Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Ramadan












@Aleyna..
Sorry, habe Schwierigkeiten mit Deinem Namen... Ich hoffe, du siehst es mir nach.

Zitat:
Lies dir diese durch und entscheide dann nach deinem Gewissen, welche Ersatzleistung du bringen möchtest.

Ist das der sinn des Fastens bei Muslimen? - welch eine Farce...! Die Äußerlichkeit hat wohl vor allem Vorrang. Warum diese Verlogenheit, etwa göttliche Offenbarung?

Gruß
Hallo Gabriele!

Deine Ausführungen zum Fasten sind ergänzend zum Fastenmonat Ramadan sehr schön.

Aber:

Zitat:
Es ist nur gut, dass uns Muslimen der Alkohol verboten ist. Was für Gelage würden sonst noch nachts nach dem Fastenbrechen gefeiert werden? Und es ist schade, dass es zur Zeit unseres Propheten (s) in Arabien den Tabak noch nicht gab. Er wäre uns gewiss auch untersagt worden. Aber heißt es nicht im Koran, dass alles was dem Körper schadet, zu meiden sei? (vgl. 7:157)


Diese Aussage verwirrt mich in Bezug auf Rauschmittel etwas, so mal ich aus Sura 7:157 etwas anderes herauslese, auch in Bezug aus dem ganzen Koran.

Wird dem gläubigen aus Deinem angeführten Zitat nicht die Eigenverantwortung vor Allah/Gott abgesprochen?

LG ISA
Frieden positiv,

Zitat:
Ist das der sinn des Fastens bei Muslimen? - welch eine Farce...! Die Äußerlichkeit hat wohl vor allem Vorrang. Warum diese Verlogenheit, etwa göttliche Offenbarung?


Ja, leider hat die Äußerlichkeit bei vielen Muslimen Vorrang. Diese Einstellung wird auch im Koran kritisiert. Fasten ist ein Gottesdienst, zu dem niemand gezwungen werden kann. Was meinst du mit Verlogenheit? Ich habe lediglich Verse gepostet und der Fragenden nahegelegt sie solle nach eigenem Ermessen entscheiden. Was ist daran verlogen? Ich habe nicht gesagt sie müsse zwingend irgend etwas tun. Es gibt keinen Zwang im Glauben (wie die Realität aussieht sei erstmal dahin gestellt)

Zitat:
2:265: Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen. Wer nun an die Götzen nicht glaubt, an Allah aber glaubt, der hat gewiß den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerreißen gibt. Und Allah ist Allhörend, Allwissend.
ISA:
Zitat:
Wird dem gläubigen aus Deinem angeführten Zitat nicht die Eigenverantwortung vor Allah/Gott abgesprochen?


Das müßtest Du den Autor des Artikels fragen - ich wollte mich eigentlich nur mal erkundigen, welche Unterschiede es zwischen dem Fasten im Christentum zum Islam gibt.

Eigentlich dachte ich immer, daß Fasten heißt, nichts zu essen, sondern nur etwas Wasser trinken zu dürfen.

Aber nach dem, was ich erfahren habe, kann man ja essen - nur eben nachts und das ist nicht gesund. Bringt gesundheitliche Gefahren und Folgen. Heute weiß man das genauer, aber damals, als der Koran aufgesetzt wurde, wußte man so vieles nicht und das europäische Leben spielte sich etwas anders ab als im Orient.

Etwas enttäuschend war diese Erkenntnis trotzdem für mich - denn ich war einmal Schichtarbeiter, da haben wir nachts auch gegessen bei Nachtschicht und am Tage wenig zu uns genommen, weil wir ja für die Schicht ausschlafen mußten - na - , dann habe ich ja auch gefastet

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie Menschen bestimmte Dinge für sich interpretieren können, wenn sie von einer Sache überzeugt sind.

Aber, wenn wir in eine Gesellschaft hineingeboren werden und da hinein wachsen, werden wir mit ihr vertraut und zweifeln die Gesetze und Anordnungen nicht an. Wer wagt es schon, Außenseiter zu werden und Althergebrachtes anzuzweifeln - es wäre ein schwerer Weg und so bleibt Altes, Überholtes eben weiter bestehen. Das heißt, es würde sich etwas verändern können, wenn es gravierende Einschnitte gäbe, die das Leben einer ganzen Gesellschaft verändern würde. Aber ich glaube, wenn Gott es will, wird es werden, sonst nicht. Ich glaube an eine Kraft, durch die wir gelenkt werden. Es gibt eben nichts, von dem Gott nichts weiß und was wir tun, tun wir, weil der Geist Gottes durch uns wirkt. Selbst wenn uns so manches seltsam vorkommt. Manche Dinge muß man eben geschehen lassen, solange es keinen Grund gibt, sie zu verändern.

