Lebensqual


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Lisken, kein Problem!

Sie will nur meine Stärken sehen. Zeige ich Schwächen, dann denkt sie bereits über Trennung nach. Aber macht nichts. Wie gesagt: innere Quellen sind die eigentliche Kraft.
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Hmm... Das find ich aber sehr schade, sowas. Andererseits: mit was man sich alles arrangieren kann in einer Beziehung, wenn die Liebe das tragen kann... Ich könnte mit einem immer-starken Partner genauso wenig anfangen wie mit einem immer-schwachen.
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Ich liebe sie dennoch. Ich muss bei ihr aber sehr viel auffangen. Für sie ist es viel einfacher, ich bin mal wütend als ich bin mal niedergeschlagen.

Heute z.B. vereinbarten wir eine genaue Zeit von der sie vom Reiten zurück sein muss. Denn ich hatte eine neue Patientin. Sie verspätete sich 25 Min. Da schimpfte ich sie. Schimpfen = Strärke also o.k.

Vor 1 1/2 Jahren wurde ich aus einer Arbeitsstelle gemobbt. Ich war psychisch noch 3 Monate angeschlagen. Sie unternahm alles, es mir noch schwerer zu machen. Einschließlich, dass sie meinem Schwiegervater von meiner Psychotherapie erzählte. Bei einem etwas selbstverliebten Ex-Alkoholikern war das alles andere als eine Hilfe.

Naja, ich hab mich dann wieder gefangen. Aber hierbei kann ich nicht auf meine Frau zählen. Hierfür ist mein Mantra mein Rettungsschirm.

Dennoch wie gesagt unsere Beziehung finde ich sehr harmonisch. Wenn ich auch manchmal scherze: wir leben harmonisch aneinander vorbei.

Ich bin in dieser Beziehung sehr glücklich!

Gruß Martin
Hallo Essenz,
wie geht es dir denn heute ? Konntest du einen Weg finden das es bergauf geht ?
Deine Geschichte wie sie bei mir ankommt ist sehr SPANNEND, denn es klang alles nach sehr dünnem Eis.
Kannst du sehen das du dich von dem abhängig machst was deine Freundin tut?
Um da rauszukommen braucht es aber deine Kraft, deinen Mut.
Bei deinen Begabungen ! ( neid )
Und glaub mir: jeder von uns kämpft mit seinem Drachen...
ich wünsch dir viel Kraft, liebe Grüsse walter!

PS: nicht zu wissen was du willst ist also garantiert der sicherste Weg es auch nicht zu bekommen
Hallo Essenz

Der Tod ist keine Lösung - egal ob du nun an Wiedergeburt oder sonst etwas glaubst: du trittst als der Gleiche ins Jenseits hinüber, der du in diesem Leben bist, mit den gleichen Problemen, die dich in den Tod treiben. Also lass es bleiben!

Ich bin mit Lisken einer Meinung, dass du deine Freundin total überfordert hast. Entwickle daraus aber jetzt keine Schuldgefühle oder Selbstvorwürfe - du wusstest es halt nicht besser, konntest nicht anders. Doch jetzt hast du neue Einsichten gewonnen und der Moment ist gekommen, dass du selber deine Situation in die Hand nimmst und an deinem Leben etwas änderst. Den Ratschlag, einen Therapeuten (welcher Richtung auch immer) aufzusuchen, kann ich nur unterstützen.

Was die Situation mit deiner Freundin betrifft: Rede mit ihr! Öffne dich, zeige dich, wie du bist - Schluss mit dieser Rolle des starken Mannes! Hab für einmal den Mut dich selbst zu sein, du hast jetzt ja nichts mehr zu verlieren.
Das garantiert dir nicht, dass sie dann bei dir bleibt, aber es wird dein Selbstwertgefühl und deine Achtung vor dir selber stärken - es ist ein erster Schritt um deine Lebensangst zu überwinden. (Auch ein Therapeut kann dir nur den Weg weisen, gehen musst du ihn immer selber!)

