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Ist das Christentum eine gewalttätige Religion ?












Sakina für alle.

Phantastische Philosophien helfen uns "hier" leider nicht weiter.
Jesus räumt unsere Müllberge weg wenn er in ein oder zwei Tagen wiederkommt. die Wale und Sonstige Lebewesen müßen halt leider inzwischen noch die Giftbrühe auslöffeln die wir ihnen gekocht haben.
In Selbstliebe Verantwortungslosigkeit Ignoranz usw.sind wir Gläubigen doch kaum zu überbieten ! .?
Kein Wunder das die normalen ? Menschen langsam aber hoffentlich nicht zu langsam die Geduld mit diesen unseren ErlösungsPhantasien verlieren.

mffffgggg gnostik
jivatma:
Zitat:
Das grösste Elend der Welt ist das Lebewesen das in Unwissenheit um sein wahres Selbst lebt.
Die grösste Wohltätigkeit ist, dem Lebewesen beizubringen wie es frei werden kann von Alter, Krankheit, Tod und Geburt.
Aber um das tun zu können, muss man selbst zuerst von Alter, Krankheit und Tod befreit sein.
Sich selbst wirklich zu lieben, bedeutet Selbsterkenntnis anzustreben.

Einen Ertrinkenden zu retten und sich nur um seine "Kleider", seinen materiellen Körper zu kümmern, bringt nichts.



Das mag ja alles sein, aber die Menschheit scheint da noch nicht so weit zu sein und wie es auch in "anatomie der seele" steht, muß der Mensch/Seele reifen, um so vieles zu erkennen. Solange der Mensch auf der untersten Stufe ist, wird er erst einmal sich selbst lieben, ohne Liebe zu geben, erst im Laufe der Inkarnationen wird er innerlich wachsen und durch sein Verhalten legt er sein Schicksal für das nächste Leben fest. Ein Säugling streckt die Hand nach der Mutter aus, denn er weiß, daß es geliebt wird. Es ist ihm selbstverständlich. Je größer das Kind/Seele wird, desto mehr wird es gefordert, denn dann wird auch mal verlangt, daß es nicht nur nimmt, sondern gibt. Allmählich im Laufe der Inkarnationen - ähnlich wie im biologischen Leben, wächst der Mensch und auch die Seele, nur in größeren Abständen. Ziel ist, daß der Mensch/Seele immer reifer wird, und eine Meisterschaft erlangt. Dann aber wird er als reines Wesen an Gottes Seite an der Schöpfung weiter arbeiten können - ich habe das mal so in groben Zügen beschrieben und sicherlich geht es nicht unbedingt konform mit den Anweisungen der Linie, der Du folgst.

Insofern: ich kenne noch viele Menschen, die unbewußt leben - erst kürzlich ging es um eine Frau, die dem Alkohol verfallen ist, bei der ein Magengeschwür festgestellt wurde, die Leber bereits angegriffen ist und die zu stark raucht - d.h. sie ruiniert bewußt ihren Körper - aber ihr ist es nicht bewußt, daß sie etwas tun muß, um wieder zur Gesundheit zurück zu kehren. Aber vielleicht ist es ihr Weg, man weiß es nicht. Und an etwas glauben, das ist nicht drin. Ich habe sie gefragt und sie wurde nur wütend.

Man kann den Menschen, für die Alltagsleben das Leben an sich ist, sagen; lies mal dies und das - das geht einfach nicht. Sie würden kein Wort verstehen. Und all das, was Du schreibst, würden sie erst recht nicht verstehen. Und ich kenne viele Menschen, die überhaupt nicht lesen, denen diese Themen auch völlig fremd und ziemlich gleichgültig sind. Und so unterscheide ich bereits, mit wem ich worüber sprechen kann.
Das ist jetzt keine Abwertung, aber wenn sich der Bäcker und der Fleischer über ihre Arbeit unterhalten, werden sie merken, daß der eine von der Arbeit des Anderen wenig versteht.

Schau Dir die Inhalte aller Religionen an - sie sind sehr unterschiedlich.
Und deshalb wird es noch sehr lange dauern, ehe wir voran kommen.
Und zur Zeit ist ja auch vieles den Menschen wichtiger als sich mit diesen Aussagen zu beschäftigen. Der Mensch lebt noch in der Materie und das ganz stark. Umweltprobleme und politische Konfrontationen - und noch vieles andere - da denkt der Mensch an die jenseitigen Welten und an Fragen über das Selbst sehr wenig bis gar nicht.

Wenn Dir jemand ständig erzählt, wo es billig etwas zu kaufen gibt, wie oft er die Schränke ausgeräumt und neu eingeräumt hat, wieviel er wieder beim TÜV bezahlt hat und vieles andere, dann weißt Du, der Mensch lebt im Hier und Jetzt - und du wirst erkennen: wir sind noch nicht soweit. Noch lange nicht. Wie sagte mir eine Bekannte: wir haben erst
5000 Jahre des Kali-Yuga Zeitalters herum - es ist noch viel zu tun.

Das nur kurz dazu.
Hallo Gabriele,

danke für deine Zeilen.

Mir scheint wir sind gar nicht sooo weit auseinander ...

Zitat:
Das mag ja alles sein, aber die Menschheit scheint da noch nicht so weit zu sein und wie es auch in "anatomie der seele" steht, muß der Mensch/Seele reifen, um so vieles zu erkennen. ...


Wenn du geblendet bist kannst du auch nichts erkennen.

In den "christlich" geprägten Industrieländern ist es erlaubt Tiere zu töten Alkohol zu trinken, Zigaretten zu rauchen, ungeborene Kinder zu töten etc. all diese Tätigkeiten erzeugen ein Bewusstsein der "Blindheit" für die Realität.

Eine "Evolution der Seele" ist nicht garantiert nach oben verlaufend, sie kann genauso wieder zur Erniedrigung führen. (Ent-wicklung - Ver-wicklung)

Es mangelt ja nicht an Wissen in dieser Welt. Es gibt so viele Universitäten an denen Religion, Wirtschaft, Soziologie, Medizin, Chemie, Technik etc. gelehrt wird - aber all dieses Wissen hat nichts daran geändert das mehr als 20'000 Kinder jeden Tag an Unterernährung sterben.
Christus erklärte "an den Früchten könnt ihr sie erkennen".

Alles Wissen ist ja eigentlich da, das man die Welt in einen für alle angenehmen (zeitweiligen) Ort verwandeln könnte. Es fehlt halt nur an der Ein-sicht.

Zitat:
Umweltprobleme und politische Konfrontationen - und noch vieles andere - da denkt der Mensch an die jenseitigen Welten und an Fragen über das Selbst sehr wenig bis gar nicht.


Je materialistischer der Mensch handelt um so mehr wird er mit Problemen der Umwelt, der Politik etc. überschüttet. Diese Probleme sind nichts anderes als Karma-phalam, die Früchte unserer Handlungen.
Industrialisierung bedeutet Ugra-Karma. Eine Bedeutung für Ugra ist "sehr zornig", man kann es auch einfach als "extrem selbstzerstörerisches Karma" übersetzen.

Shri Krishna sagt im Kapitel "göttliche und dämonische Eigenschaften", in der BG:
Zitat:
"Weil die Dämonen, die sich selbst ausgeliefert sind und die keine Intelligenz besitzen, sich nach solchen Schlussfolgerungen richten, gehen sie unheilvollen, abscheulichen Tätigkeiten nach, die dafür bestimmt sind, die Welt zu zerstören." (BG 16.9)


Zitat:
Wie sagte mir eine Bekannte: wir haben erst 5000 Jahre des Kali-Yuga Zeitalters herum - es ist noch viel zu tun.


Das Shrimad-Bhagavatam (12.2.31) erwähnt den genauen astronomischen Beginn des Kali-yuga. Rechnet man die genau beschriebene Konstellation um, begann es um 2:27 vormittags am 18. Februar 3102 BC. 36 Jahre nach dem Shri Krsna die Bhagavad-gita zu Arjuna sprach.

5109 Jahre sind erst vergangen, das Kali-yuga dauert 432'000 Jahre.
432'000 Jahre auf Erden entspricht 1200 Jahren auf Svarga-Loka (himmlisches Planetensystem)

Das Shrimad-Bhagavatam 12.2 unterrichtet uns das während des 432,000 Jahre dauernden Kali-yuga, die Menschheit sich stetig verschlechtern wird und wieder in die Barbarei zurückfällt. Menschen fangen an, Tiere zu töten und sie zu essen. Sie fallen der Berauschung zum Opfer. Sie verlieren jegliche sexuelle Einschränkung. Das Familienleben wird zerstört. Frauen und Kinder werden beschimpft und werden verlassen.
Erfolg im Leben wird nach weltlichem Reichtum bemessen. In zunehmendem Masse degenerieren die Generationen etc. etc.

Die Ausgangslage ist nicht sehr Ermutigend ...

Aber das Kaliyuga birgt auch ein Geschenk das kein anders Zeitalter bietet.
So erklären die Veden folgendes:
Zitat:
"So wie ein Feuer trockenes Gras zu Asche verbrennt, so vernichtet der heilige Name Krishnas, wissentlich oder unwissentlich gesungen oder gesprochen, alle Reaktionen sündhafter Tätigkeiten."

Brhan-naradiya Purana
harer nama harer nama harer namaiva kevalam
kalau nasty eva nasty eva nasty eva gatir anyatha

"Im Zeitalter des Kaliyuga gibt es keine andere Möglichkeit, keine andere Möglichkeit, keine andere Möglichkeit um spirituellen Fortschritt zu machen als das anrufen (chanten) der Heiligen Name des Herrn."

Srimad Bhagavatam
kaler dosa-nidhe rajann asti hy eko mahan gunah
kirtanad eva krsnasys mukta-sangah param vrajet

"Mein lieber König (Maharaja Pariksit) obwohl das Kaliyuga voller Fehler ist, gibt es trotzdem eine außergewöhnliche Eigenschaft in diesem Zeitalter. Einfach durch das Anrufen (chanten) der Heiligen Namen Krishnas, kann man Befreiung von aller materieller Verstrickung erreichen und ins transzendentale Königreich Gottes eingehen."

Kali-Santarana Upanishad 5.6
hare krsna hare krsna, krsna krsna hare hare,
hare rama hare rama, rama rama hare hare
iti sodasakam namnam, kali-kalmasa nasanam
natha parataropayah, sarva vedesu drisyate

"Diese sechzehn Wörter des Hare-Krsna Mantra sind speziell dafür gedacht um die sündhaften Tätigkeiten im Zeitalter des Kali zu vernichten. Um sich von der Verunreinigung dieses Zeitalters zu schützen gibt es keine andere Möglichkeit als den Hare-Krsna Mantra. Nach Durchsicht durch die gesamte vedische Literatur, gibt es keine höhere Methode der Religion in diesem Zeitalter."

Ähnliche Verse findet man auch im Garuda-Purana, Vishnu-dharma, Brahmanda-Purana und Padma-Purana auch viele Psalmen aus der Bibel rühmen die Lobpreisung Gottes.

Das Chanten des Mantras wirkt reinigend auf das Bewusstsein, wenn das Bewusstsein klarer wird, wird sich auch das Denken und Handeln des Menschen zum Guten wenden.

Gruss
jivatma:
Zitat:
Das Shrimad-Bhagavatam 12.2 unterrichtet uns das während des 432,000 Jahre dauernden Kali-yuga, die Menschheit sich stetig verschlechtern wird und wieder in die Barbarei zurückfällt. Menschen fangen an, Tiere zu töten und sie zu essen. Sie fallen der Berauschung zum Opfer. Sie verlieren jegliche sexuelle Einschränkung. Das Familienleben wird zerstört. Frauen und Kinder werden beschimpft und werden verlassen.
Erfolg im Leben wird nach weltlichem Reichtum bemessen. In zunehmendem Masse degenerieren die Generationen etc. etc.


Da haben wir den Salat, wir sind mittendrin. Du erwartest, daß Menschen sich so einfach ändern, so einfach Bewußtsein erlangen können. Das glaube ich nicht. Der Mensch muß reifen und das wird er nicht von heute auf morgen, nur, weil er mal von einer Religion gehört hat. Ich kenne sehr, sehr viele Menschen, die nicht glauben, die nicht glauben wollen und die sich darum auch nicht kümmern.
Ich lebe in einer bestimmten Gruppe, die mit mir ihr Schicksal teilen. Deshalb empfinde ich das, was ich hier erlebe, als einen Prozeß, der mich weiter führt. Wenn ich lerne, in aller Demut diese Lage anzunehmen und mit ihr umzugehen, werde ich Erkenntnisse erwerben, die mich im nächsten Leben weiter bringen. Da ich diesen Prozeß schon lange empfinde und mich auch alles, was ich tue, in diese Richtung lenkt, bin ich mir sicher, ich werde von oben gelenkt - sagen wir es mal so: jeder Mensch hat eine Geistige Führung und er spürt sie auch, wenn er mir ihr in Kontakt tritt. Wir erkennen nicht immer, daß wir eigentlich auch gelenkt werden und glauben, das Schicksal meint es gut oder schlecht mit uns. Vergleicht man die astrologischen Aspekte des Radix oder Transit, merkt man schnell, daß es Aufgaben gibt, die in entscheidenden Situationen etwas auslöst. Alles hängt mit allem zusammen - da kann sich eben keiner rausmogeln.
Ich denke, daß die Richtung, der Du folgst, den Menschen noch lange nicht erschlossen ist und Anhänger anderer Religionen damit nicht konform gehen können. Schon Martin hat eine andere Meinung zu so manchen kritischen Punkten und sicherlich die anderen auch.

