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Geist getrennt vom Körper?












Zitat:
Ja, den Affen kann man als intelligentestes Tier bezeichnen, nur ist seine Intelligenz völlig angepasst an seinen Lebensraum und seine "intelligentere" Anatomie. Ein Affe braucht halt etwas mehr Rechenpower unter der Schädeldecke, weil er in Bäumen rumkletert und komplizierte Greifhände und -füße hat. Seine Intelligenz ist halt genau auf ihn zugeschnitten und der nächste kleine logische Schritt, beim Menschen ist sie überproportional zu groß und mehr als ein riesengroßer Sprung!

Jede neue Fähigkeit hatte einen "Urahn", bei den Vögeln kann man die Fähigkeit zu fliegen auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückverfolgen.
Der "Sprung" in die Intelligenz scheint nur so aussergewöhnlich, weil es manche von uns in die Lage versetzt, die Welt zu verändern.
Unsere Errungenschaft ist einzig und alleine unsere Kultur.
Wärest Du in einem Amazonasstamm aufgewachsen, würdest Du mit der gleichen Intelligenz trotzdem nur mit vergifteten Pfeilen Affen fangen und Maden essen...
Manchmal scheint es in der Natur einfach vorzukommen, daß Arten ausgebildet werden, die die Fähigkeit haben, ihren Lebensraum zu zerstören, Sei es der Mensch mit der Erde oder der Krebs im Körper.
Es ist dann nicht eine besonders "gelungene" Anpassung, sondern eher das Gegenteil: Etwas, was wir - auf ein Lebewesen bezogen - eine Krankheit nennen würden.
Einem Virus, einem Krebs ist es auch egal, ob sein Träger vernichtet wird und er dann eventuell auch damit zugrunde geht.
Wir sind die "bösen" Bakterien. Wir bringen das Gleichgewicht durcheinander.
Mich wirst Du nicht dazu bekommen, Dir in irgendwelche "Phasen" zu folgen, denn sehr überzeugend warst Du bisher nicht.
Entweder spielst du mit offenen Karten wie wir alle, oder Du lässt es eben bleiben.
Ich schätze aber, daß dann die Zahl deiner Gesprächspartner bald rapide absinken, denn das Kindergartenalter, in dem man fast alles tut, um an ein "Geheimnis" zu kommen, liegt doch bei den meisten schon einige Jährchen zurück.

Astrella
Zitat:
Jede neue Fähigkeit hatte einen "Urahn", bei den Vögeln kann man die Fähigkeit zu fliegen auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückverfolgen.


Fliegende Fliegen und Fliegende Raben haben nicht die selben Vorfahren...


Zitat:
Der "Sprung" in die Intelligenz scheint nur so aussergewöhnlich, weil es manche von uns in die Lage versetzt, die Welt zu verändern. Unsere Errungenschaft ist einzig und alleine unsere Kultur.
Wärest Du in einem Amazonasstamm aufgewachsen, würdest Du mit der gleichen Intelligenz trotzdem nur mit vergifteten Pfeilen Affen fangen und Maden essen...


So ein Stamm lebt völlig isoliert in einer relativ artfremden Umgebung und kommt super zurecht! Das allein ist schon eine Leistung, die kein Tier zustande bringt. Mal etwas übertrieben ausgedrückt, um dir ganz deutlich zu machen, was ich meine: Bring 100 der klügsten und stärksten Affen weg von ihrer gewohnten Umgebung und setze sie einer nur leicht artfremden Umwelt aus...die sind übermorgen alle tot! Bring 100 Menschen von der Wüste in die Arktis (von einem Extrem ins andere) und sie könnten es schaffen zu überleben und sich anzusiedeln! Das schafft kein Tier, Menschen können das dank ihrer Intelligenz.


Zitat:
Manchmal scheint es in der Natur einfach vorzukommen, daß Arten ausgebildet werden, die die Fähigkeit haben, ihren Lebensraum zu zerstören, Sei es der Mensch mit der Erde oder der Krebs im Körper. Es ist dann nicht eine besonders "gelungene" Anpassung, sondern eher das Gegenteil: Etwas, was wir - auf ein Lebewesen bezogen - eine Krankheit nennen würden. Einem Virus, einem Krebs ist es auch egal, ob sein Träger vernichtet wird und er dann eventuell auch damit zugrunde geht. Wir sind die "bösen" Bakterien. Wir bringen das Gleichgewicht durcheinander.


