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Ist das Christentum eine gewalttätige Religion ?












Sakina für alle.


Hallo jivatma
Zitat:
Jede Gesellschaft braucht ein Gesetz, eine Ordnung und da muss es auch Gesetzeshüter geben die dieses Gesetz durchsetzen

Gegen Welches Gesetz oder Welche Ordnung hatt Hypatja verstoßen.
Zitat:
Hypatias Tod
Der Neuzeit ist Hypatia vor allem auf Grund ihrer grausamen Ermordung in Erinnerung geblieben. Sie wurde im Jahr 415 von einem durch christliche Eiferer aufgewiegelten Mob ermordet.


Zitat:
Und wenn der Schüler sich genau an die Anweisungen des Guru hält, bleibt er frei von karmischen Reaktionen

Wir sind nicht für uns verantwortlich wir gehorcht nur unserem Guru ? .
Ich könnte heulen wenn ich deine Argumentationsketten lese.

mfffggg gnostik
@gnostik

danke für den Link. Da du diesen Link sicher selbst gelesen hast, wirst du auch verstehen, weshalb ich in meinem Vorstellungsposting geschrieben habe:
Gnostiker bin ich eigentlich nicht, aber auf jeden Fall Häretiker.

@positiv
kurz genug?
Hallo Gabriele,
ich hab mir den Test durchgelesen und möchte ihn aus meiner Sicht etwas kommentieren.

Zitat:
Zitat:
jivatma:
Und wenn der Schüler sich genau an die Anweisungen des Guru hält, bleibt er frei von karmischen Reaktionen und kann seine ursprüngliche Liebe zum Höchsten Herrn wiedererwecken.

@Gabriele
Das würde ich so nicht sehen. Hier ist eine andere Variante:


meine Wortwahl war vielleicht etwas missverständlich mit „wiedererwecken“, besser wäre wiederentwickeln.
Vom Karma frei zu sein bedeutet nicht Vollkommenheit erlangt zu haben, sondern auf dem Weg zu sein Gott zu dienen (erlöst zu sein von allem Übel).


Im vedischen Sinne ist der autorisierte spirituelle Meister (Guru), der einer der vier Schulen (Brahma-sampradaya, Rudra-sampradaya, Lakshmi-sampradaya, Kumara-sampradaya) angehört keine weltliche Instanz.

Zitat:
….. praktiziert und die Weisungen der Mahatmas im täglichen Leben umgesetzt werden.


Wer sagt was die Weisungen der Mahatmas sind?
In meinem Falle; die Bhagavad-gita (shastra, Heilige Schrift) + Guru (der unterweisende Meister) + Sadhu, die Erklärungen der grossen Seelen. Wichtig hier ist, ALLE drei müssen in ihrer Aussage immer übereinstimmen. So ist es dem Sadhaka (Schüler der einer festgelegten Praxis/Disziplin folgt) möglich auch zu prüfen und nicht blind zu folgen.

Zitat:
Er weist die versucherische Idee zurück, Jesus hätte ihn dieser Notwendig-keit enthoben. Es ist im geistigen Sinn ein Verbrechen, den Menschen ein-zuflüstern, sie könnten sich jede Mühe sparen und würden von selbst rein - denn so kommen wir nie aus dem Sumpf, Elend und Leid heraus, in dem wir stecken.


Dem stimme ich zu.

Zitat:
Nach dem Grundsatz, daß die Natur keine Sprünge macht, entwickeln sich die höheren Stufen organisch aus den niedrigeren. Es gibt keinen Heiligen, keinen Engel und keinen Gott, der nicht einmal Mensch war. Sie alle haben sich im Wege natürlicher Entwicklung zu ihrer Position erhoben.


Dem wird nun durch die Veden widersprochen. Das ist Asura-Philosophie. ---> Selbsterleuchtung - Gott werden etc. (das ist die Philosophie der Daityas (Dämonen))
Es ist nicht so das die Dämonen „böse Wilde“ sind, ganz im Gegenteil, sie haben eine grosse Macht und Wissen durch Entsagung erlangt. Das Shrimad-Bhagavatam schenkt uns zu diesem Thema sehr viel Informationen.

Zitat:
Aus dem Evolutionsgesetz folgt: Es besteht eine Hierarchie der Seelen, die von Grashalm, Tier und Mensch über den Christus bis hinauf zu Lenkern von Planeten, Sonnensystemen und Universen reicht. Ein jeder muß seinen Platz auf dieser Jakobsleiter einnehmen, hat einen Lehrer oder Seelenführer über und Schüler, die ihm nachfolgen, unter sich.