Also bleibt es eine Sache, die Du für Dich erkannt hast, aber davon wird kein sterbendes Kind gerettet, daß in Afrika lebt und bereits in den letzten Atemzügen liegt. Es ist eine philosophische Weisheit, aber es wäre gut, wenn sie den Menschen mehr brächte. Die ganze Sache ist komplexer und von uns nicht so leicht zu durchschauen, wie Gott tickt. Wer beginnt, aus der objektiven Sichtweise etwas zu betrachten, wird nicht mehr entsetzt sein über das, was täglich in dieser Welt passiert.

Wenn der Abenteurer Nehberg nicht durch die Welt gereist wäre, hätte er nicht gewußt, was weibliche Beschneidungen sind und hätte dann auch nichts unternehmen können. So aber ist es publik geworden und es werden bereits Schritte unternommen, dieses auf den Nägel brennende Thema weiter in die Öffentlichkeit zu tragen. Im nächsten Leben könnte jeder so ein Kind in Afrika sein.
Ich bin auch überzeugt, daß wir die Leben so fortsetzen - wie es vom kleinen Schlaf heißt, daß wir einschlafen und morgen aufwachen und wir stehen immer wieder vor neuen Anforderungen - die wir bewältigen müssen. Das ist insofern auch der Inhalt des besagten Buches. Und es ist in deutsch und gibt inhaltlich eine Zusammenfassung, wie man das mit der Reinkarnationstheorie verstehen sollte. Auch die Theosophie führt einiges aus, daß man verstehen kann - aber man darf das alles nicht von der Pragmatiker_Ecke aus betrachten, sondern sich da hineinfühlen können - es muß einem plastisch vor Augen stehen und man kann die Gedanken weiterführen und sich so manches erklären, wenn es im Leben schief läuft.
In dieser Frage bin ich auch oft ein Realist, der das, was er sieht und hört und erlebt, in der Theorie auch vergleichen möchte und umgekehrt auch.

Es muß, ganz einfach, für mich nachvollziehbar sein und außerdem verständlich. Ich muß es in mich aufsaugen und zu einem Teil von mir machen können. Und wenn ich von einer Sache nicht überzeugt bin, dann kann jemand schreiben oder sagen, was er will, ich nehme es nicht in mich auf.

Übrigens wird im genannten Buch auch geschildert, daß der Mensch in entscheidende Phase gestellt wird, wo er noch einmal geprüft wird, ob er schon reif ist für die nächste Stufe und da wird er in ein Leben gestelt,das alles von ihm abfordert. Der Drehbühnen-Effekt.
So steht geschrieben:

"Das Ich bleibt kontinuierlich bestehen, weil es ein Teilchen der Seele ist, und diese existiert für immer. Es ist das - seiner selbst schon - bewußte Teilchen der Seele, von welcher der größte Teil noch im "Dunkeln" - noch unbewußt - ist. Das Ich ist daher mit der Spitze des Eisberges vergleichbar, die aus dem Meer herausragt. Der Vergleich hinkt allerdings, weil das Ich - bis auf die höchsten Entwicklungsstufen hinauf - nicht ein Zehntel, wie dies beim sichtbaren Teil des Eisbergs der Fall ist, sondern einen wesentlich kleineren Teil der Seele bildet.

Der Mensch findet sich überall und stets - so auch im Jenseits - als "Ich" und in den Inkarnationen zugleich auch als "Person" vor. Hat er Schwierigkeiten mit seiner Identität, so hat er mit der Anerkennung jener Rolle Probleme, die er als Person zu spielen hat, nicht aber mit seinem Ich. "

Gruß Gabriele
Schafft die Kirchen ab, und ein unsinniger Reifeprozess eliminiert sich von selber. Ganz ohne Scherz!
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