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Religion - ein Machtkontrollzentrum über die Menschen












@positiv:

Na das ist doch schön, dass wir uns zumindest einig sind, dass wir beide den Dialog fortsetzen möchten! Ich warte immer noch auf ein Beispiel .

LG
@SoulJah
Seit wann stellt eine Frage eine Aggression dar? Ok, wenn du so empfindlich bist, werde ich es in Zukunft anders formulieren. Ist das ok!
@Lisken
Welches Beispiel?
Dein Eintopf, staatl. Einflüsse und wirtschaftl. - Sind für mich ein Vergleich wie mit Äpfel und Birnen. Beides zwar Obst und dennoch nicht vergleichbar. Ob ich wirtschaftlicher Werbung auf den Leim gehe oder hinterfrage, wieweit staatl. Gesetze sinnvoll sind oder nicht, dürfte auch ein Unterschied sein. Ob erstere mich suggestiv beeinflussen, ist die eine Sache, wenn ich gegen Letztere verstoße, können sie Knast bedeuten. Was ist daran so kompliziert?

Letztenendes ändert es aber nichts daran, dass die Religion - was ihre Leitsätze angeht - unsere Gesellschaft durchzieht. Die vertretenen Parteien im Bundestag zeigen es eindeutig auf. Und hier ist spätestens der verlängerte Arm einer Religion zu spüren. Oder bist Du da anderer Meinung?
Wir sprechen von Machtkontrollzentren dachte ich. Und das sind Staat und Wirtschaft auch. Aber die willst du komischerweise nicht abschaffen, weil du sie als selbstverständlich nimmst und das blockiert dein Denken. Du weisst darum nicht, was ich meine.

Mir ist die Religion mit Gott lieber als die Religion des Konsums. Der Glaube an das gekaufte Glück macht Menschen ebenso kaputt wie die Ansprüche der Wirtschaft an den Erwerbstätigen. Ok, manche haben auch kein Leben neben dem Arbeitsleben, für die mag das ok sein... und der Rest malocht... für die neue Sofagarnitur. Ich glaube nicht, dass das der Sinn des Lebens ist.
Die Kirche bietet eine Alternative für die simplen Gemüter. Sie zeigt Werte auf, jenseits des Materialismus. Insofern finde ich es ok, dass sie Einfluss hat und diesen auch ausübt. Wenn dieser so gross wäre wie du sagst, wären Staat und Konsum nicht so mächtig wie sie sind.

Ich habe in letzter Zeit von vielen politischen Diskussionen zum Thema Familienpolitik gehört, aber von keiner, wo einer gesagt hätte, wir müssten wieder mehr an Gott glauben. Oder den Gang in die Kirche als Pflicht einführen.
Deswegen frage ich nochmal: welche Leitsätze? Wo wird das eindeutig aufgezeigt in den Parteien?
Dann können wir prüfen, ob das nicht vielleicht einfach nur allgemeine ethische Grundsätze sind, bei denen es ok ist, dass sie da sind oder ob wir tatsächlich zum Fundamentalismus neigen (was ich nicht glaube, nein). Wo also fühlst du dich persönlich zur Religion gezwungen, das würde ich gerne wissen.

Deine Meinung habe ich verstanden, ich bin nicht dumm und ich habe eine andere Meinung und ich bin deswegen trotzdem nicht dumm, stell dir mal vor! Stell dir vor, ich würde dich für dumm halten, weil du eine andere Meinung hast oder hälst du andere für dumm, weil sie sowas für dich ganz offensichtliches nicht sehen (wollen)?

Wenn du diskutieren willst, musst du schon Argumente bringen und nicht nur deine Schlussfolgerungen und dann vom anderen erwarten, dass er dir zustimmt, weil du recht hast und er eben nicht.

LG
@lisken
Zitat:
Wir sprechen von Machtkontrollzentren dachte ich. Und das sind Staat und Wirtschaft auch. Aber die willst du komischerweise nicht abschaffen,

Richtig. Aber wo soll ich ich diesen beiden letzten Sätze ausgesagt haben? Bitte, interpretiere doch nicht etwas, was ich nicht schreibe.

Geht es in diesem Thread um Machtzentren wie Wirtschaft und Staat? Ich wüßte nicht, dass das im Titel steht... Also warum vom Thema abweichen?


