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Lebensqual












Off-Topic

Hmm. Find ich schon komisch... Inwieweit hast du denn zum Entstehen dieser Situation beigetragen?
Klingt für mich nach einer typischen Geschichte: der eine braucht und der andere braucht es gebraucht zu werden . Weisst, was ich meine... Ist in dem Fall aber kein Prob, denn ihr seid ja beide glücklich damit.

LG
Off-Topic-End

(hier geht es um jemanden anders als mich)
Lisken, wenn es Dich interessiert, dann als PM.
Ich glaube, derjenige um den es hier geht, hat sich schon zurückgezogen - hoffentlich um in professionelleren Gefilden Hilfe zu suchen.
Oder? *guck*

LG
was geht denn in deinem leben ab? o.O
- ich hatte sowas aber auch mal... ganz klar depression, am anfang wollte ich es auch nicht wahr haben... aber lies dir das durch: ich war fast nur noch am pc und abe counterstrike gezockt , ich habe mich von allen freunden distanziert und tat mir selbst so schrecklich leid, dass ich sauer wurde wenn jemd gesagt hat, "was hast du denn, bei dir läuft doch alles gut"... ich habe entweder kaum gegessen oder zu viel,

ich tippe darauf, dass deine depression hervorgerufen wurde aus folgendem grund:
der lebensabschnitt indem du dein leben verändern kannst ist nun vorbei...aber hast du alles richtig gewählt? ...wirst du dein leben lang den beruf ausüben können, den du gewählt hast? ist alles richtig was tu tust?...

ich rate dir dich mit dem gedanken dass du wirklich eine depression haben könntest auseinanderzusetzten... ich kann aus erfahrung sprechen, dass das eine weile braucht, weil man das nicht einsehen möchte.

des weiteren wende dich weider deinen freunden zu, denn dich abzukapseln ist genau der falsche weg!

rede mit deiner freundin drüber... erzähle ihr nicht alles, aber deute es an... " du hast warscheinlcih gemerkt dass in letzter zeit..."

...dann überlicke dein leben... und sage dir immer wieder dass du nichts falsch gemacht hast, sondern du stolz auf deine leben und das sein kannst, was du erreicht hast.

....als letztes,...das ganze hat auch was positives... nach einer depression, hast du keine angst meh rzu sterben, davor hatte ich früher immer angst und währenddessen hab ich mich ausführlich mit dem thema beschäftigt und heute weine ich nicht mehr auf beerdigungen und hätte auch keine angst wenn mir jemd. eine pistole an den kopf setzt...

- wenn man sich das so anhört, bringt die scheiße eigentlich doch keine vorteile mit sich >.< ...aber du hast keine ängste mehr

lg vi
Hallo ihr,
ja ich habe mich in professionelle Hilfe begeben. Noch bin ich nicht tot.
War eine Woche lang in einer psychiatrischen Tagesklinik, dort habe ich es allerdings nicht ausgehalten, dass hat mich eher runtergezogen. Befinde mich aber seitdem in psychologischer Behandlung - sprich Psychotherapie.

Nunja, was du so sagst Korn, kenne ich mittlerweile auch, ich weiss aber auch dass das nicht die ganze wahrheit ist. Bei dir sind wahrscheinlich die Emotionen/Gefühle ziemlich ausgeschalten, darum hast du keine Angst mehr vorm Tod. Das kann ich auch so einstellen, aber der Mensch besteht aus Verstand + Gefühlen, dass macht ihn aus. Du verleugnest dich also selbst würde ich sagen - was ich auch manchmal tue da ich es einfach ned mehr aushalte.

Mir gings dann wirklich ziemlich krass, es wurde alles körperlich (= erhöhter Blutdruck, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Stechen in der Brust, "Unruhe" = als würde es einen zerreissen...).
Im Grunde war ich in der Sitution dass ich zwei Probleme hatte:
1. Die Krankheit über Jahre hinweg
2. Meine "Frau" war auf einmal weg = für mich tot...

=> Zwei gegen einen, damit kannst du alleine nicht fertig werden!

Jedenfalls sieht es so aus, dass ich ez jedenfalls die Einstellung habe dass es in meinem Leben voran geht. Ich weiss aber nicht wo das ganze enden wird.
Ich muss ja zwei immense Probleme lösen. Das erste, die Krankheit (=schwere Depression) habe ich inzwischen einigermaßn im Griff, ich kann die Tiefs stoppen. Hat zwar bis vor zwei Wochen gedauert (in denen ich wirklich ganz unten war), aber inzwischen bin ich wieder 24 Stunden am Tag ich selber und damit wieder Handlungsfähig. Ich habe die Krankheit noch nicht besiegt, aber ich habe sie im Griff, muss sie jetzt über einen langen Zeitraum "niederkämpfen".
Von dem Punkt her sieht es relativ gut aus, da bin ich auch irgendwie stolz drauf.

Das zweite Problem, meine Freundin: Da sieht es so aus, dass ich mit ihrer jüngeren Schwester eigentlich am engsten befreundet bin, sozusagen mein "bester Freund" und umgekehrt.

Jedenfalls liebe ich sie jetzt sogar noch mehr, ich denke sie hat mir dadurch dass sie die Beziehung beendet hat, das Leben gerettet. Ich denke nichts anderes hätte mich so "wachgerüttelt". Evtl. wäre es darauf hinausgelaufen dass ich mich umgebracht hätte.
Nunja, von ihrer Schwester weiss ich nun jedenfalls dass sie mich vermisst, ab und zu weint und dann mit ihrer Schwester telefoniert.
Auch war bei uns in der (kleinen 3000 Seelen) Gemeinde Christkindlmarkt - am 01., da kam sie zu mir legte ihren arm um mich, sagte dass sie mich noch voll gern hat und blieb so ungefähr eine Stunde bei mir stehen, schaute mich dauernd mit diesem "küss mich" Blick an.
Jedoch war sie schon angetrunken.
Ich war natürlich nur verwirrt, perlplex... ich wusste nicht was ich sagen sollte.

Jedenfalls werde ich an Weihnachten Kontakt zu ihr aufnehmen und dann versuchen sie mir wiederzuholen.
Das wird das riskanteste Unternehmen meines Lebens weil das wechselseitig mit meiner Krankheit verbunden ist. Die Krankheit habe ich unter anderem in der Hoffnung darauf überwunden dass ich sie wieder zurückgewinnen kann. Das hat mir immense Kraft gegeben.

Jetzt bin ich voller Vorfreude darauf sie wiederzusehen und habe gleichzeitig Angst dass mich das das Leben kosten könnte.
Mein Verstand sagt mir aber (so wie es Korn wohl beschrieben hat), dass es jetzt wenigstens vorangeht und du spätestens mitte Februar weisst was aus diesem Leben wird. Wenn mein Verstand vorherrscht habe ich keine Angst vorm Tod, auch keine Abneigung, wenn mir diese Leben nicht zusagt beende ich es einfach. Kommt jedoch die emotionale Seite, sprich die Gefühle ins Spiel kommt die Todesangst wieder auf.

So für jeden Tipp wie ich das möglichst gut gestalten kann, bzw. das meiste aus der Situation rausholen kann bin ich dankbar.
Natürlich ist alles erheblich komplexer, ich habe es aber auf ein einigermaßn Leserfreundliches Format zusammengekürzt.
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