Was passiert nach einem Selbstmord?


Hm, das sind ja rosige Aussichten... Ehrlich gesagt, komm ich mir nun etwas verarscht vor, da ich eigentlich mein Leben lang daran geglaubt habe, dass es mir, wenn ich mich umbringe, besser geht und das stimmt ja nun nicht. Ich mag es einfach nicht einsehen, dass man für den Freitod bestrfat wird, da ich an einen Gott nicht glaube und immer dachte, man lebt dann im "Paradies" mit den Menschen, die man liebt.
Ich dachte immer, meine Probleme wären weg, wenn ich "auch weg wäre". Also ich dachte, dass es im Jenseits keine Probleme gibt und sich alle lieb haben usw.

Ja stimmt, du hast recht. Weswegen sollten wir hierbleiben, wenn es auch durch Selbsttötung in ein Paradies kommt.
Hm, wenn man dieses Buch von Moody gelesen hat, muss einem ja klar werden, dass es sowas wie einen Gott gibt. Schon allein deswegen, was diese Menschen nach dem Suizidversuch gesagt haben.

Weißt du, mein Leben selbst war niemals einfach, bei wem ist es das schon. Doch ich hab mich immer in der Sicherheit gewiegt, dass ich, wenn ich einmal nicht mehr kann, mich umbringe und dann bei meiner Familie bin. Ich dachte, dort werden meine Träume wahr. Ich hatte niemals Angst davor zu sterben, denn ich hatte meinen Traum von einem Paradies. Dann kamen die Zweifel. Dann kam das Buch von Moody und nun hab ich wahnsinnige Angst mit umzubringen, wobei ich den Suizid immernoch als meinen Tod sehe. Denn ich wollte schon als kleines Kind nicht, dass "Gott" bestimmt, wann und wo und wieso ich sterbe. Ich denke: "Gott, du kannst mich nicht feuern, ich kündige." Ich hab das niemals ernst gesehen, da ich, wie gesagt, Atheist bin... Doch mittlerweile... Ich hab echt Angst.
Wenn ich das nun so sage, dass ich Angst vor dem Selbstmord, bzw. davor, was danach kommt, habe, dann sagst du, "na dann bring dich doch nicht um." Aber das ist nicht so einfach.
Und außerdem quält mich der Gedanke an meinen Freund, was mag nur mit ihm sein? Werde ich ihn wieder sehen, auch wenn ich eines natürlichen Todes sterbe?

Klar lohnt es sich zu leben. Das weiß ich. Mir fällt es oft nicht leicht, ich denke im Grunde jeden Tag an Suizid, leide selbst an SVV und bin depressiv. Ich denke nicht, dass ich mich wirklich töten wollte, schon gar nicht, nachdem ich weiß, was nach einem Selbstmord passiert. Ich vertraue sehr in die Nahtoderfahrungen und halte sie auch für wahr, aber die Tatsache, was ich über Selbstmordversuche mit Nahtoderfahrung gelesen habe... Da zweifle ich auf einmal. Ich denke, es liegt daran, dass ich das nicht für wahr halten will, da es nicht das ist, was ich will.

Ich denke, es ist ungerecht, wenn diese Geschichten über die Suizid-Nahtoderfahrungen war sind. Ich meine, du bist verzweifelt, möchtest nur weg von den Menschen, und dann wirst du dafür bestraft. Ich kann es leider nicht ändern, ich weiß nicht, ob es wirklich stimmt, aber ich hab nun echt Angst. Wenn es wirklich einen Gott gibt, der Menschen dafür bestraft, dann haben sich meine Ansichten bestätigt. Er/sie/es ist ein verdammtes Zensur.
Immer ruhig.

Zitat:
"Gott, du kannst mich nicht feuern, ich kündige." Ich hab das niemals ernst gesehen, da ich, wie gesagt, Atheist bin... Doch mittlerweile... Ich hab echt Angst.



Merkst Du was, Angst. Man sollte nicht jeder psychologischen Studie glauben, nur weil sie Studie heißt und jemand seinen Namen mit nem Titel drunter gesetzt hat. In der Psychologie kann man die tollsten Dinge 'nachweisen', allein was manche mit ein paar statistischen Tricks aus ein paar einfachen Daten machen ist schon faszinierend. Abgesehen davon reden wir hier von der Parapsychologie, da sollte man noch mal so genau hingucken.

