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Eine Frage an das Christentum












@positiv

Zitat:
Von Deinem bisher Geschriebenen muß ich dann davon ausgehen, dass Du alle Aussagen der r.k. Kirche als Lehraussagen als richtig annimmst, trift das zu?

Das ist dir wohl entgangen.
Steht unter "Stell Dich vor"
Ich bin gläubiger Katholik; ja, das gibt es
Allerdings hätte man mich im Mittelalter auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Ich bin aber garantiert nicht Fachmann für den Katechismus und auch nicht dafür verantwortlich.
Die Jungfrauengeburt Jesu`und die Trinität halte ich für fromme Erfindungen.
Gnostiker bin ich eigentlich nicht, aber auf jeden Fall Häretiker.


Wie du darauf kommst, ich würde alle Lehraussagen der r.k. Kirche als richtig annehmen, ist mir ein Rätsel.
An anderer Stelle schrieb ich z.B: "sola scriptura"
Oder: "Ich selbst bezeiche mich mit gutem Gewissen als Häretiker. So beschränkt ist Jesus nicht, wie viele das denken."

Und dieses "viele" bezog sich im Zusammenhang auf die r.k. Kirche.
Genauso wie:"Nicht mehr dieser ätzend fordernde Gestank"

Als Priester sollte dir das Wort Häretiker geläufig sein.
Von Theologen erhielt ich auf meine These drei grundsätzlich unterschiedliche Reaktionen:
- Ich habe recht
- Eine interessante Theorie
- Ich bin krank
Ein Philosoph aus dem Fachgebiet Logik gab mir als Antwort:
"Die Behauptung ist nicht neu. Jedoch ihre Zusammenstellung der Schriftstellen, die Fragestellung, vor allem aber ihre Antwort, das ist neu."

@Leer

Gandi war ein Hindu, ich kann mich aber auch irren. Buddha ist Buddhist.

Daß die Bibel "abschrieben" sei, ist unpassend ausgedrückt.
Von der sumerischen bis zur zoroastrischen Ausformung haben die Israeliten durch die assyrische Eroberung des Nordreichs 733/722 v.Chr. und das babylonische Exil 586-538 mit Austausch der ideologischen Eliten, zu denen Ezechil und Deuterojesaja gehörten, die religiöse Individualisierung und Spiritualisierung des Heils, den Äonendualismus Zarathustras und die sumerische Kosmogonie übernommen. Daneben gibt es die Beeinflussung der Griechen durch die chaldäische Frömmigkeit und Astrologie. Diese Assimilation iranischer Religion im hellenistischen Zeitalter durch die Vorsokratiker, Platon und die Stoa findet ihren Niederschlag in der Popularphilosophie des hellenistischen Judentums.

Und Dawkins Buch ist in meinen Augen Geschäftemacherei. Wenn es dir Freude macht, dich mit den dort aufgeworfenen "interessanten" Fragen zu befassen dann ist es das richtige Buch für dich. Nimm daher etwas und daher etwas dazu, paare das ganze noch mit einigen Halbwahrheiten, und schon hast du die große Erkenntnis.
Zitat:
Gandi war ein Hindu, ich kann mich aber auch irren.


"Ja, ich bin Hindu - und ich bin Christ. Ich bin Moslem und ich bin Jude."
-Gandhi

Zitat:
Buddha ist Buddhist.


Ich bin mir nicht sicher ob er das von sich gesagt hätte, eher nicht.



Zitat:
Daß die Bibel "abschrieben" sei, ist unpassend ausgedrückt.


Nenne es wie Du willst, meinetwegen auch 'inspiriert'.


Zitat:
Und Dawkins Buch ist in meinen Augen Geschäftemacherei. Wenn es dir Freude macht, dich mit den dort aufgeworfenen "interessanten" Fragen zu befassen dann ist es das richtige Buch für dich. Nimm daher etwas und daher etwas dazu, paare das ganze noch mit einigen Halbwahrheiten, und schon hast du die große Erkenntnis.



