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Eine Frage an das Christentum












Hallo,

ich habe seit langem eine Frage die ich heute gerne hier stellen möchte.
Die Christen glauben das Jesus der Sohn Gottes ist, weil er keinen Vater hat. Stimmt das so?
Und ist Jesus dann auf Grund dessen das er Gottes Sohn ist auch ein Gott?

Schöne Grüsse Momina
Für mögliche Rechtschreibfehler bitte ich um Entschuldigung, meine Grammatik Kenntnisse sind nicht grad die besten.
Zitat:
Die Christen glauben das Jesus der Sohn Gottes ist, weil er keinen Vater hat. Stimmt das so?


Hallo

Jesus hat einen Vater, aber keinen leiblichen. Nämlich Gott.

Zitat:
Und ist Jesus dann auf Grund dessen das er Gottes Sohn ist auch ein Gott?


Nein er ist der Sohn Gottes. Jesus ist ja z.B nicht allmächtig, und Gott schon, also kann Jesus ja nicht Gott sein.

Preis sei dem Lamm!
und Ehre gebührt Gott!
Hallo Sakon,

Zitat:
Jesus hat einen Vater, aber keinen leiblichen. Nämlich Gott.


Also hat Jesus keinen leiblichen Vater, er ist sozusagen der adoptiv sohn von Gott oder wie?
Zitat:
Also hat Jesus keinen leiblichen Vater, er ist sozusagen der adoptiv sohn von Gott oder wie?


Hallo,

also schwieirge Frage! denn ich weis nicht so recht, wie Gott Jesus erschaffen bzw gezeugt hat, es heisst, er wurde durch den Geist gezeugt, ich möchte nicht alles sagen, weil ich den Heiligen Geist nicht lästern möchte.

Aber Jesus wurde geistlich geschaffen/gezeugt oder so.

Jesus war schon da, ehe die Welt war, also kann er nicht der adoptiv Sohn sein weil das hiesse ja, er hat nen anderen Vater gehabt, der gestorben ist, oder so.
Ein herzliches Grüß Gott an alle, die hier vorbei schauen!

Die christlichen Aussagen zu und über Gott sind kaum einheitlich und eher verwirrend. Die Muslims haben es einfacher. Sie sagen und fühlen, außer Allah gibt es keinen Gott. Brahma ist auch alles.

Die Christen, und nicht nur die Christen, stehen vor dem Dilemma, zwar an einen wahren, allmächtigen Gott zu glauben, gleichzeitig aber von Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger-Geist auszugehen. Das ist mehr als widersprüchlich. Um dieses Problem zu lösen, gibt es das Dogma von der Dreieinigkeit. Doch diese Dreieinigkeit, Trinität, führt immer wieder zu einer dreifachen Vorstellung, die auch immer wieder zu dreifach gegliederten Darstellungen führt.

Viele Gotteserfahrungen der Mystik sehen und empfinden Gott als einheitliches Licht oder als einheitliche Energie und der reine materiell gebundene Intellekt flüchtet in den Atheismus.

Ich für mich glaube, dass es mit Sicherheit einen Gott gibt. Ich erkenne aber, er ist ein transzendentes Ur-Sein, wenn er weit über alle Vorstellungskraft hinausgeht, wenn er räumliche, zeitliche, weisheitsgeladene Unendlichkeit ist. Von Gott kann kein Bild gemacht werden.

Doch Gott ist in der Lage, innerhalb dieser Unendlichkeit in Raum und From hineinzugehen. Dann hat er persönliche Natur, ist er voll Kraft, Allmacht, Herrlichkeit, Geheimnis, Weisheit. Gott wird seiner Schöpfung gegenüber immanent.

Und gerade deshalb sind im immanenten Gott verschiedene Sphären, Ebenen, die für den Menschen sowohl als Gott ist alles als auch als verschiedene Tiefen offenbar werden. Sie bilden die Stufen der Erfahrbarkeit, der Erkenntnis und des Lichts. Jede dieser Stufen vermittelt dem Menschen den Eindruck, die absolute Wahrheit zu kennen.

Mit Bezug auf das Christentum muss man verstehen, dass die Begriffe Vater, Sohn, hl.Geist nicht Personen, sondern Ebenen des immanenten Gottes sind. Die Ebene Liebe ist Grund, Vater. Die Ebene Weisheit wird von Liebe hervorgerufen, wird von ihr geboren, ist Sohn. Sohn Gottes ist also die Weisheitssphäre. Die Ur-Ebenen Liebe und Weisheit entwicklen die Allmacht, den Ur-Willen zum "Es werde". Und dieser Geist ist es, der schafft - die Schöpfung führt und ihrer Bestimmung zuführt.

So sprach und handelte Jesus aus diesen drei Ebenen, die in Ihm in eine materielle Umkleidung auf der Erde gingen. Und deshalb ist Jesus Christus ein Mysterium, nicht nur ein simpler Stifter einer Religion.

Ich wenigstens glaube, Jesus war tatsächlich Gott in seinen zentralen Sphären auf Erden. Jesus kann zu seinem Vater beten. Sein Innerstes, sein Vater ist höher, will sich bis in den Tod hingeben. Und die Durchführungskraft, der Wille, führt zur Vollendung der göttlichen Ordung, führt aus dem Tod, lässt auferstehen.

Ist es nicht eine Öffnung, darüber nachzusinnen?
Liebe Grüße und schöne Gedanken. reinwiel
Forum -> Judentum und Christentum


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