Puhhhh...
1. Es ist nicht so, das in den höheren Dimensionen JEDER Schüler hat. Genau so wenig wie hier auf Erden jeder Schüler hat.
2. Die Herabsetzung von Christus der der Aussage der Veden zufolge der Pankreator (Brahma das erste Lebewesen im Universum) ist.
Das riecht mir bereits nach Asura-Philosophie (Atheismus) = „wende dich besser an uns als an Brahma“
In den Höheren Dimensionen über uns Herrscht ebenfalls ein Konkurrenzkampf, nämlich um die Menschen auf Erden. Und die Daityas mischen mit sehr subtilen und manipulativen Mitteln mit. Wohingegen die Devas IMMER von der Höchsten allmächtigen Persönlichkeit Gottes, die eine Höchste allmächtige Person sprechen, der alle Lebewesen unterstellt sind, ob nun Devas oder Menschen.

Zitat:
Wie auf der Erde leben überall verschiedene Spezies nebeneinander her. Wie die Tiere ihren Herren, den Menschen, finden können, so kann auch der Mensch Kontakt zu den Wesen der nächsthöheren Stufe, den „Gottessöhnen“, aufnehmen und sich von ihnen leiten lassen. Die tatsächliche Existenz von Geschöpfen höherer Evolutionsstufen und die wirkliche Verbindung zumindest feinfühliger Menschen mit ihnen ist die wissenschaftliche Grundlage jeder Religion.


Ja, hier geht’s dann über in die „schwammige Esoterik“. „Gottessöhne“, der Herr hat viele Söhne und sie alle leben in höheren Dimensionen als wir (dies wird ausführlich im Shrimad-Bhagavatam erklärt und beschrieben). Die einen werden Devas und die anderen werden Daityas genannt.
Nur „feinfühlig“ sein reicht nicht. Die Philosophie der Devas und Daityas klingt für einen Anfänger gleich = „du musst dich über dein Menschsein erheben und deine göttliche Natur erkennen“ (klingt gut)
Nur wie erreichen wir das? Was müssen wir tun?
So beginnt der Sadhaka zu den „Gottessöhnen“ zu beten – um Rat, Hilfe; und das verbindet.
Es sind nicht alle „Geister die wir rufen“ selbstlose Gottesdiener.
Das ist das Problem im Kaliyuga, der heutigen Zeit – die Menschen sperren sich gegen die Autorität eines Allmächtigen Persönlichen Gottes und so geraten sie leicht an die „falschen Götter“.

Die Bhagavad-Gita ist die einzige Heilige Schrift auf Erden wo eine Person unmissverständlich erklärt, das sie Gott in Person ist. Shri Krishna erklärt nicht etwa das er „Gott geworden ist“, nein, die Definition GOTT bedeutet schon immer allmächtig, alles kontrollierend, alles erhaltend etc.
Shri Krishna ist nicht „indisch“, Gott ist Universal, nur weil Er die Bhagavad-Gita vor mehr als 5100 Jahren in einem Land namens „Bhratavarsha“, das wir heute im Westen Indien nennen, gesprochen hat.

Aber weil wir heute so eine innere Abneigung gegen einen allmächtigen Gott mit Persönlichkeit haben, verneinen wir diese Möglichkeit von Anfang an – aus den verschiedensten Gründen, nicht „meine Nation“, nicht „meine Religion“, nicht „meine Philosophie“ etc.

Zitat:
Die Spitze dieser Hierarchie, zu der alles hinstrebt, in der alle Linien zusammenlaufen und die alle Gegensätze vereint, ist Gott. Die Lebendige Ethik stellt einen wissenschaftlichen Gottesbegriff auf. Gott hört damit auf, ein unvernünftiges Abstraktum zu sein, und wird zu einem normalen Teil der natürlichen Entwicklung. Nichts kann außerhalb der Natur existieren.


Ja, jetzt wird’s immer deutlicher. Die „Asuras lassen grüssen“. Lesen wir's doch nochmals durch was da oben steht.
Da wird nichts anderes erklärt, das wir Gott werden können. Das ist die Philosophie der Dämonen. Ich mache diesen Wesen keinen Vorwurf, ich ver-ur-teile nicht, das steht mir nicht zu. Aber mein Unter-Scheidungs-vermögen, das steht mir zu.

Zitat:
Das wahre Wesen des Menschen ist seine Seele, die ewig, nicht sein Körper, der vergänglich ist. Die nächste Evolutionsstufe erfordert, daß der Mensch das Bewußtsein seiner Unsterblichkeit erlangt und lernt, wie ein unvergängliches geistiges Wesen auf der materiellen Ebene zu agieren (siehe Experiment Unsterblichkeit).


Was bedeutet „agieren“?, das ist nicht weit von agitieren …
Auch hier wieder, Asura-Philosophie (atheistisch)…
Niemand spricht davon dem Höchsten Herrn zu dienen …

Zitat:
Die wahre Heimat der Seele ist die jenseitige Welt. Die materielle Ebene besucht sie nur vorübergehend. Die Schriften der Lebendigen Ethik enthalten eine Vielzahl von Hinweisen über die Verhältnisse in den überirdischen Sphären. Sie ist ein normaler Teil der Realität mit anderen, geistigeren Bedingungen. Der Mensch, der Unsterblichkeit erlangen und zu einer Seele werden will, muß lernen, auch dort sich zurechtzufinden und sinnvoll zu handeln (siehe Experiment Unsterblichkeit).


Was sind das für „Schriften der Lebendigen Ethik“?
Ja wo ist unsere Heimat ? Im Jenseits ... Welches Jenseits? Wie gesagt es gibt über uns viele Dimensionen und diese sind unterteilt in Welten die der Persönlichkeit Gottes zu gewandt sind, als auch jene die dem Höchsten Herrn abgewandt sind.

Zitat:
Agni Yoga lehrt die Synthese von Wissenschaft und Religion: Der Verstand erfaßt die materielle, Spiritualität die geistige Seite der einen Wirklichkeit. Spirituelle Erkenntnis bietet höhere Möglichkeiten; sie darf aber der Vernunft nicht widersprechen.


Agni-Yoga ?
Noch nie gehört.
Das ursprüngliche Yoga-System, das sich seit tausenden von Jahren bewährt hat, ist von Pantanjali systematisch erklärt und schriftlich festgehalten. Da gibt es kein Agni-yoga ...
Natürlich es ist eine neue Yogaart, von wem?
Was hat diese Person für einen spirituellen Meister?
Welcher Schule gehört dieser Meister an?

Newage lässt grüssen …
Zitat:

Lebendige Ethik lehrt die überragende Bedeutung des Bewußtseins: Der Mensch ist, was er denkt. Er schafft sich selbst selbst durch die geistige Haltung, die er der materiellen Welt gegenüber einnimmt: Wer an der Unvollkommenheit der Welt zerbricht, ist ein Sklave, der hin und hergetrieben wird wie ein Blatt im Wind. Wer über den Verhältnissen steht, allen Angriffen wie ein Unsterblicher, ein König des Geistes begegnet, ist ein Unsterblicher und König, wie auch immer seine vorübergehende materielle Existenz beschaffen ist (siehe Experiment Unsterblichkeit).

Nun das klingt sehr beeindruckend. Aber einzig nur durch „autogenes Training“, ich rede mir ein „ich bin unsterblich“ ist Betrug, Betrug an sich selbst.
Viele laufen heutzutage mit solchen „Philosophien“ im Kopf herum und reden sich ein, sie könnten über den Dingen stehen, aber das ist nur Ein-bildung. Wir stehen bei jedem Schritt und bei jedem Tritt den wir tun unter der Kontrolle der materiellen Natur, die uns durch Alter, Krankheit, Tod und Geburt zu allem zwingt. Zu glauben man können durch „Meditation“ (sich einreden „ich stehe über den Dingen“) aus den Klauen der Naturgesetze entkommen ist Illusion.
Aber die materielle Natur steht nicht unter unserer Kontrolle, sondern unter der Kontrolle ihres Schöpfers. So lange wir einen materiellen Körper haben, ob fein- oder grobstofflich, stehen wir unter der Kontrolle der materiellen Natur. Wieso also sich nicht an denjenigen wenden der diese materielle Natur kontrolliert?

Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita:
„Diese Meine göttliche Energie, die aus den drei Erscheinungsweisen der Materillen Natur besteht, ist sehr schwer zu überwinden. Aber diejenigen, die sich Mir ergeben, können sie sehr leicht hinter sich lassen.“ (BG 7.14)

Zitat:
Das Bewußtsein ist die eigentliche Realität. Das, was existiert, ist für den Menschen nur insoweit real, als es ihm bewußt ist. Es existiert viel mehr (höhere, geistige Welten, höhere Wesen mit Einfluß auf die materielle Ebene), als dem heutigen Menschen bewußt ist. Wenn wir unser Leben verschönern und eine bessere Welt schaffen wollen, müssen wir zunächst unser Bewußtsein erweitern.


Auch hier wieder Halbwahrheit.
Atheismus gepaart mit Bewusstseinserhebung …

Ich für meinen Teil halte mich da an die Autoritat der Bhagavad-Gita und des Shrimad-Bhagavatam und die Erfahrungen die ich auf dem Pfad des Chantens der Heiligen Namen Gottes machen durfte.

