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Lustige Diskussion! Non-Sens! Keiner geht auf den anderen ein. Das ist genau das Problem der Religionen. Ich denke, ich verstehe dich, Lisken, recht gut, weil ich nämlich der gleichen Meinung bin, dass Religionen ein reines Machtdenken ausüben. Ich finde es sehr schwierig in vielen Religionen noch die Suche nach dem Glauben bzw. die Suche nach Gott zu finden. Jede Religion (außer dem Buddhismus!) macht sich meiner Meinung ein Bildnis von Gott, indem sie über den Menschen urteilt. Dieses Urteil kann jedoch nur gefällt werden, wenn man sich, wie gesagt, ein Bild von Gott macht; also eine Vorstellung davon hat, wie Gott urteilen würde. Aber bekanntlich ist das erste Gebot: Du sollst dir KEIN Bildnis von Gott machen. Möglicherweise sieht diese Meinung der eine oder die andere etwas zu weit dahergegriffen, aber meiner Meinung nach ist genau das der Kern des Problems. Gott kann man sich nur nähern, wenn man in den Dialog der verschiedenen Meinungen geht. Die einzelnen Religionen und Kirchen sind jedoch so überzeugt von ihrer Meinung und ihrem Ego und beharren auf dieser, dass die ganze Suche nach DER Wahrheit ein Spiel um Macht wird, das dem MENSCHEN wohl innewohnt.
Jede Meinung hat ihre Richtigkeit und ihre Berechtigung, also spielt auch Ihr zwei Diskussionsteilnehmenden nicht diesen Religionsmachtkampf mit sondern lasst Euch auf einen Dialog ein!
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Hallo SoulJah!
Ich glaube an Gott, fühle mich aber keiner Kirche zugehörig, aus genau dem Grund, den du beschreibst. Die Lehren an sich (die Lehre des Jesus, des Buddha, des Mohammed...) respektiere ich - das, was die Organisationen teilweise draus machen, finde ich gelinde gesagt missbrauchsverdächtig.
Es ist durchaus richtig, dass die Kirche ein Machtinstrument ist. Das ist es doch gar nicht, wogegen ich argumentiere. Wogegen ich argumentiere, ist die Schlussfolgerung, dass dieses Machtinstrument abgeschafft gehört. Ich sehe diese Schlussfolgerung nicht automatisch aus dem Sachverhalt folgen. positiv soll mir bitte aufzeigen, warum die Kirche abgeschafft gehört, nicht, dass sie ein Machtinstrument ist, das weiss ich schon. Es gibt noch viel mehr Machtinstrumente und die sind gut, es gibt also eine Unterscheidung in gute und schlechte Machtinstrumente, warum?
Genau das verhindert einen Dialog. Weil man das eine für besser hält, als das andere und das nicht mal richtig begründen mag. Sowas regt mich auf, das ist eine Arroganz ohnegleichen. Und mir dann an den Kopf werfen, ich sei unsachlich... gets noch?
Ich verfolge gerade mit Sorge die Ereignisse in Burma. Das ist das beste Beispiel für einen Machtkampf zwischen geistlicher und weltlicher Macht (und nein, ich mache hier auch keine Unterschiede zwischen den einzelnen Kirchen, die christliche ist in meinen Augen nicht besser oder schlechter als die buddhistische!) - wäre es aber besser, es gäbe nur _eine_ Macht und sie würde _alles_ bestimmen? Das ist doch absurd!
LG
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Um das nochmal ganz klar zu machen, damit das nicht missverständlich rüberkommt:
Ich mache einen strikten Unterschied zwischen geistiger Lehre und der Organisation Kirche. D.h. z.B. dass die Lehren des Jesus etwas anderes sind, als das, was der Papst darüber sagt. Es gibt also die (ursprüngliche) Aussage (falls es sowas gibt) und die Interpretation. Die Interpretation kann dann institutionalisiert werden und das nennt man dann Kirche.
Was ich falsch finde, ist Kadavergehorsam gegenüber _jeglicher_ Machtinstitution. Ich lehne ein rein rationalistisches Weltbild genauso ab, wie ein rein religiöses. Viele Menschen, die alles Religiöse ablehnen, zeigen einen unerträglichen Kadavergehorsam der 'wissenschaftlich' materialistischen Sichtweise gegenüber.
Und mal abgesehen davon, dass ich denke, dass der Glauben etwas sehr persönliches ist und nicht institutionalisiert werden sollte, mal abgesehen davon, dass ich manches, was die Kirche so zusammeninterpretiert höchst verdächtig finde... ist es zur Zeit besser mit Kirche als ohne sie.
Ich kann also etwas kritisieren und für mich selbst ablehnen, aber auf einer allgemeineren Ebene dessen Existenz trotzdem befürworten, da ich deren Notwendigkeit einsehe.
Ich kann z.B. auch den Staat kritisieren und trotzdem bin ich nicht dafür ihn abzuschaffen.
Ohne Kirche würde das materialistische Weltbild völlig Überhand nehmen und dann aber auf in die 'Schöne neue Welt', diese Utopie möchte ich nicht leben - da ärgere ich mich lieber weiterhin über die Kirche und bin ihr heimlich doch dankbar.
LG
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@Lisken
| Zitat: |
Ich habe dich letztlich nur nach einem konkreten Beispiel gefragt. Ich bin kein Telepath und kann nicht riechen, was in deinem Kopf vor sich geht. Wenn du mir ein konkretes Erlebnis schildern könntest, können wir darüber reden, aber alles andere ist wirklich nur Dummgelaber, weil du dein Meinung hast und die meiner Meinung nach falsch, unzureichend begründet und diskriminierend ist. Was dagegen?
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Ja!
Viellicht liest du mal richtig. Lass Deine Sprüche beiseite und nimm einfach mal wahr, was ich geschrieben habe. Deine angewandte Schubladentechnick interessiert mich nicht. Deine Sprüche auch nicht. Wenn Du bei den Fakten bleibst, können wir im Dialog bleiben. - Danke.
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@SoulJah
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| Lustige Diskussion! Non-Sens! Keiner geht auf den anderen ein. Das ist genau das Problem der Religionen. |
Von welchen Religionen denn, wenn ich fragen darf? Falls du auf Lisken und mich anspielst, in einem Forum kann es immer mal vorkommen, dass man einander vorbeiredet.
Das sehe ich nicht so tragisch an, wie du es darstellst. Also, was soll Deine Dramatisierung?
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