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Hallo Friends,
der Papst sitzt auf dem Stuhl Petri. Und selbst Petrus hat JESUS dreimal verraten, als der Hahn krähte.
Können wir dem Heiligen Stuhl in Rom noch glauben?
Lovesoul
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| Petrus´ Verrat ist natürlich ein fast zwingendes Gegenargument.
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Wieso verraten? Nach der Überlieferung hat er ihn verleugnet. Verrat, die zu seiner Festnahme geführt hat, war immer noch Judas. Und auch das ist historisch nicht belegt und dient auch heute noch lediglich für eine bestimmte Exegese, was die Geisteshaltung Jesu anging...
Das Verzeihen aus der Kraft der Liebe, die Jesus verkündete!
Gruß
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| Zitat: |
| ...der Papst sitzt auf dem Stuhl Petri. |
Selbst das ist schon eine römische Fälschung.
Petrus ist mit größter Wahrscheinlichkeit nie in Rom gewesen und war auch nie der Bischof von Rom.
http://www.altkatholiken-rosenheim.de/diskussion.html:
| Zitat: |
2. War Petrus in Rom?
Das Neue Testament weiß nichts über das Leben des Petrus, nachdem er die Jerusalemer Urgemeinde verlassen hat. Die Apostelgeschichte führt schlicht aus, dass er sich "an einen anderen Ort" begab (Apg 12,17). Es lässt sich kein Grund finden, warum die zwischen 90 und 100 n. Chr. abgefasste Apostelgeschichte nicht Rom geschrieben hätte, wenn es ein Wissen darum gegeben hätte. Im Ersten Petrusbrief, wohl in der gleichen Zeit entstanden und vorgeblich von Petrus verfasst, heißt es: "Es grüßt euch die miterwählte Gemeinde in Babylon und Markus, mein Sohn" (l Petr 5,13). Die Meinung, Babylon sei eine symbolische Umschreibung von Rom, ist sehr alt, aber keineswegs deswegen beweiskräftig. Es könnte das reale Babylon gemeint sein, die Kirche in ihrer Bedrängnis (vgl. l Petr 1,1), vielleicht auch Rom. Der fiktive Petrus schreibt und mahnt mit einer gewissen Autorität, lässt aber keine amtliche Kompetenz erkennen.
Auch in nachneutestamentlicher Zeit lässt sich lange Zeit kein Hinweis auf einen Romaufenthalt des Petrus - oder gar die dortige Hinrichtung - finden, ebenso unergiebig waren bisher die sorgfältigen Grabungen unter der Peterskirche. Erst im späten zweiten Jahrhundert, also weit über 100 Jahre nach dem möglichen Todesdatum des Petrus, lässt sich die Tradition feststellen, die römische Gemeinde sei von Petrus und Paulus gegründet worden. Für Paulus trifft das sicher nicht zu, weil er sich im Römerbrief der dortigen - schon existierenden - Gemeinde vorstellt, aber gemäß der Apostelgeschichte ist er wenigstens dorthin gekommen und lebte zwei Jahre lang in Rom (vgl. Apg 28,15-31). Für Petrus selbst gibt es keinerlei zeitnahes Zeugnis.
Vieles spricht dafür, dass die Tradition, beide Apostel, die mittlerweile als die wichtigsten galten, für Rom zu beanspruchen, der Tendenz entsprungen ist, die Gemeinde der Reichshauptstadt mit den Anfängen des Christentums zu verbinden und ihr somit eine besondere christliche Legitimität zu verleihen. ähnlich sind - typologisch - auch andere wichtige Städte verfahren, die sich mit der Behauptung apostolischer Gründung ein wenig Glanz und Autorität verschaffen wollten, bis hin zu Trier, dem "Rom des Nordens", das - als Nachzügler - die Gebeine des Apostels Matthias für sich beanspruchte.
Historisch also bleibt ein Romaufenthalt des Petrus zwar möglich, aber völlig ungesichert. Auf keinen Fall aber war er Bischof der römischen Gemeinde, weil es zu seinen Lebzeiten dieses Amt oder Vergleichbares noch nicht gab. |
Also: Alles was den Papst legitimiert, wurde erst viel später zusammengelogen!
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| Fipps .... jetzt musste aber aufpassen, net das du da die religösen Gefühle der Katholiken verletzt.
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