Selbst Krankheiten und Viren sind ausgewogen, wären sie es nicht, dann könnte es passieren, dass alle Lebewesen plötzlich daran sterben. Es gibt nur einen völlig unausgewogenen Organismus auf der Erde, der aus dem natürlichen Gleichgewicht ausgebrochen ist, den Menschen.


Zitat:
Mich wirst Du nicht dazu bekommen, Dir in irgendwelche "Phasen" zu folgen, denn sehr überzeugend warst Du bisher nicht.


Ich schreib das hier nicht, um dich zu überzeugen, sondern um mich zu überzeugen! Was du denkst und glaubst, ist deine Sache. Ich will nur deine Argumente hören, um so meine Sichtweise auf die Probe stellen zu können. Vielleicht hab ich ja irgendeinen Denkfehler gemacht und du bringst mich drauf. Also, je mehr du bei deiner Meinung bleibst, desto besser für mich!


Zitat:
Entweder spielst du mit offenen Karten wie wir alle, oder Du lässt es eben bleiben. Ich schätze aber, daß dann die Zahl deiner Gesprächspartner bald rapide absinken, denn das Kindergartenalter, in dem man fast alles tut, um an ein "Geheimnis" zu kommen, liegt doch bei den meisten schon einige Jährchen zurück.


Wenn du in der Lage bist, das, worum es hier eigentlich geht, zu verstehen und zu akzeptieren, dann wirst du früher oder später selber drauf kommen, wenn nicht, dann macht es auch keinen Sinn, wenn es dir jemand erzählt.
Zitat:
So ein Stamm lebt völlig isoliert in einer relativ artfremden Umgebung und kommt super zurecht!
Artfremd? Dieses Gebiet, wie auch Gebiete in Afrika sind der eigentlichen "Wiege" der Menschheit sehr ähnlich, deswegen brauchen die Menschen dort 1. nicht weg und sich ein neues Plätzchen suchen und 2. sich auch keinen besonders widrigen Umständen anzupassen, wie Kälte, wenig essen usw.
Zitat:
Fliegende Fliegen und Fliegende Raben haben nicht die selben Vorfahren...

Die Qualitätsunterschiede zwischen einem fliegenden Raben und einem fliegendem Fisch sind doch ähnlich gravierend wie die Unterschiede Zwischen Mensch und Tier.
Zitat:
Bring 100 Menschen von der Wüste in die Arktis (von einem Extrem ins andere) und sie könnten es schaffen zu überleben und sich anzusiedeln!

Nein. Ganz entschieden nein. Sie würden alle sterben. Glaub mir, daß Afrikaner schon bei 20 Grad frieren, und die Menschen der Kalaharie sind so an ihr extremes Leben angepasst, daß sie zum Beispiel fast ohne Wasser überleben können, wo unsereins schon mit der gleichen Ration jämmerlich verdurstet. Und die Eskimos haben sich auch extrem angepasst. Alch bei den Menschen gibt es unter extremen Situationen noch die Evolution.
Hier in Afrika sind die Menschen zum Beispiel genetisch besser an die Malaria angepasst. Eine Malaria ist für einen sonst gesunden Mann hier ungefähr so gefährlich wie eine Grippe. Für einen Normaleuropäer ist Malaria dagegen nicht selten lebensgefährlich.
Aber das ist jetzt auch nicht das Thema.
Ohne die entsprechende Kultur und das Wissen ist auch der Mensch in feindlicher Umgebung aufgeschmissen. Setzt jemanden im Wald aus, und er wird verhungern oder sich vergiften, weil er das Wissen nicht mehr besitzt, sich von Waldfrüchten zu ernähren. Unsere Intelligenz kompensiert eigentlich nur das, was uns an Instinkt verlorengegangen ist.
Zitat:
Selbst Krankheiten und Viren sind ausgewogen, wären sie es nicht, dann könnte es passieren, dass alle Lebewesen plötzlich daran sterben.

Nun, es gibt bestimmte Seuchen (und wird es auch immer wieder geben), die eine fast 100% Mortalität haben, bis irgendwann durch Mutation ein
Lebewesen überlebt und damit der Grundstein gelegt ist für eine resistente Art. Aber das war nicht der Punkt. Ich meinte eigentlich vielmehr mit meinem Vergleich mit einer Krankheit, daß es durchaus Lebewesen gibt, die ihren "Wirt" so schwächen, daß es stirbt und sie mit ihm. Es muß ja keine ansteckende Krankheit sein, bisher hat die Menschheit ja auch noch keine anderen Planeten "angesteckt"

Zitat:
Ich schreib das hier nicht, um dich zu überzeugen, sondern um mich zu überzeugen! Was du denkst und glaubst, ist deine Sache. Ich will nur deine Argumente hören, um so meine Sichtweise auf die Probe stellen zu können. Vielleicht hab ich ja irgendeinen Denkfehler gemacht und du bringst mich drauf. Also, je mehr du bei deiner Meinung bleibst, desto besser für mich!