Sollte sie eure Beziehung dennoch beenden - das Leben geht weiter, glaube mir. Ich selber habe zwei Partner durch Tod verloren und einer hat mich verlassen. Alles hat einen Sinn im Leben, nichts kommt um zu schaden, sondern um uns etwas zu lehren, was für unsere innere Entwicklung gut ist; und oft stellt sich das, was wir als totale Katastrophe betrachten, als grosse Chance heraus und wir erkennen im Nachhinein, dass wir zufriedener und glücklicher geworden sind.

Alles Liebe für deinen Lebensweg,
Ibnatulbadia
_________________
Spiritualität findet im Alltag statt.
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Hmm. Find ich schon komisch... Inwieweit hast du denn zum Entstehen dieser Situation beigetragen?
Klingt für mich nach einer typischen Geschichte: der eine braucht und der andere braucht es gebraucht zu werden . Weisst, was ich meine... Ist in dem Fall aber kein Prob, denn ihr seid ja beide glücklich damit.

LG
Off-Spam-End

(hier geht es um jemanden anders als mich)
Lisken, wenn es Dich interessiert, dann als PM.
Ich glaube, derjenige um den es hier geht, hat sich schon zurückgezogen - hoffentlich um in professionelleren Gefilden Hilfe zu suchen.
Oder? *guck*

LG
was geht denn in deinem leben ab? o.O
- ich hatte sowas aber auch mal... ganz klar depression, am anfang wollte ich es auch nicht wahr haben... aber lies dir das durch: ich war fast nur noch am pc und abe counterstrike gezockt , ich habe mich von allen freunden distanziert und tat mir selbst so schrecklich leid, dass ich sauer wurde wenn jemd gesagt hat, "was hast du denn, bei dir läuft doch alles gut"... ich habe entweder kaum gegessen oder zu viel,

ich tippe darauf, dass deine depression hervorgerufen wurde aus folgendem grund:
der lebensabschnitt indem du dein leben verändern kannst ist nun vorbei...aber hast du alles richtig gewählt? ...wirst du dein leben lang den beruf ausüben können, den du gewählt hast? ist alles richtig was tu tust?...

ich rate dir dich mit dem gedanken dass du wirklich eine depression haben könntest auseinanderzusetzten... ich kann aus erfahrung sprechen, dass das eine weile braucht, weil man das nicht einsehen möchte.

des weiteren wende dich weider deinen freunden zu, denn dich abzukapseln ist genau der falsche weg!

rede mit deiner freundin drüber... erzähle ihr nicht alles, aber deute es an... " du hast warscheinlcih gemerkt dass in letzter zeit..."

...dann überlicke dein leben... und sage dir immer wieder dass du nichts falsch gemacht hast, sondern du stolz auf deine leben und das sein kannst, was du erreicht hast.

....als letztes,...das ganze hat auch was positives... nach einer depression, hast du keine angst meh rzu sterben, davor hatte ich früher immer angst und währenddessen hab ich mich ausführlich mit dem thema beschäftigt und heute weine ich nicht mehr auf beerdigungen und hätte auch keine angst wenn mir jemd. eine pistole an den kopf setzt...

- wenn man sich das so anhört, bringt die Zensure eigentlich doch keine vorteile mit sich >.< ...aber du hast keine ängste mehr

lg vi
Hallo ihr,
ja ich habe mich in professionelle Hilfe begeben. Noch bin ich nicht tot.
War eine Woche lang in einer psychiatrischen Tagesklinik, dort habe ich es allerdings nicht ausgehalten, dass hat mich eher runtergezogen. Befinde mich aber seitdem in psychologischer Behandlung - sprich Psychotherapie.

Nunja, was du so sagst Korn, kenne ich mittlerweile auch, ich weiss aber auch dass das nicht die ganze wahrheit ist. Bei dir sind wahrscheinlich die Emotionen/Gefühle ziemlich ausgeschalten, darum hast du keine Angst mehr vorm Tod. Das kann ich auch so einstellen, aber der Mensch besteht aus Verstand + Gefühlen, dass macht ihn aus. Du verleugnest dich also selbst würde ich sagen - was ich auch manchmal tue da ich es einfach ned mehr aushalte.

