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@ reinwiel
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| Ich glaube nicht, dass Gottes absolute Transzendenz erfahrbar ist außer für das höchste Bewusstsein in Gott selbst. |
So glaube ich das auch.
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| Ich denke, das was die Menschen äußerst selten erfahren können ist ein Ausfluss des Göttlichen aus den ganz hohen Sphären des immanenten Gottes, also jenes Teils von Gott, den Gott aus seiner Unendlichkeit als nächsten Ausdruck für uns von sich selbst erfahrbar werden lässt. Das ist aber so gewaltig, dass der Überflutete meint, das Absolute erfahren zu haben, wenn er sich in einem solchen Lichtmeer befunden hat. |
Dann glaube ich, zu diesen äußerst wenigen Menschen zu gehören, aber ich kenne noch viele andere.
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| Ich schöpfe aus dem Gedanken, dass Gott seine geformten Ideen nie zerstört und dass ihre Entwicklung in seinem Willen liegt. |
Ich schöpfe aus dem Gedanken, dass Gedanken ihre Quelle nicht verlassen und wir Gottes Gedanke sind.
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| Das ist meine Freude - hier und im Jetzt. Ich freue mich an meinem eigenständigen Sein. |
Die Freude am eigenständigen Sein ist die Freude am eigenständigen Schein.
Diese wird aber dennoch als eine Freude erlebt und das macht sie auch nicht schlechter.
Ebenfalls möglich ist die Freude des Seins in Gott.
Ich habe aber zur Kenntnis genommen, dass es für viele Menschen widersinnig scheint, die Dualität zu denken. Gott kann und darf nur eine untrennbare Einheit sein. Gott ist Unteilbares Sein. Gott ist das Wirkliche, alles andere ist Schemen, Schein, Täuschung.
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| Manches wird auch so empfunden: Gott der Unteilbare, der Wahre, das Meer der unfassbaren Kraft und des eigentlichen, einheitlichen Bewusstseins, diesem Gott beliebt es zu träumen. Es entstehen Traumbilder, die an Ihm vorbeigleiten, sich aber als blinde Materie manifestieren. Materie ist deshalb aus sich heraus Täuschung, nichts Wahres, Schatten. Materie ist Maya, ist eigentlich nichts. Und deshalb ist es unbedingt nötig, sich von dieser Materie zu distanzieren, mit dem Eigentlichen eins zu sein, das eine Einheit ist. |
Ja, nur glaube ich nicht, dass es Gotte Traum ist, sondern unser Traum (Der Traum des Kollektives).
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| Wenn der Mensch stirbt, löst sich der Mensch aus der Maya, dem Schein, und geht ein in das Wahre, gelangt er ins Nirwana, kehrt er in die Heimat, dem einheitlichen Gott zurück. Gott ist die Einheit, etwas anderes Wahres ist nicht wahr. |
Es ist nicht der Tod, der die Welt verschwinden lässt, sondern die Erkenntnis, dass die Welt in Wirklichkeit nicht Existiert.
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| Was mich angeht, ich fühle mich von dieser Einheit überhaupt nicht angezogen. Mir kommt vor, in dieser Einheit liegt Statik. |
Diese Einheit einmal zu erfahren erfüllt mit tiefster Liebe zu allem Sein.
Ja, in dieser Liebe liegt Statik, da sie vollkommen Konstant ist.
Die Erfahrung der Totalität beendet das Spiel der Dualität.
Dennoch ist es möglich innerhalb des Spieles weiterzuspielen.
Das nennt der Hinduismus das Nirvikalpasamadhi.
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| Mal hinaus in den Traum, die Maya, dann wieder zurück, ohne Bereicherung, ohne eigentliches eigenes Bewusstsein. |
Gottes Bewusstsein ist das eigene Bewusstsein, wenn die Individualität in der Totalität vergeht.
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| Meine Liebe gilt dagegen dem fortschreitenden, variantenreichen Leben, in dem ich zu anderen Menschen und besonders zu Jesus Christus eine Beziehung aufbauen kann. |
Gottes Liebe ist außerhalb der Zeit, alles geschieht in einem Augenblick – von der Entstehung der illusion der Trennung von Gott bis zum Aufgeben dieser Illusion.
Gruß Martin
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