Ich habe mal eben versucht zu recherchieren, wer dieser Herr denn genau ist, was sein Einstellung zum Leben ist. Wenn der man irgendwo christlich motiviert ist, ist es kein Wunder dass der einen Nachweis für die Hölle oder sowas im Nahtod findet.

Der Mann hat 150 Menschen untersucht, wahrscheinlich alle aus seinem Kulturkreis, da ist es kein Wunder, dass die meisten von einer Hölle berichten, denn jeder hat davon schon mal gehört und sich davor mit seinem Tod nochmal auseinader gesezt. Das sowas die NTE prägt, ist bekannt, Wiki:

Das Alter, das Geschlecht, die berufliche Laufbahn des Einzelnen, sein kulturelles Umfeld oder seine Religion können für die Nahtod-Erfahrungen eine Rolle spielen: So gibt es zum Beispiel Berichte über kulturell bedingt unterschiedliche Arten der Fortbewegung durch den Tunnel.

Und natürlich hat man auch Untersucht, ob die Todesursache ein Rolle spielt, Wiki:

In den Anfängen der Nahtod-Forschung bestand immer wieder die Sorge, bei suizidgefährdeten Menschen könnten sich durch diese Berichte die Schwelle zur Suizidhandlung gesenkt werden. (Hierzu liegen allerdings keine Belege vor.) Deshalb wurde sozusagen als „Warnhinweis“ formuliert, dass Suizidanten keine solche angenehme Erfahrung des Überganges hätten. Nahtod-Forscher wie z. B. der US-amerikanische Psychologie-Professor Kenneth Ring (vgl. Ring, K.: Den Tod erfahren – das Leben gewinnen. Scherz-Verlag, Bern, 1985) haben schon früh nachweisen können, dass zwischen Menschen, die nach einem Suizidversuch gerettet werden konnten und denen, die aus einem anderen Grund „fast“ gestorben sind, kein wirklicher Unterschied hinsichtlich der Nahtod-Erfahrungen besteht. Tatsächlich berichtet Ring, dass erlebte Nahtod-Erfahrungen eher einen suizidpräventiven Effekt haben.


Vielleicht, aber nur vielleicht können NTEs uns sagen ob das was nach dem Tode ist. Sicherlich können sie uns nicht sagen, was genau da ist, Himmel oder Hölle, gar nichts oder etwas außerhalb unseres Vorstellungsvermögen. Dazu müsste man eine weltweite Studie, durch alle Kulturen hindurch machen und die gibt es bisher nicht.

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass Gott uns so geschaffen hat, dass wir uns umbringen können und uns dann dafür bestraft.


Ich persönlich glaube nicht an einen Sinn des Lebens, wie Lernen oder Gott zu dienen oder was auch immer. Ich glaube der Geist ist schon erleuchtet und weis und kann alles, er hats nur dummerweise vergessen, bzw. muss zu sich selber finden. Ich glaube aber nicht, dass ist der Sinn Lebens, so wie ich nicht glaube, dass wenn ich ins Wasser falle, das den Sinn hat, dass ich schwimmen soll.

Alles Gute
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Ich habe eiserne Prinzipien, wenn die anderen nicht gefallen, dann habe ich noch andere.
@joko
Wenn Du meine Empfehlung hören möchtest, dann würde ich sagen: Lebe! Lebe Dein Leben, allen Widrigkeiten zum Trotz, und versuch das Beste daraus zu machen. Ich weiß, das ist nicht so einfach, aber ich habe selber erfahren, daß es geht. Laß Dich nicht unterkriegen...

Der Glaube an Gott...das ist so eine Sache für sich. Wenn Du nicht an ihn glaubst bzw. nicht an ihn glauben möchtest, dann ist das auch Dein gutes Recht. Und ich habe nicht vor, Dich von etwas anderem überzeugen zu wollen. Aber ich denke, der Glaube an einen Gott kann durchaus hilfreich und motivierend sein, und das auf unterschiedlichste Art und Weise.
Man kann zum Beispiel sagen:
Mein Leben ist zwar hart und schwer, aber ich ziehe es durch, denn wenn Gott mich eines Tages zu sich holt, weiß ich ja, daß ich dann im Paradies für alle Entbehrungen belohnt und entschädigt werde.
So, das war eine Möglichkeit. Man kann aber auch ebensogut sagen:
Ich hasse mein Leben, alles geht schief, und Gott ist Schuld daran! Aber ich lasse mich nicht unterkriegen, nein, diesen Triumph gönne ich ihm nicht! An mir beißt er sich die Zähne aus! Dem zeig ich's, jetzt erst recht!
Das ist z. B. eher meine Methode. Wenn ich diesen Glauben an sowas wie einen Gott nicht hätte, dann würde ich jetzt vermutlich auch völlig apathisch dasitzen und mich fragen, was das alles überhaupt für einen Sinn macht.
Ich glaube nicht deswegen an einen Gott, weil ich an ihn glauben will, sondern weil seine Existenz für mich eine logsiche Schlußfolgerung ist. Wie gesagt, ich bin kein bißchen religiös. Vielmehr bin ich wissenschaftlich orientiert. Ich "mystifiziere" Gott auch nicht.

