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Hallo,
ich verstehe leider immer noch nicht, was meinst du mit:
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| Du musst Jesus einfach annehmen, dadurch veränderst du dich automatisch, weil er in dir ist. Du nimmst ihn auf und lebt in dir. Anders kannst du ihm nicht gerecht werden. |
Wie annehmen?
Wie ein Paket annehmen? Annehmen, dass er gelebt/gewirkt hat?
Wie aufnehmen?
Ist Jesus eine Pille, die man schlucken muss?
Ich finde, dass für mich als äußerst unreligiösen Menschen sehr schwierig zu verstehen und äußerst vage.
Habt ihr nicht ein paar handfestere Hinweise, an denen ich mich orientieren kann?
lg
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@ König
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| Aber Liebe und Hass gehört sehr eng zusammen. |
Nein, dies sind unvereinbare Gegensätze.
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| auch Gott kann hasse, er hasst z.B. die Sünde |
Nein Er/Sie sieht in der „Sünde“ Wachstumsprozesse der Seele.
Diese können nicht übersprungen werden.
Sie gehören mit dazu.
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| er kann auch Eifersüchtig sein, wenn wir andere Götzen anbeten. |
Psychologisch entspringt Eifersucht dem Gefühl, nicht genug Wert zu sein.
Wisst Du das Gott unterstellen?
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| Aber er hat einen neuen Vertrag mit den Menschen abgeschlossen, einen neuen Bund. |
Klingt aber sehr Bürokratisch!
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| Auch waren dort Prostituierte, die sehr gerne die Männer verführten. |
Was sollten Prostituierte anderes als Männer verführen?
Und worin liegt da das Problem?
Gäbe es sie nicht, so gäbe es weit mehr Vergewaltigungen.
Auch wenn ich noch nie ihre Dienste beanspruchte und es auch in Zukunft nicht brauchen werde, denn zu einen habe ich eine Frau zum andern genügt mir auch Sex for One, so achte ich sie dennoch und würde ihnen nicht das Lehren verbieten.
Sie haben in Sachen Sexualität bestimmt bessere Ratschläge als zum Zölibat verurteilte katholische Pfarrer (denen dies auch nicht immer so gut bekommt)
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| Eph 5,25: Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben. |
Geben sich denn nicht auch so gut wie alle Eltern für ihre Kinder dahin?
Ausnahme:
- wenn diese ihnen später rum und ehre machen sollen
- wenn diese später ihren Glauben repräsentieren sollen
Mal so gesehen: Jesus starb aus der Tatsache, dass er geboten wurde.
Er starb an Kreuz wie Tausende Andere, die den Römern unbequem wurden.
Aber ist denn nicht seine Lehre zu leben wichtiger, als seinen Tod im Kreuzsymbol anzuhimmeln?
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Hallo,
ich nochmal, ich erwarte ja auch gar keine Antworten von euch auf meine eben gestellten Fragen, waren ja sowieso eher rhetorische Fragen.
Jedoch will ich doch nochmal das Wort an mich reißen
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| Alle Religionen gehen in die selbe Richtung, der Mensch soll was für Gott tun, aber bei dem wahren Gott, tut er was, für den Menschen! |
Der Satz klingt irgendwie sinnig.
Könnte man dann nicht auch sagen, der Mensch sollte für die Menschen leben?
Wofür dann überhaupt noch Gott?
Also auf den Punkt gebracht, ich verstehe es einfach nicht, dass soviele aufgeklärte Menschen so viele interessante Lebensphilosophien haben, dennoch aber irgendwelchen Religionen nacheifern und diese krampfhaft probieren zu verteidigen und rechtfertigen zu wollen!
Sagen nicht alle Religionen im Grunde genommen, lebe Dein Leben, respektiere das Leben, respektiere andere, respektiere die Meinungen und Einstellungen anderer, hilf, wo du kannst, werde glücklich, befreie Dich vom Leiden usw ?
