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Weisser Rauch - Papst gewählt












Hallo Wu,

verstehe, der Hl. Geist könnte ruhig auch über mich niedergehen.....

Bei t-online news steht, dass der Papst sich für Frieden und Ökumene einsetzen vor hat.

http://onnachrichten.t-online.de/c/39/78/66/3978668.html
Ja, Magellan,

ich glaube ihm sogar dass er das ehrlich vorhat - aber wie sieht Dialog und Ökumene aus,
wenn das, was unter 'Positionen in Stichworten' steht, unverändert bleibt
"Ich rede ja recht gern mit euch, aber mein Standpunkt ist absolut unverrückbar...!"

Da wäre er mir so noch lieber
Dabei wird`s bleiben......Johannes Paul II hat schon nicht wahrgenommen, das in Bibel zwar von unterschiedlichen Gemeinden die Rede ist (Brief an Phillipi, Brief an die Hebräer, Brief an die Römer), aber nie von unterschiedlichen Konfessionen gesprochen wird.

Theoretisch könnten die Christen auch eine gemeinsame Kirche nach dem Vorbild der freikirchlichen Gemeinden aufbauen - jeder hat seinen Bischof und alle gemeinsam haben sie den Glauben an Jesus. Das würde aber für die katholische, byzantinische, koptische und russisch-orthodoxe sowie die reformierte Kirche bedeuten, einiges an Machtanspruch und einiges vom Fetisch Souveränität abzugeben.... und wer macht das schon (siehe EU-Politik: Welcher Staat ist schon bereit, etwas von seiner staatlichen Souveränität zugunsten Europas abzugeben...???).

Immerhin hat die katholische Kirche mit Johannes Paul II einen Weg der Versöhnung eingeschlagen, der vom Kardinal Ratzinger getragen und mitgestaltet wurde. Da nun aus dem Kardinal Ratzinger Benediktus XVI geworden ist, bleibt nur zu hoffen, das der Weg auch weiterhin beschritten wird. Es werden wohl noch ein paar Päpste mehr kommen und gehen, bis das Christentum wieder zu einer Einheit gefunden hat...
Lieber Thomas-

schön dass Du wieder da bist - auch Tinto ist erst vor Kurzem wieder aufgetaucht...
Zitat:
Immerhin hat die katholische Kirche mit Johannes Paul II einen Weg der Versöhnung
eingeschlagen, der vom Kardinal Ratzinger getragen und mitgestaltet wurde. Da nun
aus dem Kardinal Ratzinger Benediktus XVI geworden ist, bleibt nur zu hoffen, das der
Weg auch weiterhin beschritten wird. Es werden wohl noch ein paar Päpste mehr kommen
und gehen, bis das Christentum wieder zu einer Einheit gefunden hat...

Hm - ganz so sehe ich das nicht - dieser Weg der Versöhnung wurde schon mit dem Konzil
eingeschlagen, unter Paul VI. nur mehr sehr zögerlich umgesetzt und unter JP II. recht
weitgehend relativiert und Türen zubetoniert, wobei Card. Ratzinger in vorderster Front
stand. Es ist zu hoffen, dass sich seine Haltung mit dem neuen Amt ändert, aber sehr
zuversichtlich bin ich da nicht...
Thomas hat folgendes geschrieben:
......Johannes Paul II hat schon nicht wahrgenommen, das in Bibel zwar von unterschiedlichen Gemeinden die Rede ist (Brief an Phillipi, Brief an die Hebräer, Brief an die Römer), aber nie von unterschiedlichen Konfessionen gesprochen wird.

Oh, dem kann ich aber nur widersprechen. Ich bin der Meinung, dass er das sehr wohl wahrgenommen hat und auch eine Änderung diesbezgl. anstrebte. Das was mich zu dieser Überzeugung treibt, sind die ersten Sätze mit denen er sein "Ut unum sint" begonnen..
Zitat:
Ut unum sint! Der Aufruf zur Einheit der Christen..

UND
Zitat:
Christus ruft alle seine Jünger zur Einheit.


Ich kann dieses Dokument nur wärmstens empfehlen; es handelt im Grossen und Ganzen von der Baumeisterin der Gemeinschaft.
Es kostet ein bisserl Zeit das gesamte Dokument zu lesen, aber ich finde das es sich lohnt..
http://www.vatican.va/holy_father/j.....1995_ut-unum-sint_ge.html

liebe Grüsse
Gaby
Forum -> Judentum und Christentum

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