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Zum Leben brauchen wir eine bestimmte Anzahl von Meinungen, auf die wir uns stützen können. Sie dienen als Grundlage für unser Gefühls leben und für unser geistiges Leben. Ohne diese Stützen ist das Leben nicht mehr möglich. Es wäre genau so als müsste man sich im Treibsand vorwärts bewegen. Innerlich wie äußerlich müssen wir spüren, dass wir festen Grund unter den Füßen haben. Es ist deshalb immer nützlich, an gute Dinge zu glauben, selbst wenn man sich einigen Illusionen hingibt, denn es hilft wenigstens, sich in einer konstruktiven Stimmung zu halten. Mit den Jahren sollte man sich jedoch gleