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Geist getrennt vom Körper?












Zitat:
Ach ja, warum ist dann der Dschungel von so vielen unterschiedlichen Arten bevölkert, als Beispiel für ein homogenes Habitat? Oder nimm einen Quadratmeter Rasen: Wie viele unterschiedliche Mikroorganismen leben dort - tausende!


Ach ja, und warum haben so viel unzählige Tiere dann Beine entwickelt oder Flügel oder Augen oder Ohren? So viele komplett unterschiedliche Arten und doch haben sie alle Fähigkeiten entwickelt, die nicht einzigartig sind sondern überall immer wieder vorkommen. Egal, ob auf einem Quadratmeter Rasen oder Ewigkeiten durch Kontinente getrennt, die Lebewesen haben immer alle das entwickelt, was nötig war, um in ihrer Umwelt zu überleben, sie haben sich sozusagen zwangsweise angepasst und das immer mit den selben Mitteln...

Zitat:
Red Dich nicht raus, hättest Du 'Wissen' gemeint. hättest Du auch 'Wissen' schreiben können. Versuch lieber nicht Deine gescheiterte Rhetorik zu retten.


Ja genau, ich halte dir doch die ganze Zeit vor, dass du praktisch nur mit angelesenem Wissen um dich schmeißt, ohne mal selber über was nachzudenken. Und dann vergleiche ich deine Intelligenz mit der "Intelligenz" von Büchern, und setzte das Wort dann ganz offensichtlich in Anführungszeichen, um deutlich zu machen, dass es eben keine wirklich Intelligenz ist. Was sollte ich denn da noch anderes gemeint haben?

Zitat:
Ach, gibt es ein Limit für Wissen, das ist ja interessant.


Das gibt es theoretisch natürlich auch, aber das habe ich hier nicht gemeint. Ich meinte damit, dass man das selber Denken verlernt, wenn man seinen geistigen Hunger immer nur mit vorgekautem Wissensbrei befriedigt. Irgendwann hat man sich so an dieses weiches Zeug gewöhnt, dass man die intellektuellen Zähne verliert...


Zitat:
PS: Kinderbücher zählen nicht

Da haben wir wohl das Problem gefunden, du hättest schon in deiner Kindheit mit dem Lesen beginnen und dich nicht so gegen Kinderbücher sträuben sollen, dann hättest du jetzt sicher nicht solche Problem selber Denken und Auswendiglernen auseinander zu halten, denn so was lernt man am besten im Kindesalter
Zitat:
Ach ja, und warum haben so viel unzählige Tiere dann Beine entwickelt oder Flügel oder Augen oder Ohren? So viele komplett unterschiedliche Arten und doch haben sie alle Fähigkeiten entwickelt, die nicht einzigartig sind sondern überall immer wieder vorkommen.


Nicht alle Tiere in im gleichen Habitat wohnen entwickeln zwangsläufig die gleichen Eigenschaften. Oder was hat ein Jagaur mit einer Mikrobe im Boden gemeinsam? So gut wie nichts, auch wenn sie im gleichen Habitat leben.

Zitat:
Egal, ob auf einem Quadratmeter Rasen oder Ewigkeiten durch Kontinente getrennt, die Lebewesen haben immer alle das entwickelt, was nötig war, um in ihrer Umwelt zu überleben, sie haben sich sozusagen zwangsweise angepasst und das immer mit den selben Mitteln...



Tiere, die eine vergleichbare ökologische Nische bewohnen, entwickeln ähnliche Fähigkeiten um sich darin zu überleben. Emu und Vogelstrauß, Wolf und Beutelwolf sind zwei Beispiele. Nicht alle, die um selben Habitat wohnen, wie Du behauptest, was, wenn es überhaupt möglich wäre, zu einer Monotonie in der Artenvielfalt führen würde.
Nach Deiner Theorie müssten alle Lebensformen zwangsläufig irgendwann sich in Richtung intelligente Lebensform vergleichbar mit dem Menschen entwickeln und das beobachten wir nicht.


Das einzige was Deiner Meinung nach gegen die Erklärung der Intelligenz durch Evolution spricht ist, dass man sie bei anderen Arten nicht findet, aber wie Du weiter oben siehst, muss das nicht der Fall sein. Arten entwickeln sich i.d.R. getrennt von einander.

Wie willst Du Intelligenz sonst erklären?

Auf diese Piks-Piks-Spiele hätte ich mich erst gar nicht einlassen sollen, aber man lernt ja immer dazu, deswegen beende ich das hier.
Zitat:
Nicht alle Tiere in im gleichen Habitat wohnen entwickeln zwangsläufig die gleichen Eigenschaften. Oder was hat ein Jagaur mit einer Mikrobe im Boden gemeinsam? So gut wie nichts, auch wenn sie im gleichen Habitat leben.


Da eine Mikrobe schon mal sehr viel kleiner ist, als ein Jaguar, wirken die äußeren Einflüsse ganz anderes auf sie. Je ähnlicher sich Arten sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie ähnliche Fähigkeiten entwickeln, wenn sie den selben Umwelteinflüssen ausgeliefert sind!

Zitat:
Tiere, die eine vergleichbare ökologische Nische bewohnen, entwickeln ähnliche Fähigkeiten um sich darin zu überleben. Emu und Vogelstrauß, Wolf und Beutelwolf sind zwei Beispiele. Nicht alle, die um selben Habitat wohnen, wie Du behauptest, was, wenn es überhaupt möglich wäre, zu einer Monotonie in der Artenvielfalt führen würde.


Ich habe nie gesagt, dass alle immer die selben Fähigkeiten entwickeln! Ich habe nur das behauptet, was überall zu sehen ist: Ähnlich Arten, die ähnlichen Einflüssen ausgeliefert sind, entwickeln oft ähnliche Fähigkeiten.

Und eine gewisse Monotonie (etwas übertrieben ausgedrückt) bei den Fähigkeiten (nicht bei den Arte) ist auch zu erkennen, es gibt keine wirklich einzigartigen Fähigkeiten, mal abgesehen von der menschlichen Intelligenz.


Zitat:
Nach Deiner Theorie müssten alle Lebensformen zwangsläufig irgendwann sich in Richtung intelligente Lebensform vergleichbar mit dem Menschen entwickeln und das beobachten wir nicht.


Stimmt nicht ganz, nicht ALLE müssten nach "meiner" Theorie so eine Intelligenz entwickeln, aber doch wenigstens einige! Und das ist ja der springende Punkt, bei allen anderen Fähigkeiten funktioniert es perfekt, alle anderen Fähigkeiten sind mehrfach und in allen möglichen Abstufungen vorhanden, ganz genau so, wie es die Evolutionstheorie vorhersagt. Nur die menschliche Intelligenz fällt hier dramatisch aus dem Rahmen...


Zitat:
Das einzige was Deiner Meinung nach gegen die Erklärung der Intelligenz durch Evolution spricht ist, dass man sie bei anderen Arten nicht findet, aber wie Du weiter oben siehst, muss das nicht der Fall sein. Arten entwickeln sich i.d.R. getrennt von einander.


Dass die menschliche Intelligenz einzigartige ist, ist nicht die einzige Ungereimtheit. Komisch ist auch, dass es kein Tier gibt, das wenigstens einen Ansatz dieser Intelligenz entwickelt hat. Es gibt hier nur 1 oder 0, und das ist völlig untypisch für Entwicklungen durch Evolution!

Außerdem ist diese Intelligenz auch noch völlig übertrieben und unnötig! Alle anderen Fähigkeiten haben sich nur gerade so weit entwickelt, dass die Art gerade so überleben kann. Es macht absolut keinen Sinn, warum ein Lebewesen so unausgewogen klug hätte werden sollen.


Zitat:
Wie willst Du Intelligenz sonst erklären?


Das ist die entscheidende Frage! Wenn man sich eingesteht, dass hier was nicht stimmt und die Entwicklung der Intelligenz nicht mit der Evolutionstheorie vereinbar ist, dann könnte man das Problem vielleicht lösen. Aber man fuscht lieber rum und wurschtelt die Intelligenz da irgendwie mit rein, damit ja keine unangenehmen Fragen auftauchen...
Wie definierst du Intelligenz?
    Es gibt
  • Tiere, die ihr Spiegelbild erkennen
  • Tiere, die Namen von Gegenständen und Farben lernen
  • Tiere, die Werkzeuge auswählen
Die Intelligenteren unter den Tieren erreichen Kleinkindniveau.
Wenn du nur als Intelligenz anerkennst, was darüber hinausgeht, ist das "1 oder 0"-Phänomen eine Folge deiner Definition.

Wenn die Intelligenz der Menschen wirklich übertrieben wäre, könnte das ähnlich begründet werden wie der Schwanz des Pfaus oder das Geweih von Hirschen. Ich bin aber nicht dieser Ansicht.
Zitat:
Außerdem ist diese Intelligenz auch noch völlig übertrieben und unnötig! Alle anderen Fähigkeiten haben sich nur gerade so weit entwickelt, dass die Art gerade so überleben kann. Es macht absolut keinen Sinn, warum ein Lebewesen so unausgewogen klug hätte werden sollen.

Warum waren die Dinosaurier so völlig übertrieben gross? Gerade soweit wie nötig stimmt ja wohl da auch nicht.
Intelligenz gibt es auch in Abstufungen, zwischen einer Amöbe und einem Graupapagei liegen auch bei der Intelligenz Welten.
Einzig das Sich-Bewußtsein ist uns anscheinend zu eigen, wie Leer es schon schrieb, und es gibt kein "Rumgewurschtel", um eine Theorie schönzureden.
Die Evolution kann vieles. Sie kann komplexe Augen entstehen lassen, die Fähigkeit zu fliegen, und nichts davon ist zielgerichtet und geplant. Auch unsere Intelligenz ist vielleicht nur ein Abfallprodukt, und solange die Menschheit nicht bewiesen hat, mit dieser Fähigkeit einen relevanten Zeitraum zu überleben (so ein paar Milliönchen Jahre wären doch schon mal nicht schlecht), ist es müßig, von einem "Vorteil" zu sprechen.
Vielmehr kommt es mir so vor, als hätten wir den Nutzen und Fähigkeiten von Krebszellen, denn unsere Intelligenz ist hinsichtlich der Bewahrung unseres Lebensraumes doch relativ eindimensional.
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