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Ist das Christentum eine gewalttätige Religion ?












Zitat:
ja Du hast es richtig erkannt das Leben in dieser Welt ist von Tod und Leid gekennzeichnet. Mit jedem Atemzug sterben tausende von Lebewesen.


Das sehe ich weniger kritisch, auch wenn es das vielleicht nicht ist. Worauf ich hinaus wollte ist, dass auch ein mit bedacht geführtes westliches Leben mittelbar zu Leid führt, ich bin mir nicht sicher ob Bakterien das empfinden können, Leid bei Menschen und bei Tieren. So dramatisch sehe ich das mit dem Leid nicht, abgesehen von wenigen körperlichen was ich erfahren muss, kann man das geistige ganz gut in den Griff kriegen.

Zitat:
der Karmafreiheit zu führen, d.h. sein ganzes Leben Gott weihen und
alles für ihn tun, ihm opfern und darbringen, dann wird er uns vor den Reaktionen beschützen, die wir sonst unweigerlich bekommen egal ob Vegetarier und Nichtvegatarier, weil wir auf dem Leid anderer Wesen leben.


Warum beschützt er erst dann uns vor den Reaktionen, warum muss ich ihm erst was opfern, was hat er davon, warum hat er uns hierher gebracht und wie egoistisch ist es eigentlich sich vor den Reaktionen nur zu schützen, während die anderen immer noch Leid erfahren?

Zitat:
"Man sollte anhand der Unterweisungen der Schriften lernen, was Pflicht und was nicht Pflicht ist. Wenn man diese Regeln und Vorschriften kennt, sollte man so handeln, daß man allmählich erhoben wird."


Ich glaube, dem Kind, dass in China seit 12h in einer Fabrik sitzt und die Schnürbänder in deine Schuhe macht und dabei bestenfalls Astbest einatmet, ist es ziemlich egal welche Regeln Du aus der BG befolgst und welche nicht.
Hallo Leer,

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Im Shrimad Bhagavatam wird das Erscheinen Lord Buddhas um mehr als 2000 Jahre voraus prophezeit:

@Leer
Ich hoffe Du bist Dir der Datumsungenauigkeiten gerade bei den Veden bewusst.


Ja für den Materialisten sind sie so alt wie das Papier auf dem sie geschrieben stehen …

Aber Spaß beiseite, es gibt sehr präzise Beschreibungen von Planetenkonstellationen die man erst mit Computerberechnungen überprüfen konnte.
Die jyotisch-shastra beschreibt folgendes; um Mitternacht am 18 Februar 3102 BC gab es ein „line-up“ von 7 Planeten (7 Planeten in der Konstellation wie Perlen auf einer geraden Schnur).
Dieser Zeitpunkt wird in den Veden als der Beginn des Kaliyuga angegeben (es ist gleichzeitig auch eine extrem seltene Konstellation)

Nun gibt es Zweifel der heutigen Wissenschaft, das dies zu diesem Zeitpunkt wirklich beobachtet wurde.
Ihre Erklärung;
diese Konstellation wurde durch Berechnungen im 5 Jahrhundert AD durch vedische Astronomen vorgenommen die sich dazu der griechischen Astronomie bedienten. Also man rechnete einfach zurück und „Erfand“ den Zeitpunkt des Beginns des Kaliyuga. Wodurch alle Schriften „plötzlich“ um tausende Jahre älter wurden.

Die Zeitangabe im jyotisch-veda ist jedoch so präzise das diese Behauptung des „Zeitbetrugs“ durch Dr. Richard Thomson (amerik. Mathematiker von der Cornell University) widerlegt werden konnte.

http://www.amazon.com/Vedic-Cosmogr.....rd-Thompson/dp/0892132698
Zitat:
@Leer
Denn erstens hat er nicht nur einfach gesagt: "Ne, an Gott glauben tun wir nicht", sonder dargelegt, warum Anbetung eines höheren Wesens nicht mit spirituellem Fortschritt zu verwechseln ist.

Dem stimmen die Veden insofern zu, als das das Bewusstsein des Spiritualisten zuerst so weit entwickelt sein muss, bevor er zu einer Erkenntnis kommen kann. Blinder Glaube allein hilft nichts.
Zur Zeit Buddhas wurden unzählige Tiere in rituellen Zeremonien in den Tempeln getötet - angeblich zur "Freude der Götter". In Tat und Wahrheit jedoch nur zur Freude der Zunge und Mägen der Menschen - "im Namen Gottes".
Und das WOLLTE/MUSSTE Buddha unterbinden.

Zitat:
@Leer
Zweitens hat er stichhaltige Gründe gegeben, warum ein Schöpfergott nicht die Antwort auf die Frage ist, wie und warum das Universum mit seinen Bewohnern entstanden ist.


Nicht nur, denn im Universum leben ja unzählige bedingte Seelen. Und die Frage lautet zuerst: „wieso bin ich hier“?, „was ist der Grund meiner Existenz“?
Zitat:
@Leer
Und drittens, hätte er gewaltig gelogen und das passt nicht unbedingt zu einem erleuchteten Wesen.


Die Veden antworten wie folgt darauf,
Ein Lehrer kann „kleinen Kindern“ nicht schon zu Anfang versuchen höhere Mathematik beizubringen. Zuerst fängt er mit dem 1x1 an. Nur weil der Lehrer den Kindern das 1x1 beibringt bedeutet das jedoch nicht, das der Lehrer nicht mehr weiss.
Zuerst geht es darum das Bewusstsein des Spiritualisten zu erheben. Und dann entwickelt sich auch ein höheres Verständnis. ---> Tugendhaftes Handeln läutert den Geist


Zitat:
@Worte des Buddha?
Tut nichts, weil es schon immer so war, weil es in den alten Texten steht, weil es die Gelehrten sagen oder weil ich es sage. Tut nur das, was ihr nach gründlichen abwägen für richtig und gut haltet.


Nun, so wie du die Aussage Buddhas des Verbotes des Fleischessen bezweifelst, könntest du die obige Aussage ebenfalls bezweifeln. Denn diese Aussage lässt wiederum alles offen und bedeutet nichts anderes als = „tut was ihr wollt“
Und trotzdem ist schon möglich das Er dies lehrte, denn der Schlussteil des Satzes ist sehr wichtig; "was ihr nach gründlichem Abwägen für richtig und gut haltet" = Selbstverantwortung

Aber noch zum Thema Fleisch essen.
Dort geht es eigentlich um 3 Faktoren.
1. das Leid des Tieres
2. das Leid das sich der Esser durch Karma zufügt
3. die Bewusstseinserniedrigung

Der erste Punkt ist klar (tue nicht anderen das an was du nicht willst das dir angetan wird).
Der zweite Punkt ist schon heikler, da es auch viele westliche Buddhisten gibt die das Karmagesetz zurückweisen. Denn das würde bedeuten das auch „eine Art Gesetzgeber“ existieren muss.
Nun zum dritten Punkt. Zu diesem erklären die Veden folgendes.
Nahrung ist Information. Mit Nahrung In-Formiert man sein Bewusstsein. Die grobe Materie ist nur die Trägersubstanz dieser Information, denn der aller grösste Teil der Nahrung wird wieder ausgeschieden. Was aber bleibt, ist die feinstoffliche Information der Nahrung. Diese bringt unseren Feinstofflichen Körper „in Form“. Nahrung beeinflusst sehr stark unser Bewusstsein. So ist beispielsweise die Information in einer Frucht oder einem Glas Milch von ganz anderer Schwingung wie in totem Fleisch.
Jemand der Fleisch isst in-Formiert seinen feinstofflichen Körper (Geist) eben mit der "Fleischinformation" und bleibt dadurch in der Körperlichen Lebensauffassung stecken und kann somit keinen spirituellen Fortschritt machen.

Wenn man das aus dieser Perspektive sieht kann ich Buddhas absolutes Verbot sehr gut nachvollziehen, denn ein Lehrer ist IMMER daran interessiert das seine Schützlinge Fortschritt machen und nicht ihre „Zeit in der Schule“ verschwenden.

Gruss
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Zitate von Leer

Zitat:
Das sehe ich weniger kritisch, auch wenn es das vielleicht nicht ist. Worauf ich hinaus wollte ist, dass auch ein mit bedacht geführtes westliches Leben mittelbar zu Leid führt, ich bin mir nicht sicher ob Bakterien das empfinden können, Leid bei Menschen und bei Tieren. So dramatisch sehe ich das mit dem Leid nicht, abgesehen von wenigen körperlichen was ich erfahren muss, kann man das geistige ganz gut in den Griff kriegen.

