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Es geistert












Lieber Reinwiel,

na gut, aber ich weiß im vorhinein, dass es fast nur negative Reaktionen bewirken wird .
Ich erzähl mal nur das eine Erlebnis: ich saß mit meiner Bekannten in deren Küche, wir unterhielten uns über verschiedene Dinge, auch über meine verstorbene Mutter. Auf dem Küchenkästchen stand eine große schwere Obstschale gefüllt mit Walnüssen, obendrauf das Plastiktellerchen von meinem damals noch kleinen Sohn. Plötzlich hörte ich es knacken, so wie eben Möbel manchmal knacken und dachte mir noch nichts dabei. Plötzlich hörten wir, dass das Geräusch aus dieser Schüssel kam und immer stärker wurde, so, als würdest du Pergamentpapier zusammenknüllen. Da kriegte ich es schon ein wenig mit der Angst. Wir starrten gebannt auf die Schüssel. Plötzlich ging diese in die Höhe und kam geradewegs auf mich zu. Ich hatte panische Angst, sprang auf und schrie "ich habe Angst!". In diesem Moment glitt die Schüssel wieder langsam auf ihren Platz zurück. Ich rannte aus der Küche und konnte an diesem Abend nicht mehr ins Bad gehen, das hinter der Küche liegt; und das will was heißen bei mir, dass ich vorm Schlafen nicht mehr ins Bad gehe! Aber ich hatte damals echt solche Angst!
Das war das erste Erlebnis. Ich weiß bis heute nicht, was es bedeuten sollte.

Liebe Grüße von Minou
Liebe Minou!

Ich kann dir versichern, dein Erlebnis ist wenigstens für mich hoch interessant. Ich glaube auch, dass mir bei dieser Angelegenheit ein wenig die Angst über den Rücken gefahren wäre. Wenn Geistiges zu uns in die Welt hereinspielt, ist die erste Reaktion immer Angst. Darum wird bei einer Engelerscheinung zuerst immer kund getan: Fürchte dich nicht!

Aber ich halte deine Geschichte erstens für wirklich wahr und zweitens bedeutsam. Es kann sein, dass das allein schon hier im Forum nicht so gut ankommt - doch das soll dich nicht stören.

Wirklich wahr: Weil es bei hellem, vollkommen wachem Tagesbewusstsein und zusammen mit einer Bekannten erlebt wurde.

Bedeutsam: Äußerst wichtig für dich, weil du das nie in deinem Leben vergessen wirst und weil es dir auf deinem Weg Hilfe wie Wegweiser sein wird.

Stütze: Deine Mutter wollte sich dir bekunden, weil ihr von ihr geredet habt. Sie will bzw. wollte dir zeigen: Ich lebe, ich bin immer noch für dich da. Habe Vertrauen, ich begleite dich, ich wache.

Und das Angsterlebnis hilft als solches, Angst zu überwinden.

Liebe Grüße - reinwiel
Hallo reinwiel,

stimme Dir absolut zu; auch ich hatte mal so ein eigenes erlebnis, welches sich aber kaum in Worte fassen lässt..

Auch für mich war das ein wichtiger Wegweiser in meinem Leben.

Liebe Grüsse -Favola-
Was mich nachdenklich macht, ist, was ist das, was uns umgibt, von dem nur Hellsichtige ein "Bild" bekommen - ist das noch unsere Mutter oder Vater, die uns besuchen, wie wir das glauben ? Was geht in die anderen Welt , sprich Jenseits, was bleibt hier auf Erden, womit es sich jederzeit wieder verbinden kann ?
*seufz* - irgendetwas stößt in mir, es zu suchen - wenn ich es mir nicht erklären kann - verstehe ich die Zusammenhänge auch nicht - allgemein gehaltene Aussagen können mich dann nie zufrieden stellen - ob aber das, was ich hier fand, darauf eine Antwort geben kann - ich weiß es nicht.

Zitat:
Wie der physische Keim von den höheren Wesensgliedern ergriffen wird

Tatsächlich verstehen wir des Menschen Geburt und seinen Tod nur dann, wenn wir wissen, aus welchen zwei Wesenheiten er besteht und wie diese zwei Wesenheiten zusammengeströmt sind, welche den ganzen Menschen bilden.


http://wiki.anthroposophie.net/Inka.....nsgliedern_ergriffen_wird

Wie gesagt: ich bin nicht hellsichtig - in mir dürfen Zweifel und Zuversicht Platz finden - aber es ist auf der anderen Seite schon spannend, da mehr zu erfahren - und unsere Fantasie walten und wirken zu lassen.

