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Mama ist tot. Wie kann ich sie ganz loslassen?












Hallo!

Meine Mama ist gestern abend gestorben. Sie hatte einen langen Kampf hinter sich und ist friedlich eingeschlafen. Fast immer war jemand bei ihr - doch sie hat sich ausgerechnet davongeschlichen, als grad niemand bei ihr im Zimmer war.

Habe in den letzten Monaten versucht, mich mit dem Tod auseinanderzusetzten. Habe viel gelesen, auch hier im Forum. Der Tod gehört zum Leben dazu, habe auch keine Angst davor. Doch es fällt mir trotzdem sehr schwer, Mama ganz loszulassen. Ich könnte die ganze Zeit heulen - ich will aber nicht. Es ist so schwierig zu realisieren, dass sie jetzt nicht mehr als Mensch da ist. Ich versuche aber, ihre Liebe im Herzen zu behalten, und hoffe, dass sie uns als "Engel" oder so von oben zuschaut und beisteht.

Habe mit Mama ausgemacht, dass sie mich abholen kommt, wenn ich dann mal sterbe. Ich hoffe also sehr, dass es ihr jetzt gut geht, da wo sie ist (und dass sie wo ist (wo es schön ist)).
Mein Problem ist nur, dass ich nicht weiß, ob sie am Schluss mit sich selbst im Reinen war. Sie hatte nämlich Schizophrenie und hatte immer mit ihren Stimmen im Kopf zu kämpfen. Ich möchte so gerne wissen, ob sie jetzt frei von dieser Plage ist, die ihr Leben bestimmt hat.... Wie kann ich es wissen? Ich habe so gehofft, heute Nacht im Traum der Mama zu begegnen und sie würde mir sagen, dass es ihr jetzt gut geht und dass sie frei und glücklich ist. Doch ich hab gar nichts geträumt bzw. kann mich nicht erinnern. Ich möchte es aber soo gerne wissen...

Würde mich sehr über ein paar aufmunternde Antworten freuen.

Liebe Grüße
Hallo!

erstmal möchte ich dir mein herzlichstes beileid aussprechen. ich habe meine mutter vor genau 3 jahren verloren und kann nur sagen, dass dies zu einem meiner schmezvollsten erfahrungen in meinem leben zählt. in dieser situation war für mich die familie eine große stütze, die mir aber nur bedingt die trauer abnehmen konnte. das loslassen erfolgt allmählich und kann nicht erzwungen werden. Suche trost bei verwandten, bekannten oder einem guten freund, der dich in deiner situation versteht und der ein guter zuhörer ist.

Auch ich hoffe eines tages meiner mutter wieder zu begegnen.

kopf hoch auch wenn es schwer fällt.

l.berg
Hallo Macgirl,

Ich habe mit dem Tod/Sterben schon einige Erfahrungen gemacht und auch an mir selbst im Nahtodbereich..
Auch meine Mutter starb vor ein paar Jahren, was wohl der bis heute längste Loslassprozeß war.

es ist wichtig, daß du jetzt deine trauer in dir zuläßt udn vor allem rausläßt!
Den Schmerz zu unterdrücken, weil der Verstand sagt "Ich will nicht trauern"...kann auf Dauer zu einem unbewußten udn unausgesprochenen/unausgelebtenTrennungskonflikt führen. Dieses kann in deiner Seele folgen haben..
gefühle sind Energie, trauer ist ein Gefühl udn daher auch Energie. Energien wollen und müssen sich bewegen..Wenn Energien zurückgehalten werden bzw in ihren Bewegungen gehemmt werden, suchen sie sich andere Wege, um herauszukommen..lasse es nicht soweit kommen und lebe deine Trauer aus. Du darfst das.

und ja, das Loslassen ist ein Prozeß, der in den meisten Fällen nie von heute auf morgen geschieht. Sondern ein länger dauernder Prozeß ist, da er auf allen Ebenen des Bewußtseins geschieht.
Erwarte nicht zu viel von dir. Gib dir Zeit und lasse geschehen, was geschieht.

Auch nicht alle Seelen, die gegangen sind, melden sich "sofort" nach dem Tod..Die Seelen befinden sich zunächst auf einer "Reise" zu ihrer entsprechenden Bewußtseinsebene, wo sie zurückintegrieren.
Auch Seelen brauchen ihre Zeit.

Wenn du sagst, daß deine Mutter zum Schluß friedvoll eingeschlafen ist, dann kannst du auch davon ausgehen, daß es ihr nun gut geht.

Ihre Schizophrenie galt für diese Inakarnation, die sie hier hatte. Ich denke nicht, daß sie diese Spaltung mitgenimmen hat..sondern noch im Sterbeprozeß erlöste.

Wenn die Seele deiner Mutter bereit ist, wird sie dir auf irgendeine Weise, sei es ein Traum der eine Zu-fall oder..., eine Botschaft zukommen lassen.
Aber lasse jetzt erstmal den Gedanken daran los.
Denn somit lßt du auch ein Stück mehr deine Mutter los. Lasse geschehen was geschieht und nimm, wie es kommt. Und wenn du jetzt eine zeit der Leere erfahren solltest, dann ist auch diese Leere jetzt ein wichtiger Prozeß von Loslassen, Verarbeitung und Geschehen.
Was du glaubst, was Leere ist, ist in Wahrheit ein bewegender Prozeß, den du aber dann ncith bewußt wahrnimmst.
Versuche die Zeit, die ansteht udn jetzt ist, so anzunehmen wie sie sein soll. Und lasse dich selbst zu und lasse den Prozeß der Trauer zu. Denn darin liegt auch ein wichtiges Loslassen!
Tränen sind auch eine Substanz, die aus Energie besteht...und smit läßt du durch die Tränen Energie los, setzt Energie frei und schaffst damit in dir Raum für neue Lebensenergie.
Sei im Fluß und gehe mit dem Fluß udn achte darauf, daß du nichts zurückhälst, was raus will und raus muß.

Meine herzliche Anteilnahme..
Lucia
Zitat:
Hallo!

Meine Mama ist gestern abend gestorben. Sie hatte einen langen Kampf hinter sich und ist friedlich eingeschlafen. Fast immer war jemand bei ihr - doch sie hat sich ausgerechnet davongeschlichen, als grad niemand bei ihr im Zimmer war.

Habe in den letzten Monaten versucht, mich mit dem Tod auseinanderzusetzten. Habe viel gelesen, auch hier im Forum. Der Tod gehört zum Leben dazu, habe auch keine Angst davor. Doch es fällt mir trotzdem sehr schwer, Mama ganz loszulassen. Ich könnte die ganze Zeit heulen - ich will aber nicht. Es ist so schwierig zu realisieren, dass sie jetzt nicht mehr als Mensch da ist. Ich versuche aber, ihre Liebe im Herzen zu behalten, und hoffe, dass sie uns als "Engel" oder so von oben zuschaut und beisteht.

Habe mit Mama ausgemacht, dass sie mich abholen kommt, wenn ich dann mal sterbe. Ich hoffe also sehr, dass es ihr jetzt gut geht, da wo sie ist (und dass sie wo ist (wo es schön ist)).
Mein Problem ist nur, dass ich nicht weiß, ob sie am Schluss mit sich selbst im Reinen war. Sie hatte nämlich Schizophrenie und hatte immer mit ihren Stimmen im Kopf zu kämpfen. Ich möchte so gerne wissen, ob sie jetzt frei von dieser Plage ist, die ihr Leben bestimmt hat.... Wie kann ich es wissen? Ich habe so gehofft, heute Nacht im Traum der Mama zu begegnen und sie würde mir sagen, dass es ihr jetzt gut geht und dass sie frei und glücklich ist. Doch ich hab gar nichts geträumt bzw. kann mich nicht erinnern. Ich möchte es aber soo gerne wissen...

Würde mich sehr über ein paar aufmunternde Antworten freuen.


Hallo, meine liebe!

Ersteinmal mein herzlichstes Beileid wenn man seine Mutter verliert, ist das wirklich das härteste doch irgendwanneinmal, wirst du sie wiedersehen=)

Ich bin Christ, und von daher glaube ich an ein Leben nach dem Tod,
Jesus Christus gibt mir halt, und ich vertraue ihm, ich würde mir am liebsten wünschen, dass du auch Jesus kennenlernen darfst, er ist es, der ewiges Leben gibt, wahrscheinlich hat deine Mutter auch an Gott und Jesus geglaubt ich würde dir sehr gern helfen, und zwar mit Jesus..
weil ich dich trösten möchte, und es hat mich auch getröstet.

Zwar ist nicht meine Mutter gestorben, aber mein Opa und meine Tante, und ein Sohn von meiner Mutter, bei der geburt, also mein halbbruder. aber das ist nebensächlich, denn hier geht es um dich!

beschäftige dich bitte mit Jesus, ich will dir soo gern helfen!

Alles Liebe
Hallo Macgirl,

Mein grosses Beileid an Dich. Deine Trauer ist gross.
Für wen ist es nicht.
Ich versuche Dich ganz klein bisschen zu Trösten. Umarmen kann ich Dich ja nicht, und mit Dir mitweinen.

Vielleicht ist es Dir ein Trost, dass Du Deine Mamma sicher sehen wirst. Wenn Du Christin bist, dann Bete doch vor dem Schlafengehen schnell das "Vater Unser". - Auch mir hilft es. Ich bin Moslem -
Es ist ein Mächtiges Gebet! Und bitte zu Gott, dass Deine Mutter Dir im Traum erscheint.
Es kann sein, dass Sie Dich besucht und Du erinnerst Dich nicht daran. Das ist normal. Aber Du wirst trotzdem ein Glücksgefühl am nächsten Morgen haben, und die Gewissheit, dass Deine Mutter den Weg "zu Gott" gefunden hat.
Ich kann Dir nicht versprechen, dass Deine Mutter Heute oder Morgen schon kommt. Manche sagen das es Mehrer Monate dauert. Aber ich verpreche Dir, dass ich für Dich diesen Abend das Vater unser Beten werde.
Du bist nicht allein auf dieser Welt.
Forum -> Leben nach dem Tod


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