Jeder folgt so "seinen Autoritäten".
Sowohl der Atheist, der an die Wissenschaft glaubt,
Als auch der Theist der an "seinen Gott" glaubt.

Shri Krishna in der Bhagavad-Gita:
"Diejenigen, die die Halbgötter verehren, werden unter den Halbgöttern geboren; diejenigen, die die Vorfahren verehren, gehen zu den Vorfahren; diejenigen, die die Geister und Gespenster verehren, werden unter solchen geboren, und diejenigen, die Mich verehren, werden mit Mir leben. (BG 9.25)

Gruss
Zitat:
jivatma:
Ich für meinen Teil halte mich da an die Autoritat der Bhagavad-Gita und des Shrimad-Bhagavatam und die Erfahrungen die ich auf dem Pfad des Chantens der Heiligen Namen Gottes machen durfte.

Jeder folgt so "seinen Autoritäten".
Sowohl der Atheist, der an die Wissenschaft glaubt,
Als auch der Theist der an "seinen Gott" glaubt.


Siehst Du, da haben wir das Ergebnis Jeder hier glaubt an etwas anderes und jeder ist überzeugt, daß seine Religion die Richtig und Entscheidende und diejenige ist, die das Heil bringt und er/sie damit auf dem richtigen Weg ist.

Es gibt so viele, die von ihrer Ansicht überzeugt sind, ob nun die Lorberianer, die Muslime , die Christen, die Esoteriker, die Atheisten , die Juden, die Buddhisten - alles denken: meine Religion, meine Richtung kann nur die Einzige sein, weil ich sie für richtig halte.

Doch wahrscheinlich gibt es viele Richtungen und sicher auch von Gott gewollt. Denn Gott hat keinen Rücken, er weiß von allem und deshalb: wo liegt das Problem ? Bei GottAllahKrishna oder wem ? Sind es nicht vielmehr die Facetten des Ganzen ? Jedes Land, jede Volksgruppe hat sicherlich die Religion, die es braucht. Würde unsere Welt nicht ein bißchen farbloser sein, wenn es nicht die vielen Religionen gäbe und würde die Seele denn überhaupt Erfahrungen machen, wenn es nichts zu tun gäbe auf der Erde ? Wenn man sich entscheiden müßte, welches Tier als Einziges auf der Erde verbleiben darf oder welche Religion, wie arm sähe unsere Welt aus ? Nicht wahr ?

Ich glaube nicht, daß es jemals nur eine Religion geben wird - das ist nicht im Sinne Gottes - oder der Kräfte, die da oben walten. Wenn alles Sinn macht, dann ist es auch sinnvoll. Der Tod ist ja nicht das Ende - des Körpers ja - aber nicht der Seele.

Aber wir haben verschiedene Vorstellungen von Seele und Geist und Bewußtsein und darüber diskutieren wir. Und nicht einmal die, die es uns lehren sollen, haben eine einheitliche Meinung. Weil es zu viele Ansichten gibt und wir uns individuell nach der Seite ausrichten, die wir gelehrt bekommen haben oder zu der wir uns auf die Suche machen - die wir finden, die uns zusagt, mit der wir uns identifizieren können.

Agni Yoga ist eine Richtung in der Theosophie.
Agni Yoga (für den westlichen Kulturkreis als Lebendige Ethik bezeichnet) ist eine Schrift tibetischer Mahatmas (Bruderschaft der Meister der Weisheit). Sie wurde in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts angeblich der Russin Helena Roerich übergeben, die sie zusammen mit ihrem Mann, dem Maler Nicholas Roerich, der Öffentlichkeit bekannt machte.

Agni Yoga setzt die Lehren fort, die die Meister der Weisheit in den (im Britischen Museum in London zu besichtigenden) Mahatma-Briefen (siehe Artikel Meister der Weisheit), durch Helena Blavatsky und ihre Veröffentlichungen sowie in den Tempellehren (siehe Artikel Tempel der Menschheit) entwickelt hatten.


http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
http://lebendige-ethik.net/de/1-Roer.Beweg.html

Gruß
@jivatma
Sorry, dass ich erst jetzt reagieren kann:
Zitat:
Gewalt ist doch nicht = böse !
Jede Gesellschaft braucht ein Gesetz, eine Ordnung und da muss es auch Gesetzeshüter geben die dieses Gesetz durchsetzen. Das hat nichts mit „Lynchjustiz“ zu tun. Der Soldat der sein Land verteidigt vor dem angreifenden Feind „tötet“ nicht, er „verteidigt“. So wie der Soldat nicht um seiner Selbstwillen tötet oder der Richter nicht um seiner Selbstwillen richtet, so muss doch manchmal Ordnung durch Gewalt erzwungen werden.
Was ist denn das für ein Gedanke?
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