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Ich bin seit geraumer Zeit mit einer tunesischen Frau leiert. Sie ist 26 Jahre alt. Ich konvertierte und bemühe mich den Islam zu leben und zu erlernen. Nun hatten wir uns gegenseitig versprochen, bis zum Jahresende zu heiraten. Ich bin deutlich älter als sie. Der Vater ist massiv gegen unsere Beziehung. Trotz meiner Bemühung ihn zumindest kennenzulernen, verweigerte er jegliche Kontaktaufnahme mit mir und macht meiner Freundin das Leben schwer. Meine Liebe nahm nun ihr Wort zurück und sagte, es sei gegen den Islam, mich zu heiraten, wenn der Vater dagegen wäre, denn es sei Pflicht der Kinder ihren Elterns zu gehorchen. Sie wolle versuchen die Eltern umzustimmen und mich erst dann zu heiraten, wenn die Eltern akzeptieren würden. Nachdem der Herr Papa allerdings so nachdrücklich Nein gesagt hat, ist es meiner Meinung nach kaum möglich, dass er als Araber ohne Gesichtsverlust seine Position ändert. Meine Freundin hofft jedoch darauf, denn Sie würde mich genau so lieben, wie Ihre Eltern und sie brauche beide um glücklich zu werden.
Nun habe ich in den Ausführungen zum Koran gelesen:
[/b]7. Zustimmung der Frau zur Heirat
Es ist das Recht der Frau, die Entscheidung über eine Heirat zu treffen, und ihr Vater oder Vormund darf sich nicht über ihre Einwände oder ihre Wünsche hinwegsetzen. [/b]
Nun sollen die Kinder gehorchen und gleichzeitig aber selbstständig ihren Partner wählen dürfen. Wie geht das zusammen? Meine Freundin, ist psychisch sehr belastet und wir wissen uns nicht zu helfen. Weiß jemand Rat, der also auch den religiösen Sachverhalt kompetent beinhaltet?
Bitte um Hilfe! Ein Leben ohne Sie ist für mich wertlos geworden.
Nur allah
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| die sach lage sieht leider aber so aus das ihr vater mehr rechte hat zu erlauben wem sie heiraten sollte aber wenn du dich wirklich wie ein muslim verhalts d.h. wirklich betest fastes also die 5 säulen des islam einhalts hat sie das recht dich zum mann zu wählen weil dann der vater nur an sein wohl ergehen denkt. Aber deine freundin ist gut erzogen und ich glaube nicht das sie sich über den kopf ihres vaters hinwegsetzt was auch vernüftig ist. Mein rat ist Versuche mit ihrem Vater zu moschee zu gehen also zu beten sowas sollte er dir nicht abschlagen und wenn das klappt halte kleine traditionen mit ihrer familie ab. oder ihr braucht viel zeit so das ihr vater sich beruhigen kann ich glaube er fühlt sich hintergangen aber das braucht zeit und stärke mehr kann ich dir leider im moment nicht sagen
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Hallo,
hier wird der Islam (väterlicherseits) nur als Vorwand und Druckmittel zur Eheverhinderung eingesetzt. Was total unislamisch ist. Es hat eher was mit den Erwartungen eines Wuschschwiegersohn zu tun (die Du, so hart es auch klingt, nicht zu erfüllen scheinst). Islamisch gesehen spricht nichts gegen euren Wunsch euch zu vermählen: Du Muslim - Sie Muslima, was sollte dagegen sprechen?
Wenn Du schreibst, dass Du "deutlich älter" bist. Um wie viel älter? Dies könnte ein Grund sein.
Zudem sehen viele der älteren Generation von Migranten, die kulturellen Unterschiede als unüberwindbar.
Islam als Vorwand hat leider immer gezogen um etwas zu erreichen oder zu verhindern. Ob das aber immer so im Sinne des Erfinders war, wage ich zu bezweifeln.
Ich wünsche euch viel Erfolg.
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