--Leiderfahrungen sind ja grundsätztlich subjektiver Natur.
So mag es für einen Straßenpunk eine Freude sein, sich mit dem geschnorrten Geld eine 2 Liter Weinflasch zu kaufen und diese dann
bis auf den Grund auszutrinken. Mir tut schon der Gedanke
in der Seele weh. Früher oder später werden wir alle mit Leid konfrontiert,
körperlich wie geistlich, spätestens im Alter wird es einem wohl klar.


Zitat:
Warum beschützt er erst dann uns vor den Reaktionen, warum muss ich ihm erst was opfern, was hat er davon, warum hat er uns hierher gebracht und wie egoistisch ist es eigentlich sich vor den Reaktionen nur zu schützen, während die anderen immer noch Leid erfahren?


-- Er beschützt uns doch im Grund schon die ganze Zeit und erhält unseren Körper und Geist. Wenn man andere retten will, sollte man sich
selbst erstmal in Sicherheit gebracht haben, daran ist nichts egoistisch -
es ist gesunder Menschenverstand.
Warum er uns hierher gebracht hat? Ja eine gute Frage -ich habe sie mir auch schon öfter gestellt - . Im Jaiva Dharma, einem Buch von Srila
Bhaktivinoda Thakur, wird beschrieben wie die Seelen am Anfang in einem neutralen Bereich waren und die Möglichkeit hatten nach oben
(in die spirituelle Welt) oder nach unten (in die materielle Welt) zu blicken. Wir haben wohl nach unten geschaut. Energie folgt ja bekanntlich der Ausrichtung. Nun können wir auch wieder nach oben schauen und
nicht so sehr fragen wie wir hierher gekommen sind, sondern eher wie wir hier wieder rauskommen können.

Zitat:
Ich glaube, dem Kind, dass in China seit 12h in einer Fabrik sitzt und die Schnürbänder in deine Schuhe macht und dabei bestenfalls Astbest einatmet, ist es ziemlich egal welche Regeln Du aus der BG befolgst und welche nicht.

--Mir tut es leid wenn ich soetwas höre und ich hoffe, daß diese Kinder
eines Tages die Chance haben mit echtem spirituellem Leben in Berührung zu kommen und dies könnte ja sogar geschehen, weil durch
ihr empfundenes Leid soviel Sehnsucht in ihrem Herzen entstehen könnte.
Diese Welt ist kein leichter Ort und was immer geschieht es liegt in der
individuellen Verantwortung jedes einzelnen . Einer trage des anderen Last und wir machen diese Welt zu einem besseren Ort.
Die äußeren Umstände zu ändern bringt nicht so viel, aber uns zu verändern eine Menge.
Zitat:
jivatma: Nun zum dritten Punkt. Zu diesem erklären die Veden folgendes.
Nahrung ist Information. Mit Nahrung In-Formiert man sein Bewusstsein. Die grobe Materie ist nur die Trägersubstanz dieser Information, denn der aller grösste Teil der Nahrung wird wieder ausgeschieden. Was aber bleibt, ist die feinstoffliche Information der Nahrung. Diese bringt unseren Feinstofflichen Körper „in Form“. Nahrung beeinflusst sehr stark unser Bewusstsein. So ist beispielsweise die Information in einer Frucht oder einem Glas Milch von ganz anderer Schwingung wie in totem Fleisch.
Jemand der Fleisch isst in-Formiert seinen feinstofflichen Körper (Geist) eben mit der "Fleischinformation" und bleibt dadurch in der Körperlichen Lebensauffassung stecken und kann somit keinen spirituellen Fortschritt machen.


Das Problem besteht darin, daß wir Menschen solange nur an die Körperlichkeit glauben, weil wir etwas anderes nicht wahr nehmen. Erst, wenn sich etwas geöffnet hat, Hellsichtigkeit beginnt, sich der Mensch der geistigen Welt immer mehr öffnet, wird sich auch etwas ändern. Ich weiß aus eigenem Erleben, daß die Menschen an so etwas nicht glauben. Es gibt Schwingungen, die kann man keinem schildern, weil man dann gewärtig sein muß, irgendwo zu landen, wo einem das per Medikamenten behandelt wird.

Auf allen Wegen, die wir gehen, kommen auch Schwarze Schafe mit und so ist es nicht einfach, im ersten Augenblick zu erkennen, wer zu den Weißen und wer zu den Schwarzen Schafen zählt.

Es gibt so einen Spruch: Kommt Zeit, kommt Rat.

