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Rabbiner auf offener Straße niedergestochen












Mitten im vornehmen Westend-Viertel in Frankfurt am Main wurde ein Mitglied der Jüdischen Gemeinde durch einen Messerstich schwer verletzt.
Mit gefährlichen Bauchverletzungen wurde der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert. Den Täter beschreibt der Rabbi als Südländer.
Ein Rabbiner ist in Frankfurt am Main von einem Unbekannten durch einen Messerstich in den Bauch auf offener Straße verletzt worden. Das Mitglied der jüdischen Gemeinde wurde mit einem Messerstich im Bauchbereich schwer verletzt und musste in einer Frankfurter Klinik operiert werden, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr habe aber nicht bestanden.

Die Tat ereignete sich am Freitagabend gegen 20.30 Uhr im Ortsteil Westend, wo der 42-Jährige mit zwei Bekannten zu Fuß unterwegs war. Ein von Zeugen als Südländer, möglicherweise Araber, beschriebene Täter in Begleitung zweier Frauen habe den Rabbiner in arabisch klingenden Worten angesprochen. Der Geschädigte, der eine jüdische Kopfbedeckung trug, habe die Worte aber nicht verstanden. Als er sein Gegenüber nach dessen Anliegen befragte, habe der Täter in Deutsch eine Todesdrohung ausgesprochen und mit einem Messer einmal auf ihn eingestochen. Danach flüchteten der Messerstecher und seine beiden Begleiterinnen in verschiedene Richtungen. Der Verletzte begab sich anschließend in eine nahe gelegene Klinik. Dort wurde er stationär aufgenommen und sofort operiert. Bislang konnte er zur Sache noch nicht vernommen werden. Die Polizei geht nach den bisherigen Ermittlungen von keinem gezielten Anschlag aus, sondern von einem „zufälligen Zusammentreffen“ von Täter und Opfer.
Schlagworte
Kriminalität Messerstecherei Rabbiner Judentum Antisemitismus Gewalttat
Zeugen beschreiben den Täter als Südländisch beziehungsweise arabisch aussehenden Mann, der etwa 20 bis 30 Jahre alt sein soll. Er ist demnach zwischen 1,70 und 1,75 m groß, hatte dunkle, kurze Haare, eine schlanke Gestalt und trug zur Tatzeit Blue Jeans und eine helle oder beige Jacke. Von den Begleiterinnen ist bislang bekannt, dass eine Frau blonde, lockige und die andere glatte schwarze Haare hatte. Bei der verwendeten Tatwaffe, die bislang nicht gefunden wurde, könnte es sich um ein Taschenmesser gehandelt haben. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Täterermittlung führen, hat die Frankfurter Staatsanwaltschaft heute eine Belohnung in Höhe von 2000,- Euro ausgesetzt.

Quelle: http://www.welt.de/politik/article1.....asse_niedergestochen.html
Phantombild des Täters



Quelle: http://www.spiegel.de/img/0,1020,963829,00.jpg
sieht ganz nach einem türken oder araber aus (ist jetzt nur ne vermutung).
schrecklich das so etwas passiert, daran sieht man mal wieder wie viel hass in uns menschen stecken kann!
Mitglieder des Zentralrat bestürzt über Messerangriff auf Rabbiner in Frankfurt/Main

Mit Bestürzung und Abscheu reagierte die Präsidentin des Zentralrats, Charlotte Knobloch, auf die Nachricht über einen Messerangriff auf einen Rabbiner in Frankfurt am Main. „Ich habe das Opfer bereits im Krankenhaus besucht und bin schockiert und wütend. Unsere Gedanken sind bei dem Verletzten und seiner Familie", so Charlotte Knobloch. „Angesichts der sich häufenden Gewaltakte gegen Minderheiten hierzulande, muss man sich fragen, ob die Diskussion um „No-Go-Areas" zwischenzeitlich nicht auch auf andere Teile in der Bundesrepublik, als nur den Osten, ausgeweitet werden muss", mahnte Knobloch.

In der Nacht zu Samstag wurde in Frankfurt am Main ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde von einem als Südländer beschriebenen und arabisch sprechenden Mann in der Innenstadt mit einem Messer schwer verletzt.

Auch der Vizepräsident des Zentralrats und Vorsitzende der Frankfurter Jüdischen Gemeinde, Professor Dr. Salomon Korn, zeigte sich erschüttert und betroffen. Gleichzeitig warnte er aber auch vor voreiligen Schlussfolgerungen, „denn die Ermittlungen laufen zwar auf Hochtouren, stehen aber trotzdem noch am Anfang. Nach dem jetzigen Stand deutet alles auf eine spontane und zufällige Tat hin und nicht einen gezielten Anschlag, was die Schwere des Verbrechens natürlich in keinster Weise mindert", so Korn.

Besorgt äußerte sich ebenso der Vizepräsident des Zentralrats und Mitglied des Vorstandes der Frankfurter Jüdischen Gemeinde, Dr. Dieter Graumann. „Zwar mag es sich nach den ersten Erkenntnissen um eine Spontantat handeln", so Graumann, „aber die Saat für solche Motive werden von Hasspredigern auch in islamischen Gemeinden in Deutschland gelegt und nicht nur in Trainingslagern für Terroristen im Iran, Pakistan, dem Irak oder in Afghanistan. Zwar lehnen wir einen pauschalen Generalverdacht gegen Muslime ab, denn die Mehrheit der Muslime in Deutschland verurteilt Gewaltakte im Namen des Islam, aber führende Vertreter muslimischer Verbände müssen sich fragen lassen, was sie konkret gegen Hassprediger und die wachsende Radikalisierung unter jungen Muslimen hierzulande unternehmen", meint Graumann.

Frankfurt/Main und Berlin, den 08. September 2007

Quelle: http://www.zentralratdjuden.de/de/article/1414.html
trotzdem frage ich mich wenn ein imam von einem christen oder juden auf offener strasse angegriffen worden wäre, ob man da auch so entsetzt wäre......
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