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Hallo Zusammen,
ich habe einen großartigen Freund, mit dem ich seit vier Jahren sehr glücklich bin. Statt jedoch froh darüber zu sein, verschwende ich unsere gemeinsame Zeit damit, ständig an den Tod zu denken. Ich habe so große Angst davor, eines Tages alt zu sein und meinen Freubnd zu verlieren. Klar, so ist nun mal der Lauf des Lebens und jeder muss sich damit abfinden. Aber was kann ich tun, damit ich nicht schon jetzt ständig an den Tod denken muss.
Kann man im Alter vielleicht besser mit dem Tod umgehen? Ihn eher akzeptieren und sich sagen, wir hatten ein schönes Leben zusammen und nun ist es eben an der Zeit, Abschied zu nehmen?
Kann mir jemand helfen? Wie sind eure Erfahrungen mit Eltern oder Großeltern, die schon verwitwet sind?
Ich glaube ganz fest an ein Leben nach dem Tod und möchte doch so gerne die Zeit genießen, die ich hier mit meinem Freund habe. Wir wollten heiraten und zusammen glücklich sein. Für den Rest unseres Lebens!
Ich bin wirklich sehr verzweifelt und würde mich über Eure Antworten freuen. Danke.
lg Julia
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| ich hoffe das ist nur eine phase von dir ! ich kann dir nur raten mach das beste in deinem leben. meine mama ist 67 und sie hat keine angst davor früher war das anders bei ihr ich denke im alter akzeptiert man das schneller und realistischer ich arbeite im altersheim und alle alten damen und herren gehen damit bewußt um das ihre zeit bald kommen wird aber sie haben keine angst naturlich gibt es auch immer ausnahmen die ich bis jetzt zum glück nie getroffen habe weil ich nicht wüßte was ich sagen sollte...aber ich denke man kommt darüber hin weg wenn der partner nicht mehr da ist ich denke mal du wirst bestimmt schon andere menschen verloren haben vielleicht auf andere weise aber man verkraftet es irgend wie geniesse lieber dein leben erfreue dich das du gesund bist und denk nicht über sowas nach manchmal kommt alles anders als wie man denkt
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Ja, Du hast ja sooo Recht. Ich sollte mich nicht die ganze Zeit mit solchen Gedanken quälen. Es ist irgendwie beruhigend zu hören, dass Deine Erfahrung mit den alten Menschen im Altersheim zeigt, dass man mit der Zeit lernt, den Tod zu akzeptieren.
Als ich meine Oma verloren habe, war ich natürlich sehr traurig, aber ich habe es denke ich ganz gut geschafft. Als dann allerdings kurz darauf mein Opa starb, brach für mich eine Welt zusammen. Seitdem habe ich diese Ängste. Und as war 2002. Sie aren nicht immer so stark, aber sie waren da.
Vielen lieben Dank für Deine Antwort. Sie hat mir echt weitergeholfen.
Lg Julia
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