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Keine "unsterbliche Seele"












Da ich kein Christ bin, bin ich für alles offen. Kann ich es mir erlauben, offen zu sein.

HISTORISCHER ÜBERBLICK
DER ‘HEIDNISCHE’ URSPRUNG DES CHRISTENTUMS
IN DIESEM KAPITEL WOLLEN WIR ZEIGEN, dass das Christentum
nicht eine ganz neue Religion war, sondern aus etwas
hervorging, was bereits vorher existierte. Seine Hauptlehren
sind auch Bestandteil älterer Religionen, und viele Riten und
Dogmen wurden vom sogenannten heidnischen Glauben
übernommen.
http://www.theosophischer-verlag.de/online/pdf/TP09.pdf

Man kann sagen, dass die Evangelien symbolische Erzählungen
sind, heilige Schriften, die von unbekannten Autoren
aus dem Gedächtnis oder anhand von Notizen niedergeschrieben
wurden. Später wurden sie zu einer kanonischen
Sammlung zusammengetragen und als buchstäbliche anstatt
als symbolische Wahrheit angenommen. Aber über dieses
Thema können wir mehr sagen, wenn wir auf die einzelnen
Lehren eingehen.
Was die Briefe des Paulus anbelangt, ist klar, dass er das
lehrte, was jetzt als das Christentum angesehen wird. Für ihn
ist Christus der allen Menschen innewohnende Geist.
@ Nikkokan

Aber im Neuen Testament predigt Jesus vom Leben nach dem Tod. Das ist also ein Widerspruch in sich selbst, das du die Bibel ernst nimmst.
Ich weiß, dass die Adventisten des 7. Tages aus dem AT entnehmen, dass die Seele bis zum Jüngsten Tage schläft. Erst dann erfolgt die Wiedererweckung der Toten und die Verwandlung der Lebenden.
Ich weiß natürlich nicht, ob Nikkokan ein Adventist ist.
Zitat:
Nikkokan: wie Gott und Satan



Glaubst Du wirklich, daß Satan/Luzifer ohne Gott überhaupt sein könnte, wenn es Gott nicht genehm wäre ? Wenn die Existenz von Luzifer nicht Sinn machen könnte. Buchstabengetreuheit kann auch töten. Der Geist aber macht Euch frei, wenn ihr ihn benutzt.

Erweiteres Denken findet statt, wenn man von einer unsterblichen Seele ausgeht, die auf die Erde kommt, um:

"Tut also der Mensch das, was in der Zeit jeweils, im Zeitmaß des Kosmischen Rhytmus, geschieht, so schaltet er sich in dessen Wellengang, in dessen Lauf ein, und er tut dasselbe wie Luzifer: Er hilft die Schöpfung von Gott 'wegzuziehen', wobei er im Grunde nur an der Verwirklichung der Schöpfung mitarbeitet. Denn die Schöpfung muß eine bestimmte Gottesferne erreichen und eine Weile in der Gottesferne bleiben, damit sie sich voll entfalten und all jene Gestaltungen und Prägungen annehmen kann, die vorgesehen wurden, - vorgesehen selbstverständlich von dem einzigen Wesen, das in der Schöpfung überhaupt etwas vorsehen kann: von Gott. Denn auch in der größten Gottesferne ist und bleibt alles göttlich: eine Erscheinungsform Gottes."

Quelle: Vaterunser - die spirituelle Entwicklung des Menschen - im Lichte des Evangeliums - vor dem Hintergrund der Reinkarnation.
Zitat:
Glaubst Du wirklich, daß Satan/Luzifer ohne Gott überhaupt sein könnte, wenn es Gott nicht genehm wäre ?


Ich denke, dass es zu allem ein Gegenstück gibt:

Tag und Nacht
Ying und Yang
Mann und Frau

Also muss auch zu dem Guten, in dem Fall das Böse, dazugehören.

Reine Gleichgewichtssache: Wir wüssten ja nicht, was Gut ist, wenn es nur Gut gibt.
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