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| Jesus verstand sich selber als Wegweiser zu Gott. "Ohne mich nicht zum Vater".. etc. Daher auch seine ausgesprochenen Zweifel beim Tode, die empfundene Verlassenheit wird leider von vielen verleugnet, basierend der Überlieferung. |
Ich glaube er verstand sich eher als Bespiel, als Ideal - ähnlich wie Buddha.
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| Wie kann etwas göttlich sein, wenn es im Endeffekt doch nicht Gott selber ist ? |
Gott kann sich in jedem Menschen manifestieren, wie er es in Jesus getan hat wäre eine Antwort.
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| Erst heute habe ich ein Buch in der Hand gehabt über die Apokryphen des alten Testamentes und neuen Testamentes also so schlecht sieht die Informationslage nicht aus |
Ich bezog ich eher auf den Otto-Normal-Gläubigen, er nur die Bibel als Quelle nutzt. Daneben gibt es einen wahren Wust an Texten, das Evangelium nach Judas wäre das noch zu erwähnen- Leider werden aber auch Texte zurückgehalten, so hält sich das Gerücht, dass die Kirche ein Evangelium nach Maria besitzt.
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| Zum Meditieren: Ich glaube, dass wird jetzt sogar schon in chr. Klöstern angeboten - zumindest habe ich es in Beiträgen über chr. Klöster gesehen, wo es beiläufig mit erwähnt wurde. |
Ich glaube man orientiert sich da an ZEN-Meditation, zumindest habe ich mal eine Äußerung eines Pfarrers dahingehen gelesen.
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| Kommt darauf an, wie du sie verstehst, in Form, wie sie die Hindus verstehen - daran glaube ich nicht, das hier Parallelen bestehe |
Erstaunlicherweise doch: Bis 553 war die Idee der Wiedergeburt Teil der christlichen Lehre, genau in der Form, wie sie die anderen Religionen lehren. Erst danach wurde sie zugunsten von Himmel und Hölle abgeschafft, damit sich die Menschen mehr bemühen Erlösung zu finden.
Ich glaube damit wurde aus der Erfahrungsreligion Christentum eine Glaubensreligion. Deswegen glaube ich auch das Jesus eher Parallelen zu einem Hindu-Guru hatte, der seinen Jüngern als Bsp. galt, damit sie sich wie er auf eine geistige Suche nach Gott machen, durch Meditation zum Bsp. Heute ist das leider purer Anbetung gewichen.
Die Bibelstelle ist seht interessant, wo steht die. Es finden sich noch weitere ähnliche Stellen in der Bibel.
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| Ja. Nur Jesus ist halt doch eine Ausnahme. Und das äußerte sich darin, daß Jesus die Welt von der Macht der Sünde erlöst hat und am dritten Tag auferstanden ist. Das konnte er nur tun, weil er ein Normalsterblicher war. |
Wieso sollte das eine Ausnahme sein. Ich habe gerade eine sehr interessantes Buch durchgelesen: Autobiographie eine Yogi. Da wimmelt es nur so von christusähnlichen Heiligen, die ebenso wie Jesus mit der Materie gespielt haben und Auferstanden sind. Ich glaube Jesus war keine Ausnahme, sondern das klassische Beispiel eines verwirklichten Gottessucher/Yogi/Guru.
Er war auch in der christlichen Geschichte nicht der einzige, er Wunder vollbracht hat, wie das riesige Pantheon an Heiligen zeigt.
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| Deine Definition der Kirchengeschichte ist schon bemerkenswert. |
Meiner Meinung nach verhält sich Kirchengeschichte zur Bibel, wie der Metzger zum Schwein. Die Kirche bestimmt was gut ist und was nicht.
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| Woher entnimmst Du das? |
Die Bibelstellen müsste ich erst zusammensuchen.
Gib mir etwas Zeit
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| Erstaunlicherweise doch: Bis 553 war die Idee der Wiedergeburt Teil der christlichen Lehre, genau in der Form, wie sie die anderen Religionen lehren. Erst danach wurde sie zugunsten von Himmel und Hölle abgeschafft, damit sich die Menschen mehr bemühen Erlösung zu finden. |
Sorry wenn ich mich einklinke, aber eine solche Behauptung würde ich schon etwas näher erleutert bekommen.
Würdest du mich aufklären, wieso du das behauptest?
Und wie kann dann Jesus zu dem mit ihm gekreuzigten Verbrecher sagen: "Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein"?
Der hätte doch sicher noch etliche Ehrenrunden als Ratte oder Ameise vor sich gehabt.
Oder darf man sich zwischendurch im Paradies erholen?
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| Woher willst du denn wissen, welche "Ehrenrunde" angestanden hätte? Wenn diese Aussage tatsächlich war, welches Paradies mag wohl gemeint gewesen sein? Willst du heute Jesu Gedanken da wirklich nachvollziehen? Wie gesagt, unter der Bedingung, dass....
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Sorry wenn ich mich einklinke, aber eine solche Behauptung würde ich schon etwas näher erleutert bekommen.
Würdest du mich aufklären, wieso du das behauptest? |
Unter Kaisers Justinian wurde im Jahre 553 die von den Christen damals noch akzeptierte Lehre der Wiedergeburt abgeschafft, Verfechter dieser Idee verfolgt, Schriften verbrannt und so weiter und so fort. Viel Spaß beim Suchen
Warum ich das behaupte. Weil ich hoffe, dass die Menschen sich lieber aktiv um Erlösung bemühen, anstatt auf Knien mit gesenktem Haupt darum zu bitten. Vielleicht liest ein Christ, der sich nicht so ganz wohl fühlt mit der Idee, dieses Leben ist das einzige, Gott erschafft meine Seele lässt sie hier ein paar Stunden, Tage oder Jahre, vielleicht in Qual und Elend verbringen und holt mich dann nach Hause, wenn ich richtig geglaubt haben und meine Freunde, die das nicht haben leiden in der Ewigkeit in der Hölle. Und vielleicht begibt sich dieser Christ dann auf die Suche und sucht Gott in sich, statt in einen muffigen Steinbau.
Ich glaube zwar nicht an Gott, aber jemand muss den Menschen ja mal ein kleine Tipp geben - und dabei will ich es auch belassen
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Und wie kann dann Jesus zu dem mit ihm gekreuzigten Verbrecher sagen: "Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein"?
Der hätte doch sicher noch etliche Ehrenrunden als Ratte oder Ameise vor sich gehabt.
Oder darf man sich zwischendurch im Paradies erholen? |
Erstmal muss man Paradies ja nicht unbedingt, als einen anderen Ort definieren, sondern vielleicht als verwirklichter Zustand des Geistes.
Zweitens, vielleicht hatte Jesus ähnlich wie vielleicht Hindu-Gurus oder Yogis den Menschen ihr Karma zu nehmen und somit konnte der Verbrecher erleuchtet werden.
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