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Hmm...
Das Problem ist doch folgendes: Wir wissen zwar, dass wir nichts wissen, aber woher wollen wir eigentlich wissen, dass wir nichts wissen?
Wenn ich nicht mal wissen kann, ob ich nun existent bin oder nicht, wie soll ich dann wissen, ob irgendwas anderes existent ist oder nicht?
Es sagte der Astronaut zum Chirurgen:
"Ich bin schon dreimal im All gewesen und ich hab keine Engel gesehen..."
Und dieser meinte nur:
"Ich hab schon in 300 Gehirne geguckt und noch einen keinen einzigen Gedanken gesehen..."
Wenn unser Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, dann wären wir so dumm, dass wir es nicht verstehen würden.
Was fasziniert uns also mehr: das, was wir sehen (können) oder das, was wir nicht sehen (können)?
Die Macht unserer Intelligenz lässt uns Fragen stellen, die Macht unseres Glaubens lässt uns Antworten finden, die Macht unserer Verzweiflung lässt uns die Antworten überdenken. Die Macht kann man entweder ergreifen oder sich ihr unterordnen, derjenige, der sie ergreift ordnet sich seinem Verlangen nach Macht unter.
Oder um es kurz zu machen: "Mal sitzt der Thron auf dem Schlamme und mal der Schlamm auf dem Throne..." - wer ist der Handelnde, der Herrscher oder der, der sich beherrschen lässt?
Wir sehen, was wir sehen wollen, manchmal auch das, was wir sehen müssen, meist nur, was wir sehen können - oder was wir sehen dürfen, sehen wir denn, was wir sehen sollen? manche schauen lieber weg, andere gerne mal genauer hin und einige sind von geburt an blind.
Und erst das, was wir _noch_ nicht sehen! (Mal ganz zu schweigen von dem, was wir vielleicht _niemals_ zu sehen kriegen...)
LG
Lisken
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