Deshalb bin ich überzeugt, daß wir alles das vorfinden, was unserer Schwingung entspricht, daß Gott den Menschen nur von Mal zu Mal gestattet, zu "schauen", und er kennt die Reife , die geistige und seelische Reife seiner Kinder und weiß, was er ihnen zumuten kann. Was ihnen zuzumuten ist. Es tröpfelt langsam, aber stetig.

Durch das Leid anderer werden wir wach und wer aus dem Leid lernt, sich dann um andere Menschen zu kümmern, ist schon ein Stück weiter. Gott hat nie unbedacht gehandelt, nur muß man, um das verstehen zu können, mehr in die Tiefe gehen - mit Oberflächlichkeiten und oberflächlichem oder nur pragmatischem Herangehen an diese heiklen Themen ist keinem geholfen. Sicher muß es im Laufe der Entwicklung auch die geben, die diejenigen, die zu weit oben sind und noch nicht dafür reif genug, sie wieder herunter zu holen in die Realität.

Verfolgt man die Entstehung und Geschichte aller Religionen, so werden wir zurück geführt in eine Zeit von Grausamkeiten, die man sich nicht scheußlicher vorstellen kann - manches wollen wir verklärt sehen, vieles ist symbolhaft und in Gleichnissen erzählt, in Sagen und Märchenform gehalten und so schafft sich der Mensch - Gottes Geist in ihm - das, was Gott auch will. Insofern werden wir doch gelenkt, obwohl wir so gern nach dem "Freien Willen" schreien - inwiefern wir aber diesen haben, kann man nur wissen, wenn man so denken würde wie Gott und die Übersicht hätte, die diese Kraft hat. So können wir nur vermuten - annehmen, schauen ein bißchen durch`s "Schlüsselloch", aber es wird uns der Blick so verkleinert, daß wir merken; wir müssen noch "Wachsen", um begreifen zu können.

Ja, wir merken auch, daß alles, was wir hier schreiben,aus Büchern kommt, egal aus welchen - es kommt so vieles nicht aus unserem "Bauch", wir brauchen immer noch das Buch, um etwas erklären zu können. Und daran können wir erkennen, wie weit wir eigentlich noch sind.

Es wird einem schon bewußt, daß noch sehr viel passieren muß, damit wir weiter lernen können. Und laut der Zeitalter ist ja auch noch genug Zeit.


Gruß
Zitat Gabriele:

Ja, wir merken auch, daß alles, was wir hier schreiben,aus Büchern kommt, egal aus welchen - es kommt so vieles nicht aus unserem "Bauch", wir brauchen immer noch das Buch, um etwas erklären zu können. Und daran können wir erkennen, wie weit wir eigentlich noch sind.


Ich würde mal Unterschiede machen zwischen gewöhnlichen Büchern
und Büchern die offenbart wurde, wie die Veden und Schriften in ihrer
Nachfolge.
Die letzteren zitieren zu können und seine Aussagen damit zu untermauern ist eigentlich nach vedischem System ein Zeichen eines
gereiften Fortschritts, der sich eben nicht nur auf Bauch -und Sinneswahrnehmungen beschränkt, die sehr unsichere Kandidaten sind.

Das Kennzeichen eines reinen Gottgeweihten nach vedischem Verständnis
ist, daß er 1. völlig losgelöst von jeder Art von Sinnesbefriedigung ist
2. die Heiligen Schriften ins Detail kennt und ihre Schlußfolgerungen lebt
und 3. andere durch seine bloße Gegenwart dazu inspiriert die Heiligen Namen Gottes zu chanten.

Ohne Schriften könnte jeder Betrüger daher kommen und seine Wahrheiten verbreiten, was ja auch geschieht und gerade die Betrüger unseres heutigen New Age tun dies, deswegen lehnen sie Heilige Schriften oftmals einfach ab. Es ist im Grunde ein asurisches Verhalten und
führt nie zu tiefer Gotteserkenntnis.

Krishna sagt nicht ohne Grund:

"Wer die Anweisungen der Schriften mißachtet und nach seinen eigenen Launen handelt, errreicht weder Vollkommenheit noch Glück, noch das höchste Ziel." 16.23

Die Schriften reinigen unsere Intelligenz und sollten von einer selbstverwirklichten Seele gehört werden, damit sie richtig verstanden
werden. Das eigene Studium bringt nur sehr begrenzt etwas.
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