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nahtoderlebnisse objektiv!












@Martin
Das sind doch ganz natürliche Erfahrungen, die wir Menschen auf Grund von Erlebnissen als Erwartungen aufbauen!

Wie wollen wir das mögliche Jenseits, dessen "Gesetze" wir nicht kennen, ja vielleicht erahnen wollen, mit unserem Diesseits erfassen? Genau so ein Unding wie das vermenschlichte Phänomen "Gott"!
Positiv, genau das meinte ich.
Guten Abend!

Ich glaube, auf dem Gebiet der Nahtodforschung gibt es keine grundlegend neuen Erkenntnisse. Es gibt aber zwei Auffassungen.

Die eine, trockene und ablehnende Ansicht ist, dass während einer Nahtoderfahrung lediglich die Gehirnzellen wegen manglender Sauerstoffzufuhr durcheinander geraten und deshalb falsche, nichtssagende Halluzinationen entstehen lassen.

Das andere, für das Dasein eines Jenseits offene Urteil lautet: Ja, die Seele erlebt mit ihrem bewussten Geist einen kurzen Eintritt in die feistoffliche Welt, das Jenseits.

Nun, ich bin ganz auf der Seite der zweiten Beurteilung, sage aber: Beweis für ein nachtodliches Leben ist eine derartige Erfahrung nicht. Es ist aber ein ganz starker, handfester Hinweis. Ein Wegweiser, was als hohe Wahrscheinlichkeit zutreffen kann.

Die Auswertung von Nahtoderfahrungen ergibt aber schon das Bild, dass erstens die persönliche religiöse Einstellung und zweitens die Prägung durch eine bestimmte Religionszugehörigkeit eine ganz große Rolle spielt. Deshalb kann man dieses Thema nicht religionsfrei behandeln. Zu sehr muss eine objektive Diskussion die immer verschiedenen subjektiven Eindrücke berücksichtigen, die aus der Religion kommen. (Materialismus ist so gesehen eine religiöse Haltung, ein fixer, fester Glaube)

Wenn man für sich endlich in Betracht ziehen kann, dass das Jenseits doch sehr viel zum inneren Frieden beitragen kann, dann frägt man natürlich, was es weiter auf sich hat, das Leben im Jenseits.

Die Feststellung, das Jenseits sei für uns im Diesseits nicht fassbar, stimmt nur zum Teil. Es ist sicher, dass man bei dieser Frage nichts Genaues sagen kann. Aber man kann für sich Vorstellungen entwickeln, die zumindest bereichern. Dann wird man auch das berücksichtigen können, dass sich Verstorbene ab und zu materialisieren, also fühlbar und sichtbar zu uns kommen. Meist geben sie nur eine kurze, wortlose Botschaft ab.

Analysen und Auskünfte über Phänomene und phänomenale Berichte gibt es in der parapsychologischen Forschung zu Hauf. An Universitäten, die diese Forschung betreiben, stapeln sich tonnenweise Unterlagen.

Aber zur Stärkung einer Überzeugung reichen einige wenige gute Bücher. Ich habe mich bemüht, ein solches zu schreiben.

Liebe Grüße, reinwiel
Zitat:
Menschen, die Zeitlebens unter religiösen Neurosen (z.B. ewige Verdammnis) leiden, die erfahren im Nahtodbereich dann auch häufig Schreckensvisionen.
Umgekehrt erfahren Menschen, die sich sehr auf ein Licht freuen, dann auch dieses Licht.


Bei den Nahtoderlebnissen gibt es objektive und subjektive Erlebnisse, das muss man meiner Meinung nach unterscheiden. Auch gibt es sogenannte Nahtoderlebnisse, sie nicht wirklich als solche zu bezeichnen sind, sondern halt einfach nur ganz normale Halluzinationen oder Träume sind. Wenn einfach nur geträumt wird, dann ist das völlig subjektiv und diesen Träumen fehlt dann auch das besondere der echten NTEs.
Hi,
bei Galileo Mystery war gestern Abend das Thema: Nahtoderlebnisse und Jenseits. In der Sendung wurde versucht Nahtoderlebnisse künstlich herbeizuführen, allerdings ohne Erfolg. Die Testperson hatte zwar zwei Erfahrungen, die wesentlichen Merkmale einer Nahtodeserfahrung fehlten jedoch.
Was auch sehr bemerkenswert war, ist das am Ende der Sendung dann gesagt wurde, dass es ein Jenseits geben muss! Und das erfreulicherweise mal aus einer wissenschaftlichen Sicht, öffentlich im Fernsehen. Ich fand die Argumentation auch sehr logisch, wobei ich selber eh noch nie an der Echtheit von Nahtoderlebnissen gezweifelt habe. Sollen die Zweifler doch erstmal andere Gründe finden, warum Blinde bei Nahtoderlebnissen zum ersten mal alles sehen konnten (in der Sendung wurde ein guter Grund genannt). Es gibt einfach Leute die ziehen lieber irgendwelche Argumente an den Haaren herbei, als das sie ein Jenseits akzeptieren würden. Ich hab mir da auch schonmal ein schönes Beispiel für Zweifler ausgedacht: wahrscheinlich strahlt das Gehirn unsichbare Wellen während dem kurzzeitigem Tod aus, die dann an den Partikeln der Luft oder des Lichtes zurück ins Gehirn reflektiert werden und daher hat das Gehirn dann die Information was im OP-Raum passiert ist. Haha.
Nein, jetzt mal wieder ernst. Wen das Thema sehr interessiert und wer Galileo gestern bei Prosieben verpasst hat, dem empfehle ich am 24.9. um ca. 01:15 nochmal die Wiederholung anzusehen bzw. sie aufzunehmen.

Noch eine Anmerkung, es gibt Schwarz und Weiß, Gut und Böse, Ja und Nein, heiss und kalt, zu jeder Meinung eine Gegenmeinung, welchen Grund sollte es geben, dass es zu einem Diesseits kein Jenseits gibt?
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