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Großansicht des Bildes Grafik: Generalbundesanwältin Monika Harms]
Die deutschen Sicherheitsbehörden haben gestern Nachmittag drei Terror-Verdächtige festgenommen und damit nach den Worten von Generalbundesanwältin Monika Harms "massive Bombenanschläge" von islamistischen Terroristen in Deutschland vereitelt. Bei den Festgenommenen handelt es sich laut Harms um zwei Deutsche und einen Türken, die zu einer deutschen Zelle der "Islamischen Dschihad Union" gehören. Die Organistion stehe der Al Kaida nahe. Gegen einen der Festgenommenen wurde inzwischen Haftbefehl erlassen.
"Eine der schwerwiegendsten Bedrohungen"
Laut Harms handelte es sich bei den geplanten Anschlägen um eine der schwerwiegendsten Bedrohungen in Deutschland durch den internationalen Terrorismus. Potenzielle Ziele waren demnach amerikanische Einrichtungen in Deutschland sowie Diskotheken, Pubs, Flughäfen und andere Stätten, die von US-Bürgern häufig aufgesucht würden.
Harms betonte jedoch, für die deutsche Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden, weil die Sicherheitsbehörden rechtzeitig über die Aktivitäten der mutmaßlichen Terroristen informiert gewesen seien. Man habe die Verdächtigen seit Monaten beobachtet. Diese hätten geplant, Autobomben zu bauen und diese vor den Einrichtungen zur Explosion zu bringen.
"Höhere Sprengkraft als in London oder Madrid"
Bei Hausdurchsuchungen in rund 30 Objekten im mehreren Bundesländern wurden in einem Ferienhaus im Sauerland Fässer mit insgesamt 730 Kilogramm Wasserstoffperoxidlösung sichergestellt. Die Wirkung des Sprengstoffes hätte laut Harms den Effekt von 550 Kilogramm TNT gehabt. BKA-Präsident Jörg Ziercke ergänzte, die gefundene Menge hätte ausgereicht, "um Sprengsätze mit einer höheren Sprengkraft als bei den Anschlägen von Madrid und London zu konstruieren". Der Zugriff sei erfolgt, weil die Verdächtigen gestern mit dem Bombenbau begonnen hätten.
Ziercke sprach von einem Polizeieinsatz, der in dieser Dimension in der Geschichte des Bundeskriminalamtes noch nicht stattgefunden habe. Fast 300 Beamte seien über sechs Monate Tag und Nacht im Einsatz gewesen. Zur Entwarnung bestehe auch nach den Festnahmen kein Anlass. Es habe sich gezeigt, dass Deutschland für den internationalen Terrorismus nicht nur Ruheraum, sondern auch Ziel sei.
Verdächtige waren in pakistanischen Terrorcamps
Die islamische Dschihad-Union ist laut Harms eine in Zentralasien aktive sunnitische Gruppierung. Die deutsche Zelle wurde im Dezember 2006 gegründet. Die drei jetzt Festgenommenen hätten zuvor an Ausbildungslagern in Pakistan teilgenommen.
Nach Informationen des SWR war ein zum Islam konvertierter Deutscher aus Ulm der mutmaßliche Rädelsführer der Gruppe. Er sei bereits seit längerer Zeit in islamistischen Kreisen im sogenannten Islamischen Informationszentrum in Ulm aktiv.
Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/me.....0,OID7415296_REF1,00.html
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Zum Glück konnte alles vereitelt werden-aber die Gefahr ist bei Weitem nicht vorbei!
Die Stätten der Amis sind erst der Anfang...dann werden wahrscheinlich Pläne gemacht, andere Stelle zu treffen, wo viele Menschen betroffen sind.
schlimm.
Jade
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