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Geist getrennt vom Körper?












Einen Spiegel zu nutzen: Das tun Affen auch. Sie untersuchen dann Körperteile, die sonst ihrer Sicht entzogen sind: Ihre Zähne zum Beispiel.
Und Leer hat recht, die Neandertaler ist ein gutes Beispiel.
Ansonsten: Instinktive Intelligenz *jauchz*
Was auch immer das sein soll. Es gibt keine instinktive Intelligenz. Auch keine antrainierte.
Intelligenz (lat.: intelligentia „Einsicht, Erkenntnisvermögen“, intellegere „verstehen“) bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden optimaler Problemlösungen (Wiki).
Hast Du schon einmal Raben beobachtet? Ok, sie können anatomisch bedingt nicht so gut sprechen und haben meines Wissens keine Sprachen entwickelt. Aber ansonsten: Sie sind verspielt und neugierig, gerissen und lügen und täuschen was das Zeug hält. Und ich glaube, diese Fähigkeit, weit in das Erwachsenenalter hinein neugierig und verspielt zu sein ist eine der Voraussetzungen für die Entwicklung von Intelligenz, und ein paar Millionen Jahre weiter würden sie vielleicht mit uns gleichziehen.
_Leer_ hat folgendes geschrieben:
Nebulös hat folgendes geschrieben:
Stimmt. Wenn Tiere jetzt anfangen würden sich selber in spiegelnden Oberflächen zu betrachten, könnte man vermuten, dass dort vielleicht eine Art von Bewusstsein ist

Tun die doch, wie Du oben lesen kannst.

Genau. Die Quellenangaben heute früh waren Links zu entsprechenden Texten.

Noch was zur "Krone der Schöpfung".
Menschen haben unbestritten gewisse einmalige Fähigkeiten, aber der Gesang der Vögel und die Schönheit von Blumen ist auch nicht ohne.
Ein Leberegel bringt Ameisen dazu, auf Grashalme zu klettern, wo sie von seinem eigentlichen Wirtstier, dem Schaf, gefressen werden.
Die Nutzpflanzen bringen die Menschen dazu, sie überall anzubauen. Dazu müssen sie nicht einmal Gewalt anwenden. Reis, Mais und Weizen sind dem Menschen also moralisch überlegen und somit die eigentliche Krone der Schöpfung.
Zitat:
Tadaa! Mensch und Affe sind sich in anatomischer Sicht recht unterschiedlich, kleineres Gehirn, kein aufrechter Gang, kein so entwickelten Daumen, keine Organe um die nötigen Töne für eine komplexe Sprache - kein Wunder, dass die einen sich in in puncto Intelligenz weiter entwickeln und die anderen nicht.


Was du da aufzählt sind alles Dinge, sie sich als Folge der besonderen Intelligenz weiterentwickelt haben. Die Intelligenz den Menschen ist das, was sich am stärksten von anderen Lebewesen abhebt, darum hat diese auch den größten Einfluss auf weitere Entwicklungen. Unser Daumen ist komplizierter als bei Affen, weil wir den Verstand haben einen komplizierteren Daumen benutzen zu können…



Zitat:
Es gibt da eine interessante Disziplin, die sich kognitive Archälogie nennt, sie beschäftigt sich erwartungsgemäß mit der Entwicklung des menschlichen Denkens und liefert ganz interessante Dinge: Der Mensch hat seine Intelligenz nur schrittweise zu dem was sie heute ist entwickelt, so dauerte es seine Zeit, bis er Werkzeuge bauen konnte, obwohl er schon fast ständig aufrecht ging und einen besseren Daumen und ein größeres Gehirn hatte, denn für das Herstellen von Werkzeugen muss man abstrakt denken können. Es machte nicht auf einmal "Wusch!" und klug war der Mensch, die Schritte sind z.T recht gut dokumentiert.
Es hat sich jedoch keine Art abgespalten und ist auf diesem Stand geblieben, dafür war vllt. die Population zu klein. Konkurrierende Arten, wie der Neandertaler wurden vom homo-spaiens verdrängt, so das wir die einzigen heute mit dieser Intelligenz sind. Da haste Deine Abstufungen.


Ganz genau! Und weil es so lange dauert, so etwas zu entwickeln, kann es nicht angehen, dass in der Zeit nur eine einzige Art eine derart nützliche Fähigkeit perfektioniert, während alle anderen Arten diese Weiterentwicklung komplett "verschlafen"!

(Aber diese Argumentation können wir uns doch sparen, oder? Denn weiter unten lässt du durchklingen, dass die tierische Intelligenz deiner Meinung nach schon in vielen Dingen mit der menschlichen vergleichbar und darum eine offensichtliche Abstufung ist. Wie wäre es, wenn du dich mal entscheidest, denn wenn du glaubst, dass Tiere eine bewusste Intelligenz haben, dann können wir uns das hier alles sparen...)



Zitat:
Eine Theorie sagt, dass der Nutzen der Intelligenz kein unmittelbarer Selektionsvorteil ist, sondern nur ein mittelbarer, ihr direkter Nutzen ist viel mehr das Verhalten von anderen Menschen vorherzusagen.


Intelligenz ist doch uneingeschränkt die einzige Fähigkeit von der Niemand genug haben kann! Sie würde jeder Art nützen. Es gibt ja auch kein Tier, dass nicht wenigstens etwas instinktive Intelligenz besitzt und jeder Art hat diese Intelligenz so weit entwickelt wie nötig und möglich.



Zitat:
Klar, Affen können einfache Rechenaufgaben lösen und eine einfache Zeichensprache lernen oder sich verständigen, indem sie auf einer Grafik zeigen, was sie wollen.



Nach 10 Jahren Training hat man einen Affen so weit dressiert, dass er diese Kunststücke vorführen kann. Und wenn du glaubst, dass sind keine andressierten Kunststücke, dann probiere es einfach selber mal und versuch Tiere zum Rechen oder zum Kommunizieren zu bringen...





Zitat:
Wo ist den Deine Überlegenheit, wenn Du im Dschungel einem Tiger begegnest?


Meine Überlegenheit besteht darin, diese Begegnung schon vorher im Kopf ablaufen lassen zu können und mich darauf vorzubereiten, so etwas nennt man Vorausdenken.



Zitat:
Angesehen davon, dass die Behauptung, bzw. These nicht populistisch war, besteht auch keine vom philosophischen Standpunkt aus keine berechtigte Annahme, das wir tatsächlich Bewusstsein haben, vielleicht ist das eine Erfindung des Unterbewusstsein - aber das würde jetzt den Rahmen sprengen.



Es geht hier auch nicht ums Bewusstsein, sondern um bewusste Intelligenz, und das ist ein großer Unterschied. Klar kann das Bewusstsein Einbildung sein, höchstwahrscheinlich ist es das sogar, aber das spielt keine Rolle.

Was eine Rolle spielt, sind die offensichtlichen Folgen unserer bewussten Intelligenz und die kann man überall sehen. Die sind so offensichtlich, dass jede intelligente Lebensform sofort den Unterschied zwischen Mensch und Tier wahrnehmen würde.

Zitat:
Was ich wichtiger finde ist, dass wenn Tiere kein Bewusstsein haben, würden sie nur nach dem Reiz-Reaktions-Schema handeln und das ist nicht der Fall, denn sonst würden sie bei einem Reiz immer das gleiche tun, Stichwort Behaviourismus und der ist aus gutem Grunde tot.


Vielleicht hast du dich ja schon mal mit neuronalen Netzen beschäftigt. Selbst einfach Neuronale Netze können schon so reagieren, dass es wirkt, wie eine Form von Intelligenz. Alles Funktioniert nach dem Reiz-Reaktions-Schema, auch der Mensch funktioniert so, Aber es wird ganz schnell (selbst bei einfachen Neuronalen Netze) so komplex, dass Reaktionen nicht mehr vorherzusehen sind und darum wie eigenständige Intelligenz wirken.


Zitat:
Tun die doch, wie Du oben lesen kannst.


Sie scheinen es zu tun, wenn man jahrelang mit ihnen trainiert und sie irgendwann dressiert hat. Aber wenn du mir nicht glaubst und denkst, Tiere erkennen sich wirklich in Spiegel und benutzen diese dann auch, dann probier es einfach mal aus, nichts ist einfacher als das!
Zitat:
Einen Spiegel zu nutzen: Das tun Affen auch. Sie untersuchen dann Körperteile, die sonst ihrer Sicht entzogen sind: Ihre Zähne zum Beispiel.


Reines Instinktverhalten.

Zitat:
Und Leer hat recht, die Neandertaler ist ein gutes Beispiel.


Hier gibt es keine Neandertaler.

Zitat:
Ansonsten: Instinktive Intelligenz *jauchz*
Was auch immer das sein soll. Es gibt keine instinktive Intelligenz. Auch keine antrainierte.
Intelligenz (lat.: intelligentia „Einsicht, Erkenntnisvermögen“, intellegere „verstehen“) bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden optimaler Problemlösungen (Wiki).


Darum nennen ich es instinktive Intelligenz, weil es eigentlich nur Instinkte sind, die aber wie Intelligenz wirken.


Zitat:
Hast Du schon einmal Raben beobachtet? Ok, sie können anatomisch bedingt nicht so gut sprechen und haben meines Wissens keine Sprachen entwickelt. Aber ansonsten: Sie sind verspielt und neugierig, gerissen und lügen und täuschen was das Zeug hält. Und ich glaube, diese Fähigkeit, weit in das Erwachsenenalter hinein neugierig und verspielt zu sein ist eine der Voraussetzungen für die Entwicklung von Intelligenz, und ein paar Millionen Jahre weiter würden sie vielleicht mit uns gleichziehen.


Alles reines Instinktverhalten, andressiert nicht durch anderen Menschen, sondern durch das Leben selbst. Wäre es mehr als Instinkt, dann hätten Raben dieses Verhalten schon längst weiterentwickelt und es wäre mehr geworden als reine Arterhaltung.
Zitat:
Genau. Die Quellenangaben heute früh waren Links zu entsprechenden Texten.


Ich kann mich nur wiederholen, das ist alles andressiertes Verhalten und hat nichts mit eigenständiger bewusster Intelligenz zu tun! Wäre es anders, würden Tiere von sich aus Spiegel sinnvoll benutzen...


Zitat:
Noch was zur "Krone der Schöpfung".
Menschen haben unbestritten gewisse einmalige Fähigkeiten, aber der Gesang der Vögel und die Schönheit von Blumen ist auch nicht ohne.
Ein Leberegel bringt Ameisen dazu, auf Grashalme zu klettern, wo sie von seinem eigentlichen Wirtstier, dem Schaf, gefressen werden.
Die Nutzpflanzen bringen die Menschen dazu, sie überall anzubauen. Dazu müssen sie nicht einmal Gewalt anwenden. Reis, Mais und Weizen sind dem Menschen also moralisch überlegen und somit die eigentliche Krone der Schöpfung.


Ja, es gibt mehr als die die überragende Intelligenz des Menschen, aber unsere Intelligenz ist einzigartig und unnatürlich, alles andere nicht!
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