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Ich arbeite in RL als Vertragsbediensteter und bin für Schulbibliothek und Postverteilung zuständig wo ich auch mit 7,5 Tonner unterwegs sein muß.
Gestern und auch heute Nacht hatte ich sozusagen noch Nebenjobs. Bin heute irgendwie total fertig, als hätte ich tatsächlich durchgearbeitet. In meinem Job bin ich soweit zufrieden, weshalb ich mir auch keinen Reim auf meine Träume machen kann. Der schönere Teil ist für mich eindeutig das Fahren - vielleicht deshalb der Traum von gestern.
Ich bin als Passagier in einem Linienbus mitgefahren, der fast vollbesetzt war. Von den Fahrgästen kannte ich keinen und auch unseren Fahrer nicht. Die Fahrtstrecke kannte ich teilweise aus RL. Der Chauffeur war schon etwas älter und ich ertappte mich bei dem Gedanken "das da leicht was passieren kann". Da ich selbst fahre, fühle ich mich wohler auch wenn ich wo mitfahre, daß ich mir den größtmöglichen Überblick verschaffe und selbst auch ein wenig die Augen offenhalte, deshalb saß ich auch in meinem Traum im vorderen Teil des Busses.
Grade wie ich so darüber nachdenke - wir fahren auf einer langen Graden im Stadtgebiet auf einen Kreisverkehr zu - sehe ich im Spiegel wie der Fahrer tatsächlich blaß wird und über dem Steuer zusammenklappt.
Ich weiß, daß beim Kreisverkehr eine Tankstelle an der Seite ist und schnell was passieren muß wenn wir nicht in einer Katastrophe enden sollen. Gemeinsam mit mir ist es auch noch einem Mann gleich hinter dem Fahrersitz aufgefallen. Er hilft mir, den bewußtlosen Fahrer so von Fahrersitz und Gaspedal in den Mittelgang zu hieven, daß ich den Bus in der Spur halten kann und kümmert sich auch die weitere Fahrt um ihn. In meinem Traum beschließe ich, daß ich noch bis in die nicht weit entfernte Busgarage fahre, damit der Fahrer medizinische Versorgung bekommt gerade wie ich dort ankomme, bin ich aufgewacht.
In RL bin ich noch nie einen Bus selber gefahren und auch eine derartige Situation habe ich noch nie erleben müssen.
Ähnliches ist mir heute Nacht widerfahren, allerdings war ich dabei das Opfer.
In meinem Traum war ich ein Bauarbeiter. Wir bauten an einem großen Wohnblock so ca. 4 Stock hoch so U oder L-förmig und da gerade Fasadenarbeiten stattfanden, war das Haus beinahe rundherum eingerüstet. Als ich an der Baustelle ankomme, sind schon einige Kollegen fleißig am werken - leichter aber böhiger Wind. Deshalb sind mir wohl auch die 6 oder 8 überflüssigen Gerüststangen aufgefallen die dort angelehnt waren. Ich denke mir "die müssen da aber weg, bei dem Wind, nicht daß die noch einem am Kopf fallen" und seh mich nach 1-2 Mann um die mir helfen da ich diese riesigen Dinger unmöglich allein bewegen kann.
Da fährt eine Windböhe rein und meine Befürchtungen bewahrheiten sich. Erst wie in Zeitlupe sehe ich die Stangen fallen - sehe mich eilig um nach einer Möglichkeit um mich in Sicherheit zu bringen, da mir klar ist, daß es andernfalls das letzte sein wird, daß ich mitbekomme. Ich haste zu einem kleinen Sandhaufen vor dem ein Stück eines Betonrohres liegt, daß für Abwasserkanäle verwendet wird und ein paar Teile der zukünftigen Dachrinne. In meiner Überlegung sollte es sich ausgehen, daß das Betonrohr die Stangen abfängt, ich muß es nur dahinter schaffen. Je mehr Neigung die fallenden Gerüstteile bekommen umso schneller fallen sie auch und reißen Teile des aufgebauten Gerüstes mit sich. Ich versuche mich mit einem Hechtsprung an mein Ziel den Sandhaufen zu retten, doch die Stangen sind schneller. Eine erwischt mich am Bein sodaß ich gegen das Betonrohr geklatscht werde. Die anderen hinterdrein auf meinem Rücken. Eine zeitlang gehe ich K.O. Als ich wieder zu mir komme, liege ich eingeklemmt unter all den Rohren, kann mich bis auf meinen einen Arm der auch völlig blutig ist, kaum bewegen und die Stimme läßt mich im Stich. Immer wieder umfängt mich die Ohnmacht. Und im Traum beschwöre ich mich selbst, doch wach zu bleiben, da mir die Vorgehensweise von Rettungskräften bei einem solchen Großeinsatz durch den Kopf schießt. "Sieh ja nicht wie ein hoffnungsloser Fall aus" sage ich zu mir. Tatsächlich kommen kurz darauf Feuerwehr und Rettung an. Sehen kann ich sie nur zum Teil, da ich ja in meiner Bewegung sehr eingeschränkt bin. Es kommen 3 Sanitäter in einiger Entfernung von mir ins Blickfeld. Da ich nicht schreien kann versuche ich mich durch Winken bemerkbar zu machen. Da falle ich kurz darauf wieder in Ohnmacht, ich kämpfe gegen die Bewußtlosigkeit. Einer von den Dreien hat mich bemerkt, doch der andere pfeift ihn mit den gefürchteten Worten: "Laß ihn, da kann man eh nichts mehr machen" zurück. Ich höre ihn ganz deutlich will ihn anschreien doch dann sehe ich die zwecklosigkeit. gebe mich auf, schließe mit dem Leben ab, lasse mich in die Bewußtlosigkeit gleiten. Dann bin ich aufgewacht.
Danke für die Geduld, wenn ihr das bis hierher gelesen habt. Irgendwelche Erklärungen dafür?
LG
Chaindog
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