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Geist getrennt vom Körper?












Guten Morgen!

Auch ein mechanistisches Weltbild verleugnet nicht die Tatsache, dass der Mensch logisch vorausdenken kann. Peinlich dabei ist, dass er auch einen Überfall oder sogar ein Selbstmordattentat vorausplanen kann.

Die Frage ist: Wie ereicht man solche Menschen? Kann etwa eine Analyse, wie bewusste Intelligenz entsteht, die Welt von Übeltätern befreien? Die Motive der Übeltäter sind ja vielfältig: Im kriminellen Bereich wie Vergewaltigung, Raub, Schmuggel ist es meist Sucht, soziale Verwahrlosung, die Gier nach einem schnellen Vorteil. Übeltaten geschehen auch aus politischen Gründen, wie Stolz, Machtanspruch, Eitelkeit, verbunden handfesten finanziellen Interessen. Dabei wird angestiftet und auch über Leichen gegangen.

Das was ich sagen will ist: Man muss zuerst alles Positve fördern, positive Ansätze schaffen. Man darf nicht glauben, dass dabei Religion keine Rolle spielt. Und noch weniger sollte man sie bekämpfen, Argumente gegen sie aufbauen in der Meinung, dass sie an allem die Schuld trägt. Wenn schon, dann nur die blinde Starrheit. Es gibt meiner Meinung nach geistige Wirkungsmechanismen, die umso stärker im Negativen zuschlagen, je mehr gestritten wird.

Streit kann man meiden. Jeder Atheist kann gleich gute ethische und moralische Ratschläge erteilen wie vernünftiger Prediger von der Kanzel. Es kommt aufs soziale Handeln an. Aber viele Menschen leisten diesen Einsatz nur gegen Bezahlung. Hand aufs Herz: Ein Mensch mit religiösem Tiefgang opfert sich hier leichter. Er weiß, dass die Seele auch religiöse Nahrung braucht. Geistigenahrung heißt ja hier das Forum.

Religion erreicht sehr viel. Sie ist ein wesentlich tieferer, bewegenderer Impulsgeber als eine nur weltlich ausgerichtete Sicht. Gute, nicht blindwütige Religion sieht das Leben nach dem Tod. Leid kann so auch als sinnvolle Vorbereitung auf dieses Leben aufgefasst werden.

Das könnte oder sollte in jeder Diskussion ebenfalls berücksichtigt werden, meint - reinwiel
Zitat:
nebulös: Du nennst es Musik machen, wenn ein Affe auf einem Keyboard rumklopft, ohne zu verstehen, was er da macht? Denkst du, er wird jetzt im Urwald auf Baumstämmen anfangen zu trommeln, weil er erkannt hat, was Musik ist?
aus:
http://www.geistigenahrung.org/ftopic39238-10.html


Das Herumhämmern auf Instrumenten, die teilweise Zerstörung bei Konzerten - wie man immer in Sendungen sah - ist das nicht auch Affenhaft ?
@reinwiel
Zitat:
Jeder Atheist kann gleich gute ethische und moralische Ratschläge erteilen wie vernünftiger Prediger von der Kanzel. Es kommt aufs soziale Handeln an. Aber viele Menschen leisten diesen Einsatz nur gegen Bezahlung. Hand aufs Herz: Ein Mensch mit religiösem Tiefgang opfert sich hier leichter. Er weiß, dass die Seele auch religiöse Nahrung braucht.

NEIN!

Jeder Atheist kann gleich gute ethische und moralische Ratschläge erteilen????
Warum denn nicht?
Sind religiöse Menschen irgendwie moralisch einwandfreier, daß das moralische Potential der Atheisten hier noch einmal besonders unterstrichen werden muss?
Religiöse Menschen sind auch nur "Menschen", tun ihre Taten auch nicht so altruistisch wie vielleicht angenommen.
Die Bezahlung erwarten sie dann - im Jenseits?
Ob ein Mensch gut und sozial ist, hat nicht die Bohne mit Glauben oder Unglauben zu tun.
Ein soziales Gewissen kann gerade aufgrund eines fehlenden Glaubens an einen Gott "der schon weiß was er macht" sehr ausgeprägt sein und zum Handeln zwingen.
Ganz ohne metaphysischen Überbau kann man sehr wohl gerecht und gut und liebevoll seinen Mitgeschöpfen gegenüber sein.
Es sind keine "göttlichen" oder "religiösen" Eigenschaften, die anderen Menschen ansonsten verschlossen bleiben.
Und ein Mensch braucht keine "religiöse" Nahrung.
Geistige Nahrung, wie auch immer sie aussehen mag, kann auch Literatur und jegliche andere Form der Kunst sein, oder ein Hobby, es muß nicht immer gleich spirituell sein.
Wie schon mal gesagt, ich empfinde Religion als eine Art Krücke.
Du magst es anders empfinden, und jeder kann mehr oder weniger nur aus seiner Warte heraus seine Meinung kundtun.

Astrella
Es ist absoluter Unsinn, dass jemand seine Moral aus z.B. der Bibel bezieht. Niemand bezieht seine Moral aus dem AT, ich glaube das muss ich nicht. Die meisten Christen suchen sich selber aus, welche Ratschläge sie aus der Bibel sie befolgen, welche Geschichten Parabeln sind und welche wörtlich zu verstehen sind und den Schlüssen beziehen sie dafür nicht aus der Bibel!
@Leer

Hab mir gerade das Video aus deiner Signatur angeguckt.
Wie schräg ist das denn?

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