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| Das NT baut auf dem AT auf. Etliche bestandteile sind Voraussetzung, das NT zu verstehen, weil die Basis im AT dargelegt ist, mehr nicht.
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Hallo galater319,
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| Für eine solche Fabelei halte ich die Offenbarung des Johannes. |
Ich gebe zu die Bibel ist nicht einfach. Aber logisch ist es nicht, das man das eine aus einer Schrift akzeptiert und damit auch argumentiert und andererseits andere Teile verwirft.
Wenn sich ein Teil einer Heiligen Schrift als falsch erweist, ist die ganze Schrift wertlos. Denn wie kann Wahrheit mit Unwahrheit gemischt sein?
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Zitat:
Was verstehst du unter "Christentum"? |
Jesus nachzufolgen. Gott zu suchen. Gott wahrzunehmen. Auf Gott zu vertrauen.
Jenen Gott, zu dem Jesus gesagt hat: Abba, Vater. |
Abba ist ein sehr vertrauliche/intime Bezeichnung für Vater.
Abba bezieht sich auf eine Person, auf die Höchste Person.
Christus sagt, „es wird die Zeit kommen wo ich euch meinen Vater „offenbaren“ werde“. Meiner Meinung nach geschieht dies ausserhalb der Bibel und auch ausserhalb der offiziellen "christlichen Gemeinde". Denn die Wahrheit kennt keine Grenzen und Schranken, hält sich nicht an unsere Vor-Stellungen (Glauben). Sie ist unbestechlich.
Die meisten Menschen stellen sich das fälschlicher weise als etwas „mystisches“ vor. Quasi als wenn die Weisheit vom Himmel fallen würde ohne das man etwas dafür geben muss ...
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| Wenn das AT nicht von Gott ist, wieso befolgen die Christen dann die 10 Gebote? Wieso ist es Teil der Bibel? |
Als moralische Richtschnur sind die 10 Gebote sicherlich gut zu gebrauchen. Nicht aber als Weg zur Erlösung.
Röm 7,8 ... denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.
Röm 7,11 Denn nachdem die Sünde durch das Gebot den Anstoß erhalten hatte, täuschte und tötete sie mich durch das Gebot.
Die Täuschung sehe ich darin, allein im Befolgen des Gebotes den Weg der Erlösung zu sehen.
Röm 7,12 Des Gesetz ist heilig und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.
Der ureigentliche Zweck des Gesetzes ist heilig. Ebenso ist der Inhalt des Gebotes heilig, gerecht und gut. Jedoch hat weder das Gesetz, noch das Gebot die Kraft zur Erlösung.
Röm 8,3 Weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht, zur Sühne für die Sünde, um an seinem Fleisch die Sünde zu verurteilen.
Der Grund, daß Gott seinen Sohn sandte, ist die Untauglichkeit des Gesetzes.
Röm 6,14 Die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.
Röm 5,8 Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Das Gesetz fordert: wenn ... , dann ... .
Der Gott der Gnade jedoch erlöst ohne wenn und aber.
Röm 2,4 Weißt du nicht, daß Gottes Güte dich zur Umkehr treibt?
Also nicht die Furcht vor seiner Vergeltung, sondern mein Vertrauen auf seine Güte und mein Glaube an seine Gnade sollen mir Ansporn sein.
Röm 4,16 Deshalb gilt: "aus Glauben", damit auch gilt: "aus Gnade".
Und diesen Gott hat Jesus verkündet.
Deine Frage, wieso Christen dann dennoch die 10 Gebote befolgen, ist sehr berechtigt. Denn eigentlich müssen, ja dürfen sie das nicht.
Gal 5,18 Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz.
Gal 5,13-14 Ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe! Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
Diese Freiheit vom dem Gesetz, die sich aber nichts herausnehmen wird, war für viele Judenchristen ein Affront gegen "Gott".
Natürlich war es von Paulus auch so gemeint, aber er durfte es ihnen ja nicht sagen. Denn das hätte eine ungeheure Spaltung bewirkt. Und in diesem Augenblick hätte sich er sich nach seiner Überzeugung an Christus versündigt.
Es ist also den Kreisen um Petrus und Jakobus zu verdanken, daß die Befolgung der 10 Gebote als "Christenpflicht" übernommen wurde.
Ist deine Frage damit beantwortet?
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| Als moralische Richtschnur sind die 10 Gebote sicherlich gut zu gebrauchen. Nicht aber als Weg zur Erlösung. |
Wie sehr ich Dir doch zustimme. Ich glaube jedoch, dass sie nicht mal als 'moralische Richtschnur' noch eine Existenzberechtigung haben. Unsere Moral scheint in vielerlei Hinsicht von Natur schon gegeben zu sein außerdem haben wir ja nen Grundgesetzt.
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Der Gott der Gnade jedoch erlöst ohne wenn und aber.
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Na, das würde ich nicht unterschreiben. Er kreiert eine Seele lässt sie ne Ehrenrunde auf der Welt drehen, die zum Teil recht grausam sein kann und holt sie dann wieder heim....naja immer noch besser als der Irrglaube an eine Hölle.