Alles was ist, passiert, weil es sein muß und aus einer objektiven Variante heraus gesehen, kommt, was kommen muß - Ursache und Wirkung - das ist eben ein Naturgesetz.

http://www.theosophie.de/pdf/32005.pdf

Seite 100

Zitat:

Verwandlung ist ein ständiger Prozess, und oft erkennen wir nur in der
Retrospektive, dass sich unsere Vision ausgedehnt hat. Manifestation impliziert
trotzdem Unendlichkeit, und alle Wesen haben ihre eigenen Illusionen:
Es wäre ein fataler Fehler anzunehmen, dass unsere spirituelle Vision immer
perfekt ist.
Sogar Buddhas oder Christusse stellen nicht den Höhepunkt der
Evolution dar, obwohl sie die größeren Höhen darstellen, zu denen alle
Menschen fähig sind. Wenn wir auch auf dem Pfad straucheln, wird nicht einmal
das, was wir als Fehler bezeichnen, im weiteren Sinn ein Verschwendung
sein. So wie wir wachsen, wächst unsere Wahrnehmung, und wie unsere
Wahrnehmumg wächst, wachsen unsere Wahlmöglichkeiten.


Zitat:
Durch unsere Gedanken und Gefühle sind wir entweder Schöpfer oder Zerstörer.
Das ist unvermeidlich, weil die innere Gesundheit abhängig ist von dem exakten
Gleichgewicht zwischen dem Impuls, das Überholte abzulegen, und dem Impuls,
das, was für den Fortschritt wesentlich ist, zu regenerieren, zu erneuern – sowohl
im persönlichen Charakter als auch in unseren Verbindungen mit anderen.


Zitat:
Die Welt, in der wir leben, wach oder schlafend, ist großteils eine unserer
eigenen Schöpfungen. Vom Äußeren zum Inneren, vom Mentalen zum
Emotionalen zum Physischen verändern wir ständig unser Aufmerksamkeitszentrum.
Morgens erwachen wir von einer Art der Wirklichkeit in eine
andere. Während des Tages können wir so von der oberflächlichen Realität
unseres Lebens eingefangen sein, dass unser gesamtes Wesen vom täglichen
Schauspiel absorbiert wird, ohne es zu hinterfragen.


http://www.theosophie.de/pdf/22007.pdf

quellen: theosophie + fastenzeiten
purucker + sunrise + fasten
theosophie + sunrise + fasten
Hallo Gabriele!

Zitat:
Zitat:
Wird dem gläubigen aus Deinem angeführten Zitat nicht die Eigenverantwortung vor Allah/Gott abgesprochen? (Isa)


Das müßtest Du den Autor des Artikels fragen - ich wollte mich eigentlich nur mal erkundigen, welche Unterschiede es zwischen dem Fasten im Christentum zum Islam gibt.(Gabriele)


Ich hatte gedacht, Du hast auch eine eigene Meinung zu der Äußerung des Autors in Deinem Zitat, weil Du gerade so eine Aussage gewählt hast? Aber ok.

Zitat:
Aber, wenn wir in eine Gesellschaft hineingeboren werden und da hinein wachsen, werden wir mit ihr vertraut und zweifeln die Gesetze und Anordnungen nicht an. Wer wagt es schon, Außenseiter zu werden und Althergebrachtes anzuzweifeln - es wäre ein schwerer Weg und so bleibt Altes, Überholtes eben weiter bestehen. Das heißt, es würde sich etwas verändern können, wenn es gravierende Einschnitte gäbe, die das Leben einer ganzen Gesellschaft verändern würde.


Ja Du hast Recht aber keine gravierende Einschnitte verändern etwas. Sonder alles passiert in kleinen schritten. Alles braucht seine Zeit und passiert schon jetzt. Jeder fängt bei sich an sofern er die Erkenntnis hat. Irgendwann werden es immer mehr die die alten traditionellen Gesetze und Anordnungen aus einem neuen und somit alten Ursprungs- Geist Interpretieren.
Und so wird sich alles verändern.

Zitat:
Aber ich glaube, wenn Gott es will, wird es werden, sonst nicht. Ich glaube an eine Kraft, durch die wir gelenkt werden. Es gibt eben nichts, von dem Gott nichts weiß und was wir tun, tun wir, weil der Geist Gottes durch uns wirkt. Selbst wenn uns so manches seltsam vorkommt. Manche Dinge muß man eben geschehen lassen, solange es keinen Grund gibt, sie zu verändern.


Ja so ähnlich sehe ich es auch. Ich denke aber man kann nichts außen verändern, wenn man nicht anfängt etwas innen zu verändern. Und da alles in Veränderung ist, ist man dieser Gesetzmäßigkeit auch unterworfen und so gibt es immer was zu verändern, weil es im Grund an sich liegt.
Alles fängt bei einem selbst an und irgendwann projiziert sich das innere nach außen. (auch ein teil Deiner Gesetzmäßigkeit der Kausalität)

Und in diesem Zusammenhang kann ich Deinen Zitaten im letzten Abschnitt Deines Beitrags nur zustimmen.
Alles ist in ständiger Veränderung und so ist der Stillstand (Traditionen) Illusion und so verändert sich auch fortlaufend der Blick auf die Gesetze.

LG ISA
Forum -> Islam

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Weiter
Ähnliche Themen
"Bedenkliches" zum Ramadan
Tariq Ramadan
Ramadan
Ende des Monats Ramadan
Ich würde den Ramadan nicht durchhalten
Sha'ban ist mein Monat und Ramadan der Monat Allahs
Woher kommt Ramadan?
Ramadan & Ramazan
Religiöse Feste im Islam: Ramadan, Zuckerfest und Opferfest
Der Ramadan