Warum also diese Agressivität im verteidigen seiner religiösen Ansichten, warum dieses Pfenniggefuchserei, warum diese Konflikte, warum so wenig Toleranz, warum dieses Schwarz-Weiß-Denken, warum dieser Argwohn, warum es so oft persönlich nehmen, warum so wenig Liebe zu dem Menschen aber im Gegenzug diese scheinbar unendliche Liebe zu seiner Religion? zu Gott! Sind wir Menschen es nicht wert geliebt zu werden (von uns selbst)?
Bitte, liebe Menschen, warum?
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Einer der wichtigsten Geboten in der Bibel heißt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Was heißt das für den Menschen, wir sollen unseren Mitmenschen vergeben, sie lieben, achten usw. Das sagt ja keiner was, aber allein ein gutes Leben zu führen, gute Taten zu vollbringen unsere Mitmenschen zu lieben, reicht nicht aus.
Wir müssen vom neuem geboren werden. Das alte Ich geht, und das neue kommt, Jesus in dem Menschen lebt dann. Man wird Jesus immer ähnlicher, man sieht die Welt plötzlich mit anderen Augen....
Nun, wie kann man Jesus in seinem Leben aufnehmen?
Diese Frage ist für einen Menschen, der nicht an Jesus glaubt, schwierig zu beantworten. Da man das schlecht beschreiben kan, man muss es selber erleben.
Man fühlt es, man wird persönlich von Gott angesprochen. Das erstaunliche ist, dass der Mensch zu 100% weiß, dass Gott einen anspricht, und eine Entscheidung von jedem einzelnen möchte. Einem wird in diesem Moment deutlich, dass er Sünder ist, und dass er die Vergebung von Gott braucht.
Ein wesentliches Problem warum viele Menschen nichts mit Jesus anfangen können sind folgende:
1. Man will nicht auf die "schönen Dinge" im Leben verzichten, wie z.B. Alkohol, Drogen, Homosexualität usw. Denn dies wird ja alles einem verboten, und dann wäre das Leben ja lanweilig.
2. Man denkt, dass das schön und gut ist für Menschen, die daran glauben, aber für einen selbst wäre das nichts. "Sollen sie machen was sie wollen, hauptsache mich lassen sie damit in Ruhe" Dabei geht es hier um die Wahrheit, und die hat jedem zu interessieren!
3. Selbstkritik! Christen sind die Selbstkritiksten Menschen. Da sie eingehstehen müssen, dass sie schlecht sind, man tut Buße. Man braucht die Vergebung, und damit haben sehr viele Menschen Probleme. Mal Selbkritisch zu sein.
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Hallo Vietor,
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| Sagen nicht alle Religionen im Grunde genommen, lebe Dein Leben, respektiere das Leben, respektiere andere, respektiere die Meinungen und Einstellungen anderer, hilf, wo du kannst, werde glücklich, befreie Dich vom Leiden usw ? |
Ganz so einfach ist es nicht.
Die von dir genannten Attribute sind nur das Vehikel der Religionen um in ihrer Folge dann Glaeubige zu "produzieren".
Diese Gattung Mensch hat neben den o.g. noch weitere Attribute, wie Demut, Unselbststaendigkeit in weltanschaulichen Bereichen und Autoritaetsglaube.
Dieses nun sind gewünschte Eigenschaften derjenigen, die Macht über diese Menschen haben.
Ein unmündiger, demütiger und autoritätshöriger Untertan ist leicht zu führen.
Gleichzeitig wird diesen Menschen als "Zuckerbrot" ihrer Religion eine Abgrenzung zu anderen derart verkauft, als das ihnen erzählt wird, ihre Religion sei besser (die wahre Religion, Inhaber der absoluten Wahrheit)
Psychologisch werden so 2 Dinge auf einmal erreicht.
Anerkennung der eigenen Religion als ultima ratio, sowie Abrgrenzung zu anderen Religionen mit einhergehendem Zusammengehörigkeitsgefühl.
Religionen, Sekten und alle anderen Weltanschauungen mit totalitärem Anspruch sind reine Machtinstrumente.
Die von dir aufgeführten Aspekte bedürften keinerlei Religion, denn sie sind universell gültig, auch bei Atheisten. Sie begruenden sich aus den angeborenen Verhaltensweisen unserer Gattung Homo Sapiens und sind prinzipiell auch bei anderen Säugetieren zu erkennen.
LG
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