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| Ist deine Frage damit beantwortet? |
War eher rhetorisch
Wenn es nach mir gehen würde, wenn ich mal Papst werde oder so durch eine Treppenwitz der Geschichte, würde ich das AT ersatzlos streichen.
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Hallo jivatma
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Ich gebe zu die Bibel ist nicht einfach. Aber logisch ist es nicht, das man das eine aus einer Schrift akzeptiert und damit auch argumentiert und andererseits andere Teile verwirft.
Wenn sich ein Teil einer Heiligen Schrift als falsch erweist, ist die ganze Schrift wertlos. Denn wie kann Wahrheit mit Unwahrheit gemischt sein? |
Es gibt Ungereimtheiten in der Bibel, die sie dennoch nicht wertlos machen.
Ich könnte jetzt fragen: Wie ist denn Judas nun wirklich gestorben?
Oder auch: Was waren denn wirklich die letzen Worte von Jesus am Kreuz?
Zur Frage des Todes von Judas hat sich ein findiger Typ folgende Lösung ausgedacht:
Judas erhängte sich. Der Strick aber ist abgerissen, und so stürzte er auf die Erde und sein Leib platzte auf, daß die Gedärme herausquollen.
Ich kann mit beiden Todesarten von Judas klarkommen. Der jeweilige Schreiber hatte eben bestimmte Bezüge hervorheben wollen.
So ist es auch mit den letzten Worten von Jesus am Kreuz. Der jeweilige Evangelist wollte bestimmte Bezüge betonen.
Wenn im Evabgelium des Markus und des Matthäus Jesus immer wieder Worte des AT verwendet, dann deshalb, weil diese beiden besonders die Einbettung der Lehre von Jesus in die Lehre des Judentums hervorheben wollten.
Bei Lukas wird auch aus dem AT zitiert, aber vorrangig, um die Herkunft von Jesus, die Erfüllung der Verheißung des Messias zu betonen.
Johannes wiederum legt besonderen Wert auf die Betonung der Erlösung durch Jesus.
Alle haben über denselben geschrieben, jeder unter seinem Aspekt. Jeder wollte das weitergeben, was ihm wichtig erschien. Und es gab zu dieser Zeit noch etliche andere Evangelisten.
Als dann der Kanon zusammengestellt wurde, war durchaus nicht unumstritten, was nun dazugehören solle, und was nicht.
Und die Offenbarung des Johannes ist auch heute nicht bei allen christlichen Kirchen bestandteil der heiligen Schrift.
Die Briefe des Paulus aber sind vom ihm selbst verfasst. Jedes einzelne Wort stammt von ihm selbst, drückt ganz genau seine Gedanken aus. Und Paulus hat seine Briefe verfasst, damit sie vorgelesen würden. Er war sich seiner Verantwortung für jedes einzelne Wörtchen sehr bewußt. Und wenn im 2. Petrusbrief 3,15f steht „Und achtet die Langmut unseres Herrn für Errettung, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat, wie auch in allen Briefen, wenn er in ihnen von diesen Dingen redet. In diesen Briefen ist einiges schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben. dann ist damit belegt, daß die Menschen ihn nicht immer verstanden haben, schon zu seinen Lebzeiten. Und dieses Nichtverstehen der Briefe des Paulus zieht sich durch die ganze Geschichte der Exegese. Beginnend bei Marcion und Irenäus, über Hieronymus und Luther bis Spinoza.
Wenn ich also in den Briefen des Paulus etwas lese, und in den Evangelien, besonders von Lukas und Johannes bestätigt finde, was die Aussagen der Offenbarung ins Reich der Fabeleien verweist, dann stelle ich nicht die heilige Schrift in Frage. Ich mache es mir auch nicht einfach. Eher im Gegenteil.
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| Meiner Meinung nach geschieht dies ausserhalb der Bibel und auch ausserhalb der offiziellen "christlichen Gemeinde". Denn die Wahrheit kennt keine Grenzen und Schranken, hält sich nicht an unsere Vor-Stellungen (Glauben). |
Es gibt in der Bibel eine sehr markante Stelle, die diesen Alleinseligmachungsanspruch der christlichen Kirche relativiert:
Röm 2,14-16
14 Wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. 15 Sie zeigen damit, dass ihnen die Forderung des Gesetzes ins Herz geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab, ihre Gedanken klagen sich gegenseitig an und verteidigen sich - 16 an jenem Tag, an dem Gott, wie ich es in meinem Evangelium verkündige, das, was im Menschen verborgen ist, durch Jesus Christus richten wird.
Das heißt, jeder, der in der Liebe bleibt, hat die Chance zur Erlösung. Sei er Christ, Buddhist, Jude oder Muslim. Oder auch der Anhänger einer sonstigen Religion.
Wir als Christen haben den Vorteil, daß wir es wissen. Denn Christus ist auferstanden. Die anderen können es nur hoffen.
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