Zitat:
Wenn es wirklich einen Gott gibt, der Menschen dafür bestraft,

Ist tatsächlich Gott derjenige, der Menschen bestraft? Oder bestrafen sich die Menschen nicht eher selber durch solche Taten wie Selbstmord?
Schon die "klassischen" NTEs belegen ja, daß der Mensch nicht gerichtet oder bestraft wird, sondern daß er sein eigenes Leben selbst bewerten muß.
Beim Selbstmord ist es doch in der Regel so, daß jemand vor seinen Sorgen und Problemen fliehen will, alles hinter sich lassen und einfach nur noch endgültig seine Ruhe vor der Welt haben will. Aber das ist der falsche Weg, und um diese Erkenntnis kommt man offenbar auch oder gerade durch Suizid nicht herum.
Also kurz gesagt, so wie ich es verstehe: Selbsmord ist keine Erlösung, sondern eine Bestrafung, und zwar nicht durch Gott sondern durch sich selbst.

@_Leer_
Zitat:
Ich habe mal eben versucht zu recherchieren, wer dieser Herr denn genau ist, was sein Einstellung zum Leben ist. Wenn der man irgendwo christlich motiviert ist, ist es kein Wunder dass der einen Nachweis für die Hölle oder sowas im Nahtod findet.


Tatsache ist aber auch, daß die weitaus meisten Menschen nach einem NTE weniger dogmatisch bzw. religiös sind und daß die Spiritualität im weiteren Sinne für sie viel wichtiger wird.

Zitat:
Der Mann hat 150 Menschen untersucht,

Das Buch von Moody dürfte nun schon um die 30 Jahre alt sein. Seit damals sind nun zu den 150 Fällen doch noch etliche hinzu gekommen, und es ist ja nicht nur Moody, der sich mit diesem Phänomen beschäftigt.

Zitat:
wahrscheinlich alle aus seinem Kulturkreis, da ist es kein Wunder, dass die meisten von einer Hölle berichten, denn jeder hat davon schon mal gehört und sich davor mit seinem Tod nochmal auseinader gesezt. Das sowas die NTE prägt, ist bekannt, Wiki:

Das Alter, das Geschlecht, die berufliche Laufbahn des Einzelnen, sein kulturelles Umfeld oder seine Religion können für die Nahtod-Erfahrungen eine Rolle spielen: So gibt es zum Beispiel Berichte über kulturell bedingt unterschiedliche Arten der Fortbewegung durch den Tunnel.

Es stimmt schon, daß NTEs nicht eins zu eins übertragbar sind und es Abweichungen gibt, wie eben beispielsweise die unterschioedliche Art und Weise der Fortbewegung durch den Tunnel. Aber der Tunnel selbst ist fester Bestandteil eines NTEs. Der Ablauf eines NTEs ist bei allen Menschen gleich, kann aber unterschiedlich wahrgenommen werden. Wie z.B. manche Betroffene das Lichtwesen für sich als Jesus identifizieren, für andere ist es wiederum einfach ein fromloses Licht. Aber die Empfindung von Wärme und grenzenloser Liebe ist wieder bei allen gleich.

Zitat:
Ich persönlich glaube nicht an einen Sinn des Lebens, wie Lernen oder Gott zu dienen oder was auch immer. Ich glaube der Geist ist schon erleuchtet und weis und kann alles, er hats nur dummerweise vergessen, bzw. muss zu sich selber finden.

Hast Du mit dieser Aussage nicht gerade dem Leben einen möglichen Sinn gegeben...?

Zitat:
Ich glaube aber nicht, dass ist der Sinn Lebens, so wie ich nicht glaube, dass wenn ich ins Wasser falle, das den Sinn hat, dass ich schwimmen soll.