?

Du bist von Deiner Sache ziemlich überzeugt, behaupte ich jetzt mal enfach so. Du stellt Behauptungen in den Raum und beanspruchst daführ eine 95% Wahrscheinlichkeit - auf welcher Grundlage ist mir völlig schleierhaft...
Die Evolution mit uns als eines der vorläufigen Ergebnisse gehört zu den bestuntersuchtesten Theorien, daß sie als eines der Naturgesetze angesehen wird.
Ja, die Intelligenz der Menschen ist aussergewöhnlich aber nicht unmöglich. Und wenn die Chance auch nur 1:20 stehen mag, wie du behauptest, dann ist eben dieser Fall eingetreten. Wir hätten auch genauso gut vorher aussterben können, denn die Menschheit ging mal irgendwann durch einen "Flaschenhals" von einer minimalen Population, und unter solchen Bedingungen macht eine Art entweder einen Sprung oder stirbt aus. wir haben zufällig diesen Sprung geschafft.
Vielleicht schaffen es anderer Arten es nach uns auch noch, wer weiß das schon. Nur weil wir die Erste Art mit solch einer hochabstrakten Intelligenz sind, müssen wir doch nicht die einzigen bleiben.

Astrella [/quote]
Zitat:
Die Qualitätsunterschiede zwischen einem fliegenden Raben und einem fliegendem Fisch sind doch ähnlich gravierend wie die Unterschiede Zwischen Mensch und Tier.


Ja, zwischen Mensch und Tier herrscht ein großer Unterschied, genau wie zwischen einem sehr hoch und einem sehr niedrig entwickeltem Tier. Allerdings gibt es bei den Tieren dazwischen alle möglichen Qualitätsabstufungen und die Qualitätsstufen sind sogar mehrfach vorhanden, was typisch ist für eine Entwicklung durch Evolution. Zwischen Mensch und Tier fehlen aber Abstufungen und es gibt auch nur einen einzigartige höchste Qualitätsstufe (den Menschen).


Zitat:
Die Evolution mit uns als eines der vorläufigen Ergebnisse gehört zu den bestuntersuchtesten Theorien, daß sie als eines der Naturgesetze angesehen wird.


Ich mag Revolutionen, du nicht?


Zitat:
Ja, die Intelligenz der Menschen ist aussergewöhnlich aber nicht unmöglich. Und wenn die Chance auch nur 1:20 stehen mag, wie du behauptest, dann ist eben dieser Fall eingetreten. Wir hätten auch genauso gut vorher aussterben können, denn die Menschheit ging mal irgendwann durch einen "Flaschenhals" von einer minimalen Population, und unter solchen Bedingungen macht eine Art entweder einen Sprung oder stirbt aus. wir haben zufällig diesen Sprung geschafft.
Vielleicht schaffen es anderer Arten es nach uns auch noch, wer weiß das schon. Nur weil wir die Erste Art mit solch einer hochabstrakten Intelligenz sind, müssen wir doch nicht die einzigen bleiben.


Es einfach mit Zufall oder Gott zu erklären, ist wohl in der Tat das vernünftigste, aber diese Schlafmittel wirken bei mir leider nicht :.(
Ich habe den Faden mal hier weiter geführt:
http://www.geistigenahrung.org/viewtopic.php?p=138117#138117

Aber ich muss noch eben was loswerden:

Zitat:
Zwischen Mensch und Tier fehlen aber Abstufungen und es gibt auch nur einen einzigartige höchste Qualitätsstufe (den Menschen).


Siehe Fossilien, siehe Video im nächsten Faden.


Zitat:
Es einfach mit Zufall oder Gott zu erklären, ist wohl in der Tat das vernünftigste, aber diese Schlafmittel wirken bei mir leider nicht :.(


Von Gott redet hier niemand auch nicht von Zufall, Evolution bedeutet natürliche Selektion, nicht Zufall.

Wir sehen uns in anderen Faden.....oder auch nicht
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