarstellt, daß die Erlösung nicht abhängig ist von einem bestimmten Bekenntnis, sondern von dem Verhalten des Menschen selbst


Zitat:
Die Angehörigen anderer Glaubensrichtungen können allenfalls hoffen, von Gott angenommen und erlöst zu werden. Wir als Christen wissen es.



Das 'Christen' in Deinen Satz kann man durch jede theistische Religion ersetzt, aber dass muss ich Dir ja nicht sagen

Zitat:
Durch seinen Tod am Kreuz, der nur durch das unbedingte Vertrauen in seinen Vater möglich war, hat Jesus der Welt gezeigt: Ein Mensch hat die Fähigkeit, ganz von Gott angenommen zu werden, ganz in Gott einzugehen.



Ich glaube er ist deswegen am Kreuz gestorben, damit seine Botschaften wirken, wer würde ihm den glauben, dass er die Sünden der Menschen genommen hat, wenn er nicht leidvoll dafür gestorben wäre?

Zitat:
Die wahre liebe Gottes findet man meiner Meinung nach nur im christsein.



Ist Dein Gott so klein, dass er sich nur im Christentum zeigt?


Zitat:
Die Liebe Gottes ist ein Geschenk an die Menschen (Jesus) und wer es ablehnt kommt logischerweise in die "Hölle" weil man ohne Liebe nicht leben kann.


Es gibt Milliarden Menschen die ohne die Liebe Gottes Leben können und das sogar sehr gut.
@Sakon

Nach meiner Meinung gibt es keine Hölle um üblichen Sinn.
Es gibt nur:

Nah bei Gott
Getrennt von Gott

Wie sich das dann in der Ewigkeit auswirken wird, dazu reicht mein Vorstellungsvermögen nicht aus. Nicht einmal im Ansatz.

Und das mit der wahren Liebe Gottes liest sich in der (christlichen) Bibel so:
Röm 11,32 Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen.
Röm 14,3-4 3 Wer Fleisch ißt, verachte den nicht, der es nicht ißt;
wer kein Fleisch ißt, richte den nicht, der es ißt. Denn Gott hat ihn angenommen.
4 Wie kannst du den Diener eines anderen [ nämlich Gottes ] richten?

Wenn ich davon ausgehe, daß Röm 2,14-16 zutrifft, dann nimmt Gott diese Menschen an, "die von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist". Und das ist,:
Röm 13,10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

Also ist jeder Mensch, der in der Liebe lebt, von Gott angenommen.
4 Wie kannst du den Diener eines anderen richten?
Wie kannst du ihm unterstellen, er kenne nicht die wahre Liebe?
Wie kannst du ihm unterstellen, er wär nicht fähig zur wahren Liebe?

Sarkon, sorry, das kommt jetzt vielleicht sehr heftig rüber, ich möchte dich aber nicht verletzen.

@_Leer_

Sicher ist die Aussage: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben"
der Schlüssel, um die Bedeutung der Aussage "durch mich" zu erkennen.
Durch mich - durch meinen Weg - durch die Liebe.
Also könnte dort genauso stehen: "durch die Liebe"
Dies müßte man dann noch ergänzen durch Dinge wie:
Hinwendung zu Gott,
Vertrauen in Gott,
Wahrnehmung Gottes.
usw.
eben: durch seinen Weg.
Insofern kann ich beruhigt Jesu Wort stehen lassen: "durch mich"
Leider wurde diese Aussage von Jesus oft mißbraucht.
Deshalb hatte ich geschrieben "wieder taucht die unselige Frage auf ..."
Ich muß das dir sicher nicht erklären.

Es ist mein Glaube, daß die Christen gegenüber jeder theistischen Religion den Vorteil haben, daß Christus von Gott auferweckt wurde.
Christus hat gezeigt: Es geht.
Er ist als Mensch diesen Weg vorangegangen. Mit dem erhofften Erfolg.
Nämlich der Auferstehung.
Er war am Kreuz gestorben, wie du sagst, um ein Zeichen zu setzen, um ein nicht verlöschendes Feuer zu entzünden. Allein wie seine Beweggründe waren, seine Ängste, seine Fragen nach dem Sinn, darüber ließe sich ein Buch schreiben. Er ging, ohne Not, für seine Idee in den Tod.

Und wurde am dritten Tag von Gott auferweckt.

1 Kor 15,17u19 17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos .... 19 Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.
Das Wort "Ich", gesprochen von einem Wesen wie Jesus, ist nicht auf seine Person bezogen, denn Jesus erfuhr sich ja bereits zu Lebzeiten als ein transpersonales Wesen.
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