|
|
|
Das aber kann Menschen auch in Abhängigkeiten führen. Und wer sagt, daß alles in den Heiligen Büchern der Wahrheit entspricht - welche Gewähr gibt es dafür ?
New Age ist eine Weiterentwicklung auf der Grundlage der Klassiker. Es ist doch gut, wenn sich etwas verändert, dem jeweiligen Bewußtseinszustand der Menschen angepaßt wird.
Und welche der Heiligen Bücher soll man denn dann nehmen ? Jeder schwört doch auf sein eigenes Heiliges Buch und die Unterschiede zwischen diesen sind doch sehr deutlich ? Oder ?
Der Islam lehnt die Wiedergeburt ab, die den Hindus sehr wichtig ist, für den Buddhisten gibt es keine Gott und für Christen ist Jesus als Gott geprägt, welchen die Juden als Gott ablehnen - immerhin gibt es auch Streitigkeiten zwischen Christen, die mal Jesus als Gott sehen ,andere nur als Sohn und auch innerhalb des Islam gibt es Gruppierungen, die eine Wiedergeburt annehmen können, aber damit angefeindet werden von anderen Richtungen.
Da stehen mir dann eben Grübelfalten auf der Stirn.
|
|
|
|
| Zitat: |
Das aber kann Menschen auch in Abhängigkeiten führen. Und wer sagt, daß alles in den Heiligen Büchern der Wahrheit entspricht - welche Gewähr gibt es dafür ?
New Age ist eine Weiterentwicklung auf der Grundlage der Klassiker. Es ist doch gut, wenn sich etwas verändert, dem jeweiligen Bewußtseinszustand der Menschen angepaßt wird.
Und welche der Heiligen Bücher soll man denn dann nehmen ? Jeder schwört doch auf sein eigenes Heiliges Buch und die Unterschiede zwischen diesen sind doch sehr deutlich ? Oder ?
Der Islam lehnt die Wiedergeburt ab, die den Hindus sehr wichtig ist, für den Buddhisten gibt es keine Gott und für Christen ist Jesus als Gott geprägt, welchen die Juden als Gott ablehnen - immerhin gibt es auch Streitigkeiten zwischen Christen, die mal Jesus als Gott sehen ,andere nur als Sohn und auch innerhalb des Islam gibt es Gruppierungen, die eine Wiedergeburt annehmen können, aber damit angefeindet werden von anderen Richtungen.
Da stehen mir dann eben Grübelfalten auf der Stirn. |
Du siehst eine Gefahr hinsichtlich der Gefahr von Abhängigkeiten und
diese Gefahr sehe ich auch sehr real dann gegeben, wenn die Schrift
wie eine Waffe benutzt wird und nicht aus einer reinen Quelle gehört wird.
Dann nämlich wird sehr selektiv dies herausgelesen was gerade nützlich
für die eigenen Argumente ist.
Wir sehen dies überall.
Doch heisst dies nicht, daß die Schrift als solche (ich kann nur für die
Veden sprechen und begrenzt für das NT) falsch wäre.
Mit einem Messer kann ich Brot schmieren oder jemanden abstechen,
da kann das Messer nichts dafür.
Jeder landet in der Religion wo er gemäß seiner Eindrücke, Wünsche und
spirituellen Guthaben aus vergangenen Leben hingehört und dort Fortschritt macht.
Alles hängt von Vertrauen ab und ich vertraue nicht jeder Schrift.
Für mich muß es praktisch sein, einen Sinn machen und nichtsektirerisch
sein.
Die Veden erfüllen diese Punkte.
|
|
|
|
Sakina für alle.
Die Heiligen Schriften sollen ja alle durch Gottes Geist inspiriert enstanden sein.
ihre Autorität als "Gottes Wort" seht auf dem Prüfstand.
Dass sie alle von Menschen aufgeschrieben wurden dürfte inzwischen allgemein bekannt sein,
mfffggg gnostik
|
|
|
|
| Zitat: |
Sakina für alle.
Die Heiligen Schriften sollen ja alle durch Gottes Geist inspiriert enstanden sein.
ihre Autorität als "Gottes Wort" seht auf dem Prüfstand.
Dass sie alle von Menschen aufgeschrieben wurden dürfte inzwischen allgemein bekannt sein,
mfffggg gnostik
|
Von Menschen vielleicht, aber nicht alles von bedingten Seelen, die die vier Mängel aufweisen:
1. Neigung zu betrügen
2. Unvollkommene Sinne
3. Macht Fehler
4. Ist in Illusion
Da sollte man schon schauen aus welcher Quelle man seinen Geist nähren will. Blindes Folgen wird in den Veden abgelehnt.
|
|
|
|
Hallo Gabriele,
| Zitat: |
| Auf allen Wegen, die wir gehen, kommen auch Schwarze Schafe mit und so ist es nicht einfach, im ersten Augenblick zu erkennen, wer zu den Weißen und wer zu den Schwarzen Schafen zählt. |
Ja, da bin ich deiner Meinung.
Christus erklärt: „an den Früchten könnt ihr sie erkennen“
Einen Baum kannst du an seinen Früchten erkennen.
Worte werden viele geschwungen, Versprechungen werden viele gemacht, Taten sehen auf den ersten Blick oft löblich und beeindruckend aus. (auch Christus warnt uns "es werden viele kommen die in meinem Namen Wunder tun, aber nicht von mir kommen", oder so ähnlich)
Was aber sind die Früchte die daraus reifen?
So viele Religionsführer, Politiker, Wissenschaftler machen nur leere Versprechungen, so viele falsche Gurus ziehen ihren Schülern nur das Geld aus der Tasche ...
| Zitat: |
| Deshalb bin ich überzeugt, daß wir alles das vorfinden, was unserer Schwingung entspricht, daß Gott den Menschen nur von Mal zu Mal gestattet, zu "schauen", und er kennt die Reife , die geistige und seelische Reife seiner Kinder und weiß, was er ihnen zumuten kann. Was ihnen zuzumuten ist. Es tröpfelt langsam, aber stetig. |
Die Erfahrung von Leid ist dazu gedacht, uns zum Nachdenken zu bringen.
Es ist eigentlich ganz einfach. Der Herr wartet bis der Mensch zur Besinnung kommt und sich ihm wieder zuwendet. Solange der Mensch sich dem Herrn nicht zuwendet, was will sich da der Herr aufdrängen?
Die Erde gehört nach vedischer Kosmologie zum mittleren Planetensystem. Sechs Dimensionen befinden sich über uns und sieben Dimensionen befinden sich unterhalb von uns. Im unteren Planetensystem leben Seelen die sich entschieden haben, sich dem Herrn nicht zuzuwenden.
Das soll nicht heißen, das sie keine Religion praktizieren, vielmehr wollen sie sich der Persönlichkeit Gottes nicht zuwenden (Gott ja aber nur unpersönlich, in Form von Energie, Licht oder Leere etc.). Die Barmherzigkeit Gottes kann man aber nur dann Empfangen, wenn man sich dem persönlichen Aspekt Gottes zuwendet. Der Austausch von Liebe ist nur zwischen Person zu Person möglich.Zur Zeit haben auf dieser Erde sehr viele Seelen in einem menschlichen Körper Geburt genommen um die Gelegenheit zu bekommen sich der Persönlichkeit Gottes wieder zuzuwenden.
Wir stehen am Scheitelpunkt des Scheideweges wo jeder seine Richtung bekennen muss.
| Zitat: |
| Insofern werden wir doch gelenkt, obwohl wir so gern nach dem "Freien Willen" schreien - inwiefern wir aber diesen haben, kann man nur wissen, wenn man so denken würde wie Gott und die Übersicht hätte, die diese Kraft hat. So können wir nur vermuten - annehmen, schauen ein bißchen durch`s "Schlüsselloch", aber es wird uns der Blick so verkleinert, daß wir merken; wir müssen noch "Wachsen", um begreifen zu können. |
Shri Krishna erklärt in der BG, das unser „freie Wille“ darin besteht sich entweder dem Höchsten Herrn zuzuwenden, oder sich von Ihm abzuwenden.
Am Anfang steht die Frage; „wer bin ich, wo komm ich her, wo gehe ich hin?“
Dann folgt die Frage „durch welches „Schlüsselloch“ willst du schauen wenn es viele Türen gibt?“
Zuerst einmal müssen wir also das Ziel („Tür“) kennen das wir anstreben wollen. ---> Persönlich / Unpersönlich = Theismus / Atheismus
Das Ziel derer die sich der Persönlichkeit Gottes zuwenden, ist zu lernen wie man den Herrn wieder lernt zu lieben. Um den Herrn wieder lieben zu lernen, müssen wir wissen wer der Höchste Herr ist, wie Er ist, wo Er ist, und was Er von uns wünscht. Und wenn wir diese Informationen erhalten haben, müssen wir dementsprechend handeln.
Solange wir glauben das wir der Körper sind, sind wir damit beschäftigt unseren Sinnen und den Sinnen unserer Nächsten zu dienen. Diese Art des Daseins nennt man Bedingt. Lebwesen die in diesem Zustand verharren machen keinerlei Fortschritt im spirituellen Leben, denn sie verstricken sich nur mehr und mehr durch all ihr Tun (Karma).
So ist das verwirrte Lebewesen ewig im Kreislauf von Geburt und Tod gefangen und spekuliert geplagt von unzähligen Philosophien Leben für Leben ---> „mal Mensch, mal Tier, mal Pflanze“
Das Rad der wiederholten Geburten und Tode, Samsara, kennt keinen Anfang und kein Ende. Dieses Rad wird durch die Macht der ewigen Zeit ewig bewegt. ---> mal rauf mal runter, mal rauf mal runter .....
Erst dann wenn das Lebewesen die persönlichen Worte des Herrn oder die seines autorisierten Vertreters ernst nimmt und nach Seinen Anweisungen handelt kann es Befreiung aus dem ewigen Kreislauf von Geburt und Tod erlangen.
Eine „automatische Entwicklungs-Befreiung“ gemäss deiner Theorie, gibt es laut Veden nicht, denn das würde dem freien Willen des Individuums widersprechen.
Nach der Theorie deiner Anschauung gibt es keinen freien Willen. Das wesentliche an einer Persönlichkeit ist jedoch ihr freier Wille.
Aus diesem Grund wird in den Veden dieser markante Unterschied zwischen unpersönlichkeits Philosophien und persönlichkeits Philosophie gemacht. Die unpersönlichkeits Philosophie ("es gibt keinen Gott" oder Gott ist nur Energie und wir können mit dieser Energie verschmelzen und selbst zu Gott werden") führt uns weg von der Liebe Gottes und wir sind gezwungen in der materiellen Lebensauffassung zu verharren, wo wir gezwungen sind unseren Körper und andere Körper zu "lieben". Aber diese Art der "materialistischen Liebe" ist lediglich auf der sinnlichen oder mentalen Ebene (in Sanskrit genannt; kama), sie ist nur zeitweilig und hat nichts gemein mit transzendentaler Liebe (in Sanskrit genannt; prema).
Da Gott eine individuelle transzendentale Persönlichkeit ist, sind auch wir transzendentale Persönlichkeiten. Sowohl der Herr als auch wir besitzen eine individuelle Persönlichkeit. Der Unterschied zwischen Ihm und uns ist, das Der Herr vibuh, unendlich, unbegrenzt, unerschöpflich usw. ist und wir anu, atomisch klein und begrenzt.
Wir sind kleine, abgesonderte Teilchen der grössten Person und unsere Eigenschaft besteht darin dieser Höchsten Person zu dienen. Auf der transzendentalen Ebene gibt es keinen Unterschied zwischen dem Herrn und seinen Dienern. Sowohl der Diener als auch der König leben im selben Palast und geniessen den selben Luxus. Der Diener findet sein transzendentales Glück darin zu dienen und die Freude des Königs der diesen Dienst akzeptiert liegt darin die Freude des Dieners zu sehen.
Was dem Vater gehört das gehört auch dem Sohn und seiner Tochter.
Wenn das kleine Kind aus Zuneigung dem Vater etwas schenkt das eigentlich dem Vater schon immer gehört, so haben beide ihre Freude an diesem Austausch. Es ist nicht das Objekt das dem Vater erfreut, denn das gehört Ihm ja schon immer, sondern es ist die Liebe mit der das Kind den Vater beschenkt.
Und doch der Vater bleibt immer der Vater und die Kinder immer die Kinder.
Das ist das, was Shri Krishna in der "Bhagavad-Gita wie sie ist" seinem Freund und Geweihten Arjuna lehrt, der stellvertretend für uns all diese wichtigen Sinnfragen stellt.
http://www.amazon.de/Bhagavad-Gita-.....qid=1192716825&sr=8-1
Wenn das bedingte Lebewesen wieder nach den Anweisungen des Höchsten Vaters handelt, ist es befreit aus dem Kreislauf von Geburt und Tod auch wenn es noch einen materiellen Körper hat, denn es handelt auf der transzendentalen Ebene, es handelt seiner ewigen Eigenschaft entsprechend.
Dieser ewige Dienst beginnt mit "shravanam - kirtanam", sich an den Herrn erinnern und Ihn durch Seinen persönlichen Namen zu lobpreisen.
Entweder wir handeln um unsere Sinne/Körper zu frieden zu stellen, dann stehen wir unter der illusionierenden äusseren Energie (genannt Maha-maya) des Herrn die uns den Höchsten Herrn vergessen lässt, oder wir handeln um den Herrn persönlich zufrieden zu stellen, dann stehen wir unter der inneren Energie (genannt Yoga-Maya) die uns selbst und den Höchsten Herrn erkennen lässt.
Die Eigenschaft des Teilchens ist es zu dienen. Wir dienen unseren Sinnen, unserer Familie, dem Arbeitgeber für den wir arbeiten, unserem Vaterland und wenn wir niemanden haben dem wir dienen können, schaffen wir uns ein Haustier an dem wir dienen können.
Aber all diese Tätigkeiten sind zeitweilig und basieren auf der materiellen Lebensauffassung.
Die transzendentale Tätigkeit dem Höchsten Herrn zu dienen (Bhakti-yoga) hingegen, ist ewig. Und so kehrt das verkörperte Lebewesen das Bhakti-yoga praktiziert, nach verlassen des Körpers zurück in die transzendentale Welt wo es für immer dem Herrn in vollem Wissen und transzendentaler Glückseligkeit Dienst darbringen kann.
Shri Krishna in der Bhagavad-Gita:
| Zitat: |
| "Nur durch hingebungsvollen Dienst (Bhakti-yoga) kann man Mich so, wie ich bin, als die Höchste Persönlichkeit Gottes, erkennen. Und wenn man sich durch solche Hingabe vollkommen über Mich bewusst ist, kann man in das Königreich Gottes eingehen." (BG 18.55) |
Es geht mir hier nicht um "meine Position" als Anhänger der Hare-Krishna-Bewegung, sondern vielmehr um die klare Unter-Scheidung zwischen dem Streben nach dem persönlichen Aspekt Gottes oder nach dem Streben hin zu Seinem unpersönlichen Aspekt. Denn nur das Streben nach transzendentaler Liebe zwischen den Kindern Gottes und Gott als Person führt zu wahrer Gewaltlosigkeit.
Nur auf dieser höchsten transzendentalen Wahrheit gibt es einen einzigen Besitzer (Gott in Person) und gleichzeitig einen liebenden Austausch mit all Seinen Kindern.
Grüsse
|
|
|