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Naja... ich habe mich vor kurzem mit ein paar Leuten darüber unterhalten, wie wir uns unsere Beerdigung vorstellen: jeder trug die eine oder andere gewagte Spinnerei vor. Fast alle wollten ein fröhliches Fest, fast alle wollten kein Grab (oder es war ihnen egal).
Und ich merkte im Lauf der Diskussion, dass mir da komische Dinge wichtig waren, z.B. das mit den 24 Stunden. Das mit den unterschiedlichen Festen und mit den Gebeten, aber ich komm auch aus einem Kulturkreis, wo anders mit dem Tod verfahren wird.
Und das andere, was ich mich frage: wenn fast alle zu Lebzeiten sagen: macht doch, was ihr wollt mit meinem Körper, verbrennt mich und zerstreut mich in alle Winde und jeder so unterschiedliche Vorstellungen hat... Warum sehen dann alle Friedhöfe gleich aus, alle Beerdigungen sehen gleich aus und alle Grabsteine sehen auch ziemlich gleich aus - ?
Sind wir so standardmässig noch im Tod? Oder ist es die Gleichgültigkeit, mit der wir ihm begegnen? Darf der Tod nix individuelles sein? Ein letztes Fest, auch wenn man nicht dabei ist? Der Tod ist ja nicht schwer für den, der geht, sondern für die, die bleiben.
LG
Lisken
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