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Jesus, der Messias?












Sakina für alle.

Zitat:
Jüdische Stimmen zu Jesus

In jüngerer Zeit läßt sich eine bemerkenswerte Wiederentdeckung Jesu durch jüdische Gelehrte feststellen. Dabei wird immer wieder auf seine tiefe Verwurzelung im Judentum hingewiesen. Die meisten Ansätze sind stark von (christlich-) dogmatischen Vorgaben wie Messiasvorstellung oder Hoheitstitel beeinflußt. Gefordert wird daher eine neue Diskussion um Jesus ohne christologische „Vor-Urteile". .


Zitat:
"Eine Erörterung des messianischen Problemkomplexes betrifft einen delikaten Bereich. Ist es doch hier, daß der essentielle Konflikt zwischen Judentum und Christentum sich entscheidend entwickelt hat und fortbesteht".[26] Eine Einsicht in die theologische Bandbreite des Judentums und der strukturelle Vergleich zwischen Tora-Theologie und Christologie könnten das jüdisch-christliche Gespräch auf theologischer Ebene enorm befruchten. Dazu bedarf es aber nicht zuletzt in der Kirche mehr judaistisch ausgebildeter TheologInnen.

http://www.jcrelations.net/de/?item=842

mfffggg gnostik
BS"D

Zitat:
In jüngerer Zeit läßt sich eine bemerkenswerte Wiederentdeckung Jesu durch jüdische Gelehrte feststellen.
Hierzu sollte man aber auch feststellen, dass es sich hierbei um keine religiösen Ansätze sondern alleine um Theologische, Wissenschaftliche handelt. Somit kann man das "jüdische" hier auch weglassen, da dieses weniger mit der jüdischen Religion, als mit dem wissenschaftlichen Hintergrund zu tun hat.
Sakina für alle.

Zitat:
DIE SUCHE NACH DEM WAHREN PAULUS


Zitat:
Wenn man Paulus in den Kontext des ersten Jahrhunderts zurückversetzt und seine Worte, die in jener Kultur wurzeln, genau analysiert, erschließt sich dem Leser eine neue und faszinierende Perspektive.

Dass Paulus eine neue Religion gründen wollte, ist genauso absurd wie die Vorstellung, dass Jesus dies vorhatte.

Die frühe christliche Bewegung war eindeutig jüdischer Prägung – Jesus und Paulus, Maria Magdalena, die geliebte Nachfolgerin – sie alle waren Juden.

So überrascht es nicht, dass der Jude Jesus und der Jude Paulus missverstanden und falsch interpretiert wurden.

Dies wäre im Einklang mit der Lebensweise des Juden Paulus, der ein Nachfolger des Juden Jesus war. Der größtenteils nichtjüdischen Gemeinde in Korinth schrieb Paulus unmissverständlich:
„Folgt meinem Beispiel, wie ich dem Beispiel Christi!” [1. Korinther 11, 1]

Paulus sah sich selbst nicht als Abgefallenen – der seinen jüdischen Glauben verworfen hat. Im Gegenteil – in Christus hat er diesen entdeckt. Er glaubt, dass in Christus die Schrift erfüllt wird – die Verheißungen der Propheten sind eingetreten. Wenn Sie Paulus heute fragen würden, würde er sagen: „Ich bin durch den Messias, Jesus, endlich ein wahrer Jude geworden.“

Paulus konvertiert nicht. Er schließt sich einer jüdischen Gruppe innerhalb des Judentums an.

Paulus ging immer zuerst in die Synagoge, sprach zu den Juden, Proselyten nichtjüdischer Abstammung und Gottesfürchtigen unter ihnen. Er sagte, dass der Messias gekommen sei, und bewies dies aus den hebräischen Schriften. Schließlich hatte er ja mit diesen Menschen eine gemeinsame Basis.

„. . . kamen sie nach Thessalonich; da war eine Synagoge der Juden. Wie nun Paulus gewohnt war, ging er zu ihnen hinein und redete mit ihnen an drei Sabbaten von der Schrift” (Apostelgeschichte 17,1-2).

usw.

http://www.visionjournal.de/PDF/Vid.....uskriptDVD112205Final.pdf

mfffggg gnostik
Danke Gnostic,

Prophezeiungen die noch nicht erfüllt sind, werden bei der 2. Widerkehr Christi erfüllt werden, so wie es in der Offenbarung prophezeit wird.

Sehe ich richtig, dass das Judentum jetzt doch nichtmehr auf einen Messias wartet?
Hallo Sakon,

"Sehe ich richtig, dass das Judentum jetzt doch nichtmehr auf einen Messias wartet?"

Ich hatte es dir eigentlich schon geschrieben - das säkulare / liberale Judentum hat seine messianischen Erwartungen aufgegeben - sie sprechen lediglich nur noch von einem neuen Zeitalter des Wohlstandes und Friedens.

Die bibeltreuen - orthodoxen Juden haben noch messianische Erwartungen.

Adios
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