Und, liebe Minou, was mich noch interessiert, findet man in den Werken von Bahai da auch noch Hinweise darauf oder wird es nicht weiter beachtet, bzw. hält man dort nichts davon - und wie erklärt man die Geistige Welt in dieser Religion ?

Vielen Dank für Deine Antwort -

Gruß Gabriele
Liebe Gabriele,

erlaube, dass ich mich noch einmische, bevor du die Sicht des Menschenbildes aus Bahai bekommst.

Oh ich kenne die Anthroposophie recht gut. Dort ist alles durch die mediale Wahrnehmung Rudolf Steiners geprägt, die aber meines Erachtens nicht sehr tief reicht. Rudolf Steiner ein hellsichtiger Mensch der
"einfachen" Geister, Naturgeister.

Wenn du dich nur nach den Angaben und Aussagen wichtiger Persönlichkeiten oder auch nach Leuten aufbaust, die auf geistigen Wege - sprich medial oder mystisch - ihre Antworten erhalten haben, dann wirst du wohl nie zufrieden gestellt werden. Denke dir einmal, es ist nicht so wichtig, hinter dem absolut Wahren her zu sein. Dieses ist nicht fassbar und du wirst der vom Suchen enttäuschte Faust bleiben.

Du deutest es ja irgendwie verzagt an: Es ist wichtig, die eigene Vorstellung zu pflegen, den Mut zu haben, genau für sich selbst etwas "Visionäres" anzulegen, das in erster Linie nur einmal persönlich befriedigt. Das ist, so glaube ich, enorm wichtig.

So sage ich dir aus meinem persönlichen Schatz: Sowohl in den atomaren Zwischenräumen als auch in den Atomen unseres Körpers liegen unzählbar viele Lichtteilchen. Ich sage: das ist die feinstoffliche Welt des Menschen oder der eigentliche,bewusste, lebenstragende Mensch. Dieses Feine besteht aus weiheitsorientierten, eher magnetischen Seelenteilchen, wo innerhalb dieser eine ebenso große Zahl von geistigen Energieteilchen liegen. Etwa so: Geist ist Energie, Liebe, Anziehung. Das ist der Eigengeist des Menschen.

All das ist bei der Geburt eines Menschen ein eher unvollständiges, schwaches Gebilde. Im Laufe des Lebens nimmt der Mensch über und mit dem Körper unzählige neue feinstoffliche Teilchen in seinen inneren feinen Zusammenhalt auf, und zwar durch Atmung, Flüssigkeit, Nahrung. Je nach der inneren, sagen wir einmal moralischen Qualität des Menschen, werden die neuen Teilchen nicht nur integriert, sondern auch in eine wesentliche höhere und stärkrere Schwingung gebracht. Das geht zuletzt auch so weit, dass der Verstorbene noch alle zum ihm gehörenden Teilchen, die auch in den materiellen Atomen seines Körpers bzw. Leiche liegen, zu sich zieht und somit auch Materie transzendiert. Manche Menschen haben bekanntlich ihren ganzen Körper vergeistigt. Sprich: das ist die langsame Vergeistigung aller Materie.

Aber abgesehen davon schwingen die verstorbenen Menschen in höchst unterschiedlicher Weise, wenn sie ins Jenseits eintreten. Liegt ihre Schwinung nicht viel über der des Jenseits, zieht die Liebe und das Bedürfnis der Mitteilung noch sehr zur Erde, bzw. ins Diesseits. Meist ohne Ahnung. Das Jenseits für diese feinstofflichen Menschen - ich sage absichtlich Menschen - ist zunächst ein Abbild des Diesseits. Oft sehr lange und viele suchen einen Weg, wieder zur Erde zu finden: Oft gehen solche Geister in den Körper eines lebenden Menschen, dann liegt Besessenheit vor oder sie suchen irgendeine Möglichkeit zur Reinkarnation, obwohl sie trotzdem aus höherer Bestimmung den Weg der jenseitigen Weiterentsicklung beschreiten werden.

Das Paradies, die Vorstufe zu den eigentlichen Himmeln, ist bereits ein wunderbarer Zustand. Doch von all dem können die erdgebunden Geister, die sich da durch ihr Geistern zu bemerken geben, nicht viel angeben. Meist wollen sie auch nur, dass man für sie betet.

Es gäbe ja noch viel zu sagen. Doch man muss sich bewusst sein, dass erst das eigene innere Wahrheitsempfinden mit inneren Vorstellungen oder Visionen genährt werden muss, meint mit lieben Grüßen - reinwiel
Forum -> Leben nach dem Tod

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