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| Nebulös hat folgendes geschrieben: |
| Ich kann mich nur wiederholen, das ist alles andressiertes Verhalten und hat nichts mit eigenständiger bewusster Intelligenz zu tun! Wäre es anders, würden Tiere von sich aus Spiegel sinnvoll benutzen... |
Wenn man den Tieren einfach nur einen Spiegel hinstellt, und sie nach kurzer Zeit anfangen, ihn zur Betrachtung ihren eigenen Körpers zu benutzen, dann hat das sicher nichts mit andressiertem Verhalten zu tun. Einige Affen, Raben, Elefanten und Delfine benutzen den Spiegel von sich aus sinnvoll.
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Was du da aufzählt sind alles Dinge, sie sich als Folge der besonderen Intelligenz weiterentwickelt haben. Die Intelligenz den Menschen ist das, was sich am stärksten von anderen Lebewesen abhebt, darum hat diese auch den größten Einfluss auf weitere Entwicklungen. Unser Daumen ist komplizierter als bei Affen, weil wir den Verstand haben einen komplizierteren Daumen benutzen zu können…
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Das ist so nicht ganz richtig. Anatomie hat keine Intelligenz erzeugt und Intelligenz keine Anatomie bedingt, eher ist es ein Wechselspiel von beiden.
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| Ganz genau! Und weil es so lange dauert, so etwas zu entwickeln, kann es nicht angehen, dass in der Zeit nur eine einzige Art eine derart nützliche Fähigkeit perfektioniert, während alle anderen Arten diese Weiterentwicklung komplett "verschlafen"! |
Wenn ich jetzt schreibe es hat nur 120'000 Jahre gedauert, wirst Du schreiben: "Ja, eben - dass ist ja das verwunderlich".....
Vielleicht hast Du eine falsche Vorstellung von Evolution, es überleben die am besten Angepassten, nicht die 'besten', wenn Intelligenz nicht von nutzen ist, dann gibt es sie nicht und anscheinend ist sie das nicht.
Ultraschall hat sich auch nicht bei allen durchgesetzt oder überragende Hörfähigkeiten wie bei Hunden sind auch nicht bei uns angekommen.
Ich finde es nebenbei bemerkenswert, wie Du die kognitive Archäologie so links liegen lässt. Dass sich Zwischenstufen entwickelt haben, dass auch andere Rassen Intelligenz entwickelt haben, die zwischen der menschlichen und der eines Affen und eines Mensch liegt, dass wenn Neandertaler, homo erectus und Australopithecus nicht ausgestorben wäre, sie ein sehr lebendiges Beispiel wären, dass deine Aussagen widerlegt - so sind sie ein totes.
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| Intelligenz ist doch uneingeschränkt die einzige Fähigkeit von der Niemand genug haben kann! Sie würde jeder Art nützen. Es gibt ja auch kein Tier, dass nicht wenigstens etwas instinktive Intelligenz besitzt und jeder Art hat diese Intelligenz so weit entwickelt wie nötig und möglich. |
Dafür müsstest man erstmal klären, wofür Intelligenz eigentlich gut ist und dann müsstest Du mir erklären was ein Wal mit mehr Intelligenz anfangen soll?
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| Nach 10 Jahren Training hat man einen Affen so weit dressiert, dass er diese Kunststücke vorführen kann. |
Wir reden hier nicht von Kunststücken - Sprache und Mathe sind kein Kunststück - und 10 Jahre braucht es sicherlich auch nicht.
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Meine Überlegenheit besteht darin, diese Begegnung schon vorher im Kopf ablaufen lassen zu können und mich darauf vorzubereiten, so etwas nennt man Vorausdenken.
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Das können Tiere auch, ansonsten wären Löwen nicht in der Lage zu jagen.
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| Vielleicht hast du dich ja schon mal mit neuronalen Netzen beschäftigt. Selbst einfach Neuronale Netze können schon so reagieren, dass es wirkt, wie eine Form von Intelligenz. |
Ja, ich baue sie. Es ist simulierte Intelligenz, wenn überhaupt, aber keine tatsächliche. Das sollte man nicht durcheinander bringen.
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| . Alles Funktioniert nach dem Reiz-Reaktions-Schema, auch der Mensch funktioniert so, |
Das ist mit Verlaub Quatsch. Das ist die zuvor erwähnte Theorie, die unter dem Namen Behaveiourismus bekannt ist - sie ist mit recht schon lange widerlegt.
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| Intelligenz ist doch uneingeschränkt die einzige Fähigkeit von der Niemand genug haben kann! Sie würde jeder Art nützen. |
Lassen wir mal dahingestellt, was Regenwürmer mit Intelligenz anfangen sollten, da eine große Gehirnkapazität ja nun auch Unmengen an Energie verbraucht.
Genauso gut könnte ich behaupten, die Fähigkeit zu fliegen ist doch von so überragendem Nutzen, und trotzdem können wir es nicht.
Rein körperlich ist der Mensch eher eine Nullnummer. Kein Tier ist auch nur annähernd so wehr- und schutzlos wie der Mensch. Kein Fell, keine Krallen. Nicht fliegen, nicht schnell laufen, kein überragendes Gehör oder einen aussergewöhnlichen Gesichtssinn - da konnten nur die überleben, die das eben kompensieren konnten, und eine der Nischen, die noch unbesetzt war, war eben die der Intelligenz.
Und was du so schön als antrainierte Intelligenz postulierst - es ist doch beim Menschen genau das gleiche. Stämme, die keinen Handel treiben, haben mitunter kein Zahlenverständnis über die Zahl drei hinaus, weil sie es einfach nicht brauchen und Rechnen nicht tradiert wird. Sichen, sie können es lerne - genauso wie Raben und Affen, eben nur schneller.
Die wenigsten Menschen lernen ohne Hilfe rechnen schreiben und lesen - oder ist es dan auch nur ein "Kunststückchen"?
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| Nebulös hat folgendes geschrieben: |
| Ich kann mich nur wiederholen, das ist alles andressiertes Verhalten und hat nichts mit eigenständiger bewusster Intelligenz zu tun! Wäre es anders, würden Tiere von sich aus Spiegel sinnvoll benutzen... |
Es lässt sich darüber streiten, ob Tiere nun Intelligenz haben, oder auch nicht.
Eines können sie dem Menschen jedoch nicht streitig machen.
Dies ist eine grundlegende Eigenschaft, die allein dem Menschen vorbehalten ist: die Dummheit. Welches Tier vernichtet wissentlich seine Existenzgrundlage? Welches Tier zerstört alleine um der Zerstörung Willen?
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| Es lässt sich darüber streiten, ob Tiere nun Intelligenz haben, oder auch nicht. |
In soweit, als das sich streiten lässt ob sie auch Gefühle haben, ob sie den selber Schmerz erleben wie wir.
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| Welches Tier vernichtet wissentlich seine Existenzgrundlage? Welches Tier zerstört alleine um der Zerstörung Willen? |
Jedes Tier würde bei sich bietender Gelegenheit alle Ressourcen bis auf das letze ausnutzen - Paradebeispiel: Heuschrecken. Es gibt auch Ausnahmen, sicher, aber ob Lemminge einen besseren Weg gehen, lasse ich mal dahingestellt.
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