Ich weiß nicht, ob man das so einfach miteinander vergleichen kann...
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Und eine Stimme sprach zu mir: "Lächle und sei fröhlich, denn es könnte schlimmer kommen..."
Und ich lächelte, und ich war fröhlich...und es kam schlimmer
Ich hab das Buch damals auch gelesen, und "gottseidank" hatte ich wegen diesem Buch auch genau davor Angst, daß es nach dem Tod eben nicht besser wird, sondern sich immer wiederholt oder ich vielleicht sogar zurückmüsste *schluck*.
Ich habe trotzdem einen Suizidversuch hinter mir, aber hab in letzter Minute den Zensur eingeklemmt eben aus dieser Angst heraus.
Heute kann ich nur sagen: Schwein gehabt.
Ich hatte damals eine handfeste Depression, wie sie nun einmal oft vorkommt, wenn man heranwächst und seinen Weg noch nicht gefunden hat.
Die Depression ist schon lange weg, aber ich kann mich noch so gut an die Zeit erinnern, als alles Grau in Grau war und sich die Tage nur hinschleppten.
Es hat sich so gelohnt, daß ich "durchgehalten" habe, und ich bin vom Leben so reich beschenkt worden und bin glücklich um jeden Tag.
Jeder Mensch muss seinen privaten Sinn finden (oder wird von ihm gefunden wie bei mir).
Kann halt ein bißchen dauern.
Ich bin auch lange Zeit planlos durch die Gegend gelatscht...
Zitat:
Also kurz gesagt, so wie ich es verstehe: Selbsmord ist keine Erlösung, sondern eine Bestrafung, und zwar nicht durch Gott sondern durch sich selbst.


Eine Erlösung ist es glaube ich auch nicht, egal wohin man geht, die Konsequenzen einer Handlung holen einen früher oder später immer wieder ein, auch gerne mal im nächsten Leben - glaube ich.

Deswegen würde ich es auch nicht unbedingt als Bestrafung sehen, von wem auch immer, sondern als ein selbst gewählter Pfad und der kann in der Tat steinig und schwer sein und ich glaube durch einen Suizid macht man ihn nicht einfacher, was jetzt nicht heißen soll, dass danach alles zur Qual wird.


Zitat:
Tatsache ist aber auch, daß die weitaus meisten Menschen nach einem NTE weniger dogmatisch bzw. religiös sind und daß die Spiritualität im weiteren Sinne für sie viel wichtiger wird.


Wenn sie das, was sie sehen für real halten, kein Wunder.

Zitat:
Das Buch von Moody dürfte nun schon um die 30 Jahre alt sein. Seit damals sind nun zu den 150 Fällen doch noch etliche hinzu gekommen, und es ist ja nicht nur Moody, der sich mit diesem Phänomen beschäftigt.


Die Frage ist, hat er sein Buch erweitert und kann man überhaupt Stück für Stück neue Fälle sammeln. Die USA vor 30 Jahren waren eine andere Kultur als die heute, sind die Fälle also vergleichbar?
Außerdem um wirklich die Studie zu bewerten, müsste man die originalen Daten sehen und seine Methoden. Der kann sich sonst was zusammen rechnen und dann nachher sagen es ist so und so. Wenn man sich nur auf diese Aussage verlässt, hat man leider nicht viel davon. Wie Du schon erwähnt hast, es gibt andere Leute, die sich damit beschäftigen und die haben konträre Ergebnisse.

Zitat:
Es stimmt schon, daß NTEs nicht eins zu eins übertragbar sind und es Abweichungen gibt, wie eben beispielsweise die unterschioedliche Art und Weise der Fortbewegung durch den Tunnel. Aber der Tunnel selbst ist fester Bestandteil eines NTEs


Zum einen lassen sich NTE wie 'Tunnel' und 'Der Film des Lebens' durch die Vergabe von Drogen reproduzieren, zum einen wird gerne verschwiegen, dass die meisten Menschen überhaupt keine NTE haben.
Zum anderen müsste man eine wie weit große Studie machen um wirklich brauchbare Zahlen zu haben. So sagt die leider null Komma gar nichts aus.

Zitat:
Hast Du mit dieser Aussage nicht gerade dem Leben einen möglichen Sinn gegeben...?


Eben das wollte ich nicht.

Zitat:
Ich weiß nicht, ob man das so einfach miteinander vergleichen kann...