Mir gings dann wirklich ziemlich krass, es wurde alles körperlich (= erhöhter Blutdruck, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, Stechen in der Brust, "Unruhe" = als würde es einen zerreissen...).
Im Grunde war ich in der Sitution dass ich zwei Probleme hatte:
1. Die Krankheit über Jahre hinweg
2. Meine "Frau" war auf einmal weg = für mich tot...

=> Zwei gegen einen, damit kannst du alleine nicht fertig werden!

Jedenfalls sieht es so aus, dass ich ez jedenfalls die Einstellung habe dass es in meinem Leben voran geht. Ich weiss aber nicht wo das ganze enden wird.
Ich muss ja zwei immense Probleme lösen. Das erste, die Krankheit (=schwere Depression) habe ich inzwischen einigermaßn im Griff, ich kann die Tiefs stoppen. Hat zwar bis vor zwei Wochen gedauert (in denen ich wirklich ganz unten war), aber inzwischen bin ich wieder 24 Stunden am Tag ich selber und damit wieder Handlungsfähig. Ich habe die Krankheit noch nicht besiegt, aber ich habe sie im Griff, muss sie jetzt über einen langen Zeitraum "niederkämpfen".
Von dem Punkt her sieht es relativ gut aus, da bin ich auch irgendwie stolz drauf.

Das zweite Problem, meine Freundin: Da sieht es so aus, dass ich mit ihrer jüngeren Schwester eigentlich am engsten befreundet bin, sozusagen mein "bester Freund" und umgekehrt.

Jedenfalls liebe ich sie jetzt sogar noch mehr, ich denke sie hat mir dadurch dass sie die Beziehung beendet hat, das Leben gerettet. Ich denke nichts anderes hätte mich so "wachgerüttelt". Evtl. wäre es darauf hinausgelaufen dass ich mich umgebracht hätte.
Nunja, von ihrer Schwester weiss ich nun jedenfalls dass sie mich vermisst, ab und zu weint und dann mit ihrer Schwester telefoniert.
Auch war bei uns in der (kleinen 3000 Seelen) Gemeinde Christkindlmarkt - am 01., da kam sie zu mir legte ihren arm um mich, sagte dass sie mich noch voll gern hat und blieb so ungefähr eine Stunde bei mir stehen, schaute mich dauernd mit diesem "küss mich" Blick an.
Jedoch war sie schon angetrunken.
Ich war natürlich nur verwirrt, perlplex... ich wusste nicht was ich sagen sollte.

Jedenfalls werde ich an Weihnachten Kontakt zu ihr aufnehmen und dann versuchen sie mir wiederzuholen.
Das wird das riskanteste Unternehmen meines Lebens weil das wechselseitig mit meiner Krankheit verbunden ist. Die Krankheit habe ich unter anderem in der Hoffnung darauf überwunden dass ich sie wieder zurückgewinnen kann. Das hat mir immense Kraft gegeben.

Jetzt bin ich voller Vorfreude darauf sie wiederzusehen und habe gleichzeitig Angst dass mich das das Leben kosten könnte.
Mein Verstand sagt mir aber (so wie es Korn wohl beschrieben hat), dass es jetzt wenigstens vorangeht und du spätestens mitte Februar weisst was aus diesem Leben wird. Wenn mein Verstand vorherrscht habe ich keine Angst vorm Tod, auch keine Abneigung, wenn mir diese Leben nicht zusagt beende ich es einfach. Kommt jedoch die emotionale Seite, sprich die Gefühle ins Spiel kommt die Todesangst wieder auf.

So für jeden Tipp wie ich das möglichst gut gestalten kann, bzw. das meiste aus der Situation rausholen kann bin ich dankbar.
Natürlich ist alles erheblich komplexer, ich habe es aber auf ein einigermaßn Leserfreundliches Format zusammengekürzt.