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Eben.
Was mich interessiert ist folgendes: Wenn man gedanklich alles bis zu einem Punkt reduzieren kann, an dem es keinen Unterschied mehr macht, was die 'Wahrheit' ist (oder was dafür gehalten wird), wird es tatsächlich egal mit was man sein Leben verbringt.
Man kann sich z.B. dem andächtigen Betrachten der verschiedensten Paradoxa (oder Paradoxien?) widmen, welche sich unserem Wissen-wollen in den Weg stellen... sich in die unendlichen Weiten seiner eigenen Gedanken fallen lassen... oder Om singen bis man gar keine Gedanken mehr hat...
Interessant wird das alles aber erst, wenn es etwas ändert, entweder bei einem selbst oder bei anderen. Wenn es zumindest bei mir einen Unterschied macht, ob ich so oder anders darüber denke.
Ich habe sehr lange nachgedacht (fast mein ganzes Leben lang) bis es mir erst in letzter Zeit langsam dämmerte, dass alles, was ich gedachte habe, nicht-existent ist. Es war da und es ist wieder verpufft, wie Popcorn oder das ständig wechselnde Kinoprogramm, das doch immer dasselbe bleibt... es vermag mein Interesse manchmal zu fesseln und manchmal nicht...
Dann hab ich angefangen dran zu glauben, dass es vielleicht doch einen Unterschied machen könnte. Vielleicht auch nur ein Ablenkungsmanöver angesichts des grossen Nichts, von dem wir umgeben sind. Aber dafür so überaus persönlich... das wirklich Interessante ist doch gar nicht so sehr die Idee, sondern vielmehr die Art und Weise einer Person mit dieser umzugehen. Es ist ja eben schon alles gesagt worden... aber halt noch nicht von jedem.
Menschen sind das wichtiger Element, wenn es um die Ideen geht. Find ich.
LG
Lisken
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