Man vielleicht nicht, ich in meiner Welt schon Von meiner Sicht der Dinge, bin ich vor dem Kreislauf der Wiedergeburten der/das gleiche, was ich danach bin. Ich persönlich gehe davon aus, dass mein Geist schon alle Qualitäten und Wahrheiten besitzt, ihm kann nichst hinzugefügt oder entfernt werden. Deshalb glaube ich auch nicht, dass ich lernen soll, den Gedanken finde ich persönlich abwegig. Aber jeder wie er will, das ganze Leben ist ein Quiz und letztendlich kommt vielleicht alles doch anders als wir denken, weil wir es uns aus menschlicher Perspektive gar nicht vorstellen können.
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Ich habe eiserne Prinzipien, wenn die anderen nicht gefallen, dann habe ich noch andere.

Das gaaanze Leben ist ein Quiz, und wir sind nur die Kan-di-daten... *sumsel*
Von wem war das noch? Hape Kerkerling?
Japp!
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Ich habe eiserne Prinzipien, wenn die anderen nicht gefallen, dann habe ich noch andere.

Vielen dank für eure vielen Antworten! Ihr habt mir wirklich die Augen geöffnet!
Also ist diese ganze Raymond-Moody-nach-dem-Selbstmord-kommt-die-"Hölle"-Sache alles Unsinn? Und nur deswegen geschrieben, damit sich keiner absichtlich umbringt? Er will also extra den Glauben verbreiten, dass Suizid etwas sehr schlimmes ist?
Es gibt absolut keinen Unterschied zwischen Suizid-Nahtoderlebnissen und anderern? Gibt es Bücher, in denen dies bestätigt ist?
Zitat:
Er will also extra den Glauben verbreiten, dass Suizid etwas sehr schlimmes ist?


Es könnte sein, muss aber nicht. Dafür müsste man genauer in Erfahrung bringen, wie sein Weltbild aussieht.

Zitat:
Es gibt absolut keinen Unterschied zwischen Suizid-Nahtoderlebnissen und anderern? Gibt es Bücher, in denen dies bestätigt ist?


Wie gesagt, es kommt immer drauf an, wen man fragt. Im Wikipediaartikel steht, dass es keine Unterscheide gebe, vielleicht suchst Du einfach ein wenig in den Referenzen rum.

Ich persönlich würde mich aber nicht so auf NTE konzentrieren, ich finde ihr Aussagewert ist begrenzt, auch wenn sie uns möglicherweise etwas darüber sagen können ob es ein 'Jenseits' gibt, halte ich die Unterteilung in Himmel und Hölle für einen Faktor der vom Sterbenden abhängt.

Was ich persönlich noch ganz interessant finde sind Rückführungen, wo wir schonmal bei solchen Geschichten sind.
Man kann sich in Trance versetzen lassen und dann geht man in seinem Leben immer weiter zurück, bis man in einem ganz anderen landet.
Manche Dinge, wie Geburtsdaten, Wohnort etc. des Alteregos, lassen sich z.T einfach nachvollziehen. Und es ist dann schon recht erstaunlich, dass jemand die Lebensdaten und Geschichte eines Menschen erzählt, der vor hunderten Jahren gelebt hat und dann fährt man dahin und der Name steht im Geburtsregister, so mal als kleines Bsp.
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Ich habe eiserne Prinzipien, wenn die anderen nicht gefallen, dann habe ich noch andere.
Joko, was soll nach dem Tode anders Passieren, als das, was wir wollen bzw. erwarten.
Wenn ein Selbsttöter eine Strafe erwartet, so wird ihn eine Strafe erwarten.
Wenn ein Selbsttöter erwartet, dass danach alles besser wird, dann wird alles besser.
Alles was wir nicht können ist vor uns selbst fliehen.
Wenn die Selbsttötung also dazu gedacht war, vor seinen selbst geschaffenen Problemen zu entfliehen, dann werden die Probleme natürlich nachher auch nor in subtiler Form da sein.

Du kannst Dich entscheiden, einen Berg hochzusteigen.
Du kannst Dich entscheiden, einen Berg hinabzusteigen.
Du kannst Dich entscheiden, auf der Stelle zu verweilen.

Du kannst Dich nicht entscheiden, jetzt und sofort oben zu sein, denn das geht eben allmählich und ist mit Mühen verbunden.

Ob nun Selbstöter oder nicht, welche Rolle soll das für Gott spielen?
Glaubst Du, dass die grenzenlose Liebe Gottes da an ihre Grenzen stößt?

Jede Seele hat immer wieder eine neue Chance, denn in der Ewigkeit ist genügend Zeit.

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