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Es gibt nur einen richtigen Weg!












@Vaijanath

Mein lieber Seelenfreund,

Zitat:
auch ich esse Fleisch, weil ich es nicht lassen kann. Mit einem schlechten Gewissen! In der Situation der Notwehr, oder einer vergleichbaren ist es zweifellos erlaubt, das höhere Prinzip zu schützen und zu bewahren. Das kann bedeuten, den Angreifer zu töten oder den eigenen Tod in kauf zu nehmen. Wie alle Entscheidungen kann uns diese niemand abnehmen.


Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Das ist Anhaftung...

Zitat:
Doch nur um der Lust der Zunge willen, höher bewußtes Leben zu töten, ist wohl in fast allen Fällen unmoralisch und ein Verbrechen gegen die Natur


Ein Verbrechen gegen die Natur ist es nicht, da es keine Ablehnung der Situation ist, in dem Du mit Deinem Körper steckst.

Warum wird der Körper und dessen Bedürfnisse katalogisiert und beurteilt?

Kann man sich nicht darauf einigen, das das ICH OK ist, und das ANDERE aber auch OK ist?

Ein Verbrechen entsteht immer aus Masslosigkeit oder Übertreibung und Missverständnissen.

Alles mit Mass genossen sollte für den Menschen und seine Person weder Schädlich noch Karmabehaftet sein.

Ich sage immer. Karma beginnt im Kopf und nicht am Fleisch.

Gruss
Nasruddin
@nasruddin und alle Mitdiskutanten,

Lieber Seelenfreund,

Zitat:
Warum wird der Körper und dessen Bedürfnisse katalogisiert und beurteilt?

Kann man sich nicht darauf einigen, das das ICH OK ist, und das ANDERE aber auch OK ist?


ja, eine erhabene Einstellung hast Du! Es ist sicherlich ok. Denn wie gesagt, es gibt vermutlich Handlungen oder Haltungen, Gedanken, die uns wesentlich mehr an die Materie binden (attachment), als etwas Fleisch zu essen. Dennoch finde ich in vielen spirituellen Schriften die Aussage, dass das Ziel des Menschen darin liegt, die Materie zu transzendieren und zu erkennen, dass alles Bewußtsein ist.

Bewußtsein? Klar haben Pflanzen auch Bewußtsein. Tiere beginnen aber ein "Ich" zu entwickeln, also sich selbst be-wußt zu sein, das, was wir als Bewußtsein im eigentlichen Sinne meinen. Deshalb stehen Pflanzen über den Mineralien, Tiere über den Pflanzen und der Mensch über den Tieren. Die reinen Geistwesen wie Engel, meist über den Menschen und Gott über den Geistwesen. Und klar töten wir auch die Pflanze, wenn wir sie essen. Es wird wohl noch sehr lange dauern, bis wir Menschen uns allein von Prana ernähren können, wie es der Christusgeist in "Vom Geist der Sonne" beschreibt.

Ein militanter Vegetarier mag Gott ferner sein als ein friedliebender Fleischesser. Und doch. Wir sind hier in der sog. Zivilisation und haben Verantwortung für das Leid, das wir den Tieren hier zufügen. Es ist nicht nur Leid, es ist ein Elend meist schlimmer als ein Konzentrationslager in denen wir unsere tierischen Mitgeschöpfe großziehen um sie wie am Fließband zu töten und ihre Kadaver dann zu essen.

Liebe (an alle, alle Mitgeschöpfe auf unserer Erde, unsere Mutter Erde, und alle Seelen die uns in dieser Zeit auf und über unserem Planeten zur Seite stehen.)

Vaijanath
@vaijanath

Mein Lieber Seelenfreund

Zitat:
Ein militanter Vegetarier mag Gott ferner sein als ein friedliebender Fleischesser. Und doch. Wir sind hier in der sog. Zivilisation und haben Verantwortung für das Leid, das wir den Tieren hier zufügen. Es ist nicht nur Leid, es ist ein Elend meist schlimmer als ein Konzentrationslager in denen wir unsere tierischen Mitgeschöpfe großziehen um sie wie am Fließband zu töten und ihre Kadaver dann zu essen.


Da bin ich mit Dir einig. Verantwortung für das Leid, das wir anderen Wesen zufügen, von dieser können wir uns nicht lossagen.
Es ist so, wie Du es beschreibst. Das Leben soll auch lebenswert sein und keine Qual.

Zitat:
Liebe (an alle, alle Mitgeschöpfe auf unserer Erde, unsere Mutter Erde, und alle Seelen die uns in dieser Zeit auf und über unserem Planeten zur Seite stehen.)


Lieben können ist schon sehr schwer. Und wegen Profit und Gier der Liebe entsagen. Das ist unsere Gesellschaft. Die Ordnung die wir und unsere Altvorderen geschaffen haben. Diese zu ändern ist jetzt in unserer Hand.

Die Verantwortung für die nächste Generation tragen wir. Wenn wir dieser Verantwortung nicht bewusst werden und im Kleinen beginnen diese unserer nächsten Umgebung mitzugeben. Dann sind wir in der Zukunft bei der Wiedergeburt verloren. Das wäre Karma...

Wir machen jetzt unsere eigene Zukunft...

Glauben wir, wir können unserer Zukunft als einzelne Person entfliehen?
Ohne die Gesellschaft?
Ohne das Kollektivbewusstsein?
Sind wir nicht das Bewusstsein dieser Welt?

Gruss
Nasruddin
@nasruddin

Lieber Seelenfreund,

wahr gesprochen. Man kann noch weiter gehen. Es gibt keine Zukunft. Die Zukunft ist Jetzt. Gott, das Ganze offenbart sich nicht erst in einer illusorischen Zukunft, die wir aus Gedankenspielen in diese sog. Zukunft projezieren.

Je mehr wir Gott Hier und Jetzt zulassen, ja darum ringen, Ihn Hier und Jetzt wahrzunehmen, das Ganze wahrzunehmen, in dem Maße offenbart Er sich. In dem Maße rücke ich an den Spiegel meines Selbst heran und erkenne, All das bin Ich.

Jede kleine Handlung geschieht dann in Gedanken an Ihn, Überall wohin man blickt, sieht man Ihn. Alles wird zu einem Gebet und aus unseren Tiefen dämmert die Erkenntnis: Ich bin Er, Ich bin das.

Lieber Gruß Vaijanath
Nasruddin hat folgendes geschrieben:
Wenn für das Bewusstsein ein Gehirn benötigt wird, sind Tiere ohne Gehirn dann was? Ich Denke an Quallen, Schnecken, Würmer und andere.

Natürlich sind sie "was".
Wie sollten sie "nichts" sein?
Auch ein Betonpfeiler ist "was".
Aber was heißt "was"?
Ein wie auch immer geartetes Bewusstsein ist von einem neuronalem Netz abhängig. Zumindest einer Struktur, die Reize verarbeiten kann. Grundsätzlich ist ein Computer dazu auch fähig. Aber ein Computer ist derzeit noch zu dumm (das wird sich noch ändern).
Was Bewusstsein anbelangt, da gibt es nicht nur: ja und sein, sondern verschiedene Stufen.

Nasruddin hat folgendes geschrieben:
Wenn eine Bewusstsein ein Gehirn benötigt, dann haben Tiere ein Bewusstsein. Demzufolge müssten diese ihre wahre Natur erkennen und auch zielgerichtet dem Schicksal zu entrinnten versuchen.

Nun höheren Tieren wie manchen Primaten und Walen oder Delphinen ist das auch zuzutrauen. Im Wesentlichen ist Bewusstsein eine Frage eines Denkens, dass sich von vorgeschriebenen hirnorganischen Aufgaben ablösen kann: namentlich das Großhirn. Mit Sehzentrum, sensiblem und motorischen Kortex lässt sich nichts außerhalb der hirnorganisch vorgesehenen Aufgabe erreichen.

Nasruddin hat folgendes geschrieben:
Manchmal denke ich, wenn ich die Wälder anschaue, über Wiesen wandere, dass wir Menschen und Tiere eigentlich für die Pflanzen geschaffen wurden und nicht umgekehrt.

Denken wir an die Bienen...

Dies ist das Beispiel einer Symbiose.
Hier verliefen zwei Entwicklungen parallel und zu einem Ziel hin, das beiden Spezies einen Vorteil einbringt.
Die Biene ist nicht für die Pflanze geschaffen.
Denn die Evolution verfolgt kein bestimmtes Ziel, außer natürlich dem Fortbestand einer Art.
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