Zitat:
weil du sie als selbstverständlich nimmst und das blockiert dein Denken.
Na, das ist bei der Antwort für mich eher ein Wunschdenken Deinerseits.
Zitat:
Mir ist die Religion mit Gott lieber als die Religion des Konsums.
Das sei dir ja unbenommen.

Zitat:
Die Kirche bietet eine Alternative für die simplen Gemüter. Sie zeigt Werte auf, jenseits des Materialismus.

Wo denn bitte? Sind Manipulationen alternative Werte? Dann lieber keine Werte, als zweifelhafte bzw. doppelmoralistische Werte! Aber da kann sich keine Kirche zurückhalten. Nur beschwichtigen, wenn die Scheinheiligkiet herauskommt, und Schweigegelder zahlen, wenn es kriminell wird. Tolle Werte, schade, solltest mehr die Realitäten wahrnehmen, die selbst konservative Zeitungen nicht mehr zurückhalten (können).

Zitat:
Insofern finde ich es ok, dass sie Einfluss hat und diesen auch ausübt.
Na klar, ist ja auch bequemer, Verantwortung abzugeben, als selber zu übernehmen und aktiv zu werden. - Ich meine ohne Schutzmantel einer Institution, die selbst in der heutigen Zeit nicht vor kriminellen Machenschaften zurückschreckt.

Karl Lehmann konnte ja selber nicht mehr anders, als seinen Kollegen zu schelten. Und das ist doch nur die Spitze eines bekannten, aber mit Geld totgeschwiegenen Eisberges, aber alternative Werte! Schlechter Witz, was du da bringst.

Zitat:
aber von keiner, wo einer gesagt hätte, wir müssten wieder mehr an Gott glauben. Oder den Gang in die Kirche als Pflicht einführen.


Und wozu soll das gut sein? Der sonntägliche Kirchgang ist für Katholiken übrigens Pflicht! - Schlecht informiert, oder wie? Wem willst du die Zwangsabgabe an unnötiger Zeitaufopferung denn sonst noch abverlangen? - Habe den Eindruck, Du möchtest die Zeit zurückdrehen... Aber was hättest Du davon? Oder liebst Du verklemmte Menschen? Was haben denn die Kirchen sonst auf Lager?

Für gewisse soziale Pflichten, die sie übernommen haben, kassieren sie schlappe 30 Milliarden Euro, Eingesetzt werden ca 20. Und was ist mit den restlichen 10, Jahr für Jahr? Interessante Kanäle, die hier benutzt werden. Im Volksmund nennt man das schlichtweg Schwarzgeld, - mit staatl. Unterstützung.

Aber Hauptsache, der Schein nach draußen glänzt, egal wie pfui es innen ist, hast ja vollkommen Recht!

Zitat:
Deswegen frage ich nochmal: welche Leitsätze? Wo wird das eindeutig aufgezeigt in den Parteien?
Also, bei Deiner Einstellung, das Grundsatzprogramm der CDU bzw. CSU müßtest Du doch in und auswenig kennen. Teile sind ja sogar bei der SPD nachvollziehbar. Sehe ich ja auch nicht grundsätzlich als negativ an, dass Du es aber in der Form "verleugnest", da kann ich ein gewisses Schmunzeln nicht verbergen.

Zitat:
Deine Meinung habe ich verstanden, ich bin nicht dumm und ich habe eine andere Meinung und ich bin deswegen trotzdem nicht dumm, stell dir mal vor! Stell dir vor, ich würde dich für dumm halten, weil du eine andere Meinung hast oder hälst du andere für dumm, weil sie sowas für dich ganz offensichtliches nicht sehen (wollen)?


Interessant Deine Wiederholung. Stellst du immer Doppelfragen, die sich widersprechen? - Ich habe nirgendwo geschrieben (wie sollte ich das auch..!), für was ich dich halte. Aber wenn Dir nichts einfällt, fängst an zu suggerieren. Das finde ich dann ein wenig merkwürdig, und zwar unabhängig davon, wie du dich selber siehst!

Zitat:
Wenn du diskutieren willst, musst du schon Argumente bringen und nicht nur deine Schlussfolgerungen und dann vom anderen erwarten, dass er dir zustimmt, weil du recht hast und er eben nicht.

Ist das jetzt wieder einer Deiner Umkehrschlüssen? Deine "Argumente" waren für mich bislang nicht schlüssig, aber das muß ja auch nicht sein.
Gruß
Forum -> Gott

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