Welches Buch mit ein zwei Ausnahmen wird nicht auch wg. materiellen Zwecken geschrieben?
Was hast Du gegen das Buch, nur weil Dawkins sich dem Thema Gott strikt wissenschaftlich nähert ohne den Respekt vor dem Heiligen? Von welchen Halbwahrheiten sprichst Du?
@Leer

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat Leer:Zum Inhalt: Vieles ist gnadenlos abgeschrieben, Genesis zum Beipiel ist sumerischen Ursprungs und auch im NT. Ein Mann der übers Wasser läuft ist nicht neu, der aufersteht oder für die Sünden anderer stirbt - alles vorher schon mal da gewesen. Auch wenn Jesus Botschaft ehrbar ist, neu ist sie nie gewesen.

Zitat Galater319
Daß die Bibel "abschrieben" sei, ist unpassend ausgedrückt.
Zitat Leer
Nenne es wie Du willst, meinetwegen auch 'inspiriert'.
Nochmal genau das, was ich zu diesem Thema geschrieben habe. Es ist sicherlich nicht der Weisheit allerletzter Schluß, aber in etwa heutiger Wissensstand. Und wenn du es gelesen und verstanden hättest, hättest du nicht diese lapidar-coole Stellungnahme abgegeben.
Von der sumerischen bis zur zoroastrischen Ausformung haben die Israeliten durch die assyrische Eroberung des Nordreichs 733/722 v.Chr. und das babylonische Exil 586-538 mit Austausch der ideologischen Eliten, zu denen Ezechil und Deuterojesaja gehörten, die religiöse Individualisierung und Spiritualisierung des Heils, den Äonendualismus Zarathustras und die sumerische Kosmogonie übernommen. Daneben gibt es die Beeinflussung der Griechen durch die chaldäische Frömmigkeit und Astrologie. Diese Assimilation iranischer Religion im hellenistischen Zeitalter durch die Vorsokratiker, Platon und die Stoa findet ihren Niederschlag in der Popularphilosophie des hellenistischen Judentums.

Zitat:
Was hast Du gegen das Buch, nur weil Dawkins sich dem Thema Gott strikt wissenschaftlich nähert ohne den Respekt vor dem Heiligen? Von welchen Halbwahrheiten sprichst Du?

Aus einer Rezension:
Differenzierte und konstruktive Religionskritik wäre in unserer Zeit wahrscheinlich nötiger denn je. Dawkins Buch dagegen ist das übliche Gebräu aus Legenden, Ganz-, Halb- und Unwahrheiten, wie es bereits in wesentlichen Zügen im 18. und 19. Jahrhundert in der Nach-Newtonschen "Die-Welt-ist- ein-Uhrwerk"-Euphorie von Leuten wie Hume, Helvetius, de Sade, Marx und Engels etc. serviert wurde und liest sich wie eine Sammlung von Schüleraufsätzen aus DDR-Zeiten. Das eigentlich faszinierende an dem Werk ist, dass es als solches von einem Oxford-Professor geschrieben wurde. Wenn man aber weiß, dass sein Lehrstuhl für Wissenschaftspropaganda von einem Microsoft-Millionär finanziert wurde bzw. wird, wird das Phänomen bereits erklärlicher.
Hier:http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/AXCRUM8JHRPEP

Schau auch mal über deinen Tellerrand.
Das einigen Leuten das Buch nicht gefällt ist klar, aber Du willst doch nicht ernsthaft mit einer x-belibigen Onlinekritik ohne das Buch selber gelesen zu haben, wie ich Dich verstehe, argumentieren und mir sagen ich solle über meinen Tellerrand schauen? Du weißt doch nicht einmal wie mein Tellerrand aussieht - davor habe ich "Autobiographie eines Yogi" gelesen

Also bevor Du Onlinekritiken zitierst um die Behauptung der Halbwahrheiten zu untermauern(auf die ich immer noch warte), lies es doch einfach


Zitat:
Und wenn du es gelesen und verstanden hättest, hättest du nicht diese lapidar-coole Stellungnahme abgegeben.


Die habe ich abgegeben, weil es mit ziemlich egal ist......
Zitat:
Zitat:
Und wenn du es gelesen und verstanden hättest, hättest du nicht diese lapidar-coole Stellungnahme abgegeben.

Die habe ich abgegeben, weil es mit ziemlich egal ist......

Ich hatte gedacht, das was du schreibst, sei wenigstens deine Meinung.
Es scheint eine Gewohnheit von dir zu sein, Behauptungen in den Raum zu stellen, und anschließend zu sagen: "Eigentlich interessiert mich das alles gar nicht."
Immer schön an der Oberfläche bleiben.
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