Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Es geistert












sorry Doppelposting - reinwiel
Lieber Reinwiel ,

zuerst danke für Deine mitfühlenden Worte !

Zitat:
Bedeutsam: Äußerst wichtig für dich, weil du das nie in deinem Leben vergessen wirst und weil es dir auf deinem Weg Hilfe wie Wegweiser sein wird.

Stütze: Deine Mutter wollte sich dir bekunden, weil ihr von ihr geredet habt. Sie will bzw. wollte dir zeigen: Ich lebe, ich bin immer noch für dich da. Habe Vertrauen, ich begleite dich, ich wache.

Und das Angsterlebnis hilft als solches, Angst zu überwinden.


Das stimmt: vergessen werde ich das in meinem Leben nicht! Es ist mir in dem Sinne Wegweiser, dass ich seither fest glaube, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Vorher war ich auch eher skeptisch bezüglich dieser Dinge gewesen.

Ob es meine Mutter war? Müsste sie da nicht noch erdgebunden sein? Es ist aber schon sehr lange her, dass sie verstorben ist. Ich wünsche ihr wirklich nicht, dass sie immer noch erdgebunden ist! Sie ist 1970 gestorben. Allerdings hatten wir ein sehr inniges Verhältnis zueinander. Vielleicht ist es da immer noch möglich, Kontakt herzustellen?

Bezüglich Angsterlebnis: die Angst vor solchen Erlebnissen ist mittlerweile wohl schwächer geworden, aber ich weiß natürlich nicht, wie ich heute auf Ähnliches reagieren würde.

Liebe Grüße von Minou
Zitat:
reinwiel: Oft gehen solche Geister in den Körper eines lebenden Menschen,


Mit dieser Aussage meinst Du nicht die Reinkarnation(Wiedergeburt-Wieder-Fleischwerdung) - das ist innerhalb dieser Gruppierung eine andere Form von Seelenwanderung. Ich hatte da von ca. 5-6 Arten gelesen, welche jeweils eine andere Aussage haben.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

Nun, über die Re-inkarnation gibt es viele Aussagen. Und jeder hat davon eine andere Vorstellung, wie man hier ersehen kann:

http://www.altenpflege-tod-und-sterben.de/reinkarnation.htm

Zitat:
Im Judentum
Die eine Lehrmeinung nimmt die Auferstehung der Toten an, d. h. die Menschen sterben mit Leib und Seele, aber werden in der messianischen Zeit wiederbelebt und leiblich auferstehen (Daniel 12,2; Sanhedrin 10,1), reinkarniert.
Die Auffassung von einer Auferstehung der Toten entwickelte sich im nachexilischen Judentum (Diaspora, Babylonische Gefangenschaft). In der jüdischen Apokalyptik wurde diese Vorstellung weiter ausgebaut zu einer Auferstehung in Verbindung mit einem Gericht Gottes über die Welt. Mit dieser Auferstehung war nach jüdischen Begriffen eine körperliche Auferstehung gemeint - entweder die körperliche Auferstehung aller Menschen oder die körperliche Auferstehung der Menschen, die im Bund Israels mit Gott eingeschlossen sind. Das Schicksal des einzelnen Menschen trat in dieser kollektiven Sicht zurück, war aber darin eingeschlossen. Das Pharisäertum zur Zeit Jesu bejahte den Glauben an eine Auferstehung; das herrschende Priestertum (vorwiegend aus der Grupper der Sadduzäer, die mit der römischen Besatzungsmacht kollaborierte) lehnte sie ab.


Zitat:
Die andere jüdische Lehrmeinung nimmt an, dass die reine Seele, unbefleckt durch Geburt, Leben und Tod, wieder rein zu Gott zurückkehrt. Sie geht von der Unsterblichkeit der Seele aus und davon, dass diese nach dem Tod unabhängig vom Körper weiterlebt (Schabbat 152b, Proverbien 12,2. Das herrschende Priestertum (vorwiegend aus der Gruppe der Sadduzäer), kollaborierend mit der römischen Besatzung, zur Zeit Jesu, lehnte die fleischliche Auferstehung ab.
Weiterhin gab es eine Vermengung dieser beiden Lehrmeinungen zur folgenden, dass nämlich die Seele den Tod des Menschen überlebe und bis zur messianischen Zeit weiterlebe und sich schließlich mit dem Körper neu vereinige und leibhaftig auferstehe.
In der Kabbala, der jüdischen Mystik, ist die Wiederverkörperung eine göttliche Strafe und dazu bestimmt, die Seele durch Umkehr in einem neuen Körper der Vervollkommnung zuzuführen. In Teilen des Chassidismus und anderen Strömungen innerhalb des orthodoxen Judentums werden heute Varianten der Reinkarnation gelehrt, stehen aber nicht gerade im Mittelpunkt der Lehre.


oder im Islam:
Zitat:

Islam
Auch im Islam ist die Reinkarnationsvorstellung dem Bereich der Mystik zuzuordnen. Ihr bekanntester Vertreter war Dschalal ad-Din Rumi [Jalâl’ud-Dîn Rûmî ] (1207-1273), der einen Aufstieg der Seele über das Menschliche hinaus und ihr Aufgehen im »Nichtsein«, im unaussprechlichen göttlichen Wesen, beschrieb. Doch solchen Lehren haftete im Islam immer das Merkmal der Häresie an, weshalb sie nicht selten verfolgt wurden.

Innerhalb des Islam bildet die Reinkarnationslehre allein bei den Drusen eine zentrale Rolle. Die Drusen bilden eine kleine Minderheit, stammen von den Ismaeliten ab und sind in Syrien, Libanon, Israel und Jordanien beheimatet. Wegen ihrer sehr speziellen Lehren ist es jedoch umstritten, ob sie überhaupt noch als Muslime angesehen werden können. Nach der Lehre der Drusen gibt es eine Reinkarnation von Menschen nur wiederum als Menschen, nicht als Tiere.


Zitat:
reinwiel: Dort ist alles durch die mediale Wahrnehmung Rudolf Steiners geprägt, die aber meines Erachtens nicht sehr tief reicht.


Welche Erklärung reicht tiefer ? Ich kenne noch nicht alle Erklärungen und freue mich darüber, wenn es Erklärungen gibt, die solche Tiefen erreichen, daß man ihnen bedingungslos zustimmen kann. Danach suche ich ja schon lange und habe sie bisher nicht gefunden. Wenn sie dann noch erschöpfend ist, daß keine weiteren Fragen aufkommen, dann wird es das sein, was mir alles erklären kann.

Zitat:
reinwiel: Denke dir einmal, es ist nicht so wichtig, hinter dem absolut Wahren her zu sein. Dieses ist nicht fassbar und du wirst der vom Suchen enttäuschte Faust bleiben.


Wann werde ich nicht enttäuscht sein ? Was gibt mir, wonach ich suche ? Welche Erklärungen genügen Dir und wie bist Du damit zufrieden ?
Zitat:

reinwiel: Das Paradies, die Vorstufe zu den eigentlichen Himmeln, ist bereits ein wunderbarer Zustand. Doch von all dem können die erdgebunden Geister, die sich da durch ihr Geistern zu bemerken geben, nicht viel angeben. Meist wollen sie auch nur, dass man für sie betet.


Wer sagt Dir das und wieso bist Du Dir da so sicher und wer schildert es Dir ?

Wenn es Dich nicht stört, noch eine Frage: Bist Du Bahai ?

liebe Grüße Gabriele
Liebe Gabriele!

Zitat:
Und, liebe Minou, was mich noch interessiert, findet man in den Werken von Bahai da auch noch Hinweise darauf oder wird es nicht weiter beachtet, bzw. hält man dort nichts davon - und wie erklärt man die Geistige Welt in dieser Religion ?

Vielen Dank für Deine Antwort -


Nach Baha'i-Meinung haben solche Erlebnisse nur für den Betroffenen Bedeutung.
Die Geistige Welt in der Baha'i-Religion: die Seele löst sich vom Körper und lebt in der feinstofflichen geistigen Welt weiter, wo sie auch die Möglichkeit hat, sich weiterzuentwickeln. Die Seele kommt gemäß ihres irdischen Lebens auf die Stufe, die sie verdient hat.
So nur mal ganz kurz erklärt.

Deas hat da eine schöne Übersicht zusammengestellt darüber, was wir durch Baha'u'llah vom Leben nach dem Tod wissen:
http://www.geistigenahrung.org/ftopic1267.html

Liebe Grüße von Minou
Lieber Reinwiel ,

Zitat:
Das Paradies, die Vorstufe zu den eigentlichen Himmeln, ist bereits ein wunderbarer Zustand. Doch von all dem können die erdgebunden Geister, die sich da durch ihr Geistern zu bemerken geben, nicht viel angeben. Meist wollen sie auch nur, dass man für sie betet.


Das klingt sehr interessant! Darf ich Dich fragen, welcher Glaube das lehrt?

Auch das mit der Vergeistigung der Materie klingt gut. Kann man sich darunter die Aufnahme besonders heiliger Menschen in die Geistige Welt vorstellen? Wie z.B. bei Maria oder Elias?

Liebe Grüße von Minou
Forum -> Leben nach dem Tod

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10  Weiter