|
|
|
Hallo zusammen.
Wenn ein Mensch stirbt, dass ist er tot. Es gibt keine unsterbliche Seele. Der Mensch versinkt in den Zustand der Bewusstlosigkeit.
Die Bibel selbst schreibt, dass die Seele sterben wird und dass es im Scheol, im Totenreich, keine Gedenken, keine Taten, nichts gibt. Der Mensch ist einfach tot; so wie wenn er traumlos schläft.
Hier mal drei Bibeltexte, die das aufzeigen (verwendet wurde die „Elberfelder Bibel“):
Psalm 6,6 Denn im Tod ruft man dich nicht an; im Scheol, wer wird dich preisen? (Scheol = Totenreich).
Jesaja 38, 18 Denn der Scheol preist dich nicht, der Tod lobsingt dir nicht; die in die Grube hinabgefahren sind, hoffen nicht auf deine Treue.
Hesekiel 18, 20 Die Seele, die sündigt, sie soll sterben.
So gibt es noch weitere Bibeltexte; dies nur mal eine kleine Auswahl.
Allerdings wird es eine Auferstehung geben; der Zustand des Todes bleibt nicht ewig. Durch Jesu Tod und Auferstehung ist das Leben auch für uns verbürgt. Dennoch schlafen jetzt noch alle, die in den vergangenen Jahrtausenden in den Tod gesunken sind. Die Auferstehung ist ein künftiges Ereignis. Aber eine unsterbliche Seele gibt es nicht. Dieser Aberglaube ist leider auch schon sehr früh in die christliche Kirche eingedrungen. Verbunden mit der perversen Lehre von der Ewigen Verdammnis in einer nie endenden Feuerhölle –die leider auch heute noch von vielen Menschen geglaubt wird- ist sie eine der Lehren, die ein falsches Gottesbild aufzeigen und –leider!- auch den Spiritismus förderten….
|
|
|
|
| Es ist Deine Meinung. Im Forum gibt es viele interessante Threads darüber.
|
|
|
|
Hallo Gabriele,
das ist die Meinung der Bibel; nicht MEINE
Die Irrlehre von der unsterbkichen Seele hat sich leider dermaßen im Christentum eingenistet, dass man sie nicht mehr rauskehren kann...
|
|
|
|
Die unsterbliche Seele 2 / I
"Religion ist das Problem", sagte die sanfte Stimme und die nachfolgende Stille verschluckte deren Silben wie ein endloser, tiefschwarzer See. "Bist du dir dessen sicher?", entgegnete die kaltherzige Stimme, "ist es nicht der Mensch selbst, das Tier in ihm, der nur die Religion benutzt um eine Ausrede für seine Greueltaten zu finden?".
Langsam schwoll eine neblige Wolke vor der sich langsam drehenden Erde an und formte sich zu einer Hand von gigantischer Größe. Vier ihrer Finger winkelten sich an und der abstehende zeigte mit theatralischer Deutlichkeit auf einen kleinen Fleck, hoch oben im tibetischen Hochland.
"Sie dir diese Menschen an, sind sie nicht das genaue Gegenteil von Tieren?", begann die weiche Stimme, und wurde je von ihrem Gegenpart unterbrochen. "Doch auch sie liessen sich zu den fürchterlichsten Taten bringen", hallte es durch den alles andere als leeren Raum des Universums. Der jetzt bedrohend wirkende Finger wanderte nach Sierra Leone, als wollte er die Kinder Afrikas vorwarnen. Nachdem abermals eine kosmische Ruhe eingetreten war, ergriff die warmherzige Stimme erneut das Wort:
"Die Menschen sind weder gut, noch böse. Und es ist wohl an uns, ihr Schicksal zu bestimmen"
"So ist es, so war es und so wird es auch immer sein", ergänzte die dunkle Stimme und sie begannen, eine blau glühende, namenlose Seele erneut auf eine Reise zur Erde zu schicken.
http://sirdregan.twoday.net/topics/Die+unsterbliche+Seele/
Es ist müßig zu streiten, es bringt nichts.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Sagt Alice Bailey:
Der Mensch, der es ablehnt, dem höheren Willen Beachtung zu schenken, bis er sicher ist, sein grundsätzliches Wesen begriffen zu haben, steht stark auf derselben Stufe mit dem Menschen, der sich weigern würde, praktischen Gebrauch von der Elektrizität zu machen, bis er sicher ist, dass er eine unfehlbare Theorie der Elektrizität hat. Man könnte negativ vom höheren Willen sagen, ohne die kritische Haltung zu überschreiten, dass er weder der absolute noch der kategorische Imperativ ist; nicht das Organische und noch weniger das Mechanische; schliesslich nicht das «Ideal» im heutigen Sinn des Ausdrucks. Positiv könnte man ihn als die höhere Unmittelbarkeit definieren, die in ihrer Beziehung zur niederen Unmittelbarkeit - dem blossen temperamentvollen Menschen mit seinen Eindrücken und Emotionen und weitgehenden Wünschen - als Macht [156] vitaler Kontrolle bekannt ist. Das Unterlassen, diese Kontrolle auszuüben, ist die geistige Trägheit, die sowohl für Christen als auch für Buddhisten eine der hauptsächlichen Quellen, wenn nicht die Hauptquelle, des Bösen ist. Obwohl Aristoteles der griechischen Sitte gemäss nicht dem Willen, sondern dem Denkaspekt den Vorrang gibt, steht die Kraft, von der ich gesprochen habe, sicherlich zu seiner «Seelenenergie» in Beziehung, der Tätigkeitsform, die sich von einer rein äusserlichen Arbeitsweise unterscheidet, die er für das müssige Leben, das er als Ziel einer liberalen Erziehung vorschlägt, als angemessen erachtet. ... Die Seelenenergie, die auf der humanistischen Stufe als Andacht (mediation) gedient hat, erscheint auf religiöser Stufe in Gestalt der Meditation. Religion mag natürlich viel mehr als Meditation bedeuten. Andererseits mag mit Recht gesagt werden, dass humanistische Andacht, die von Meditation unterstützt wird, einen religiösen Hintergrund hat. Andacht und Meditation sind schliesslich nur verschiedene Stufen auf demselben emporsteigenden "Pfad", und sie sollten nicht willkürlich getrennt werden.» (Aufsatz: Humanism, von J. Babbitt, S. 39-41)
|
|
|
|
| Als Christ, der die Bibel ernst nimmt, kann ich mich mit Aussagen von Alice Bailey und anderen Theosophen nicht identifizieren. Theosophie und Bibel sind so verschieden, wie Gott und Satan - auch wenn moderne Christen das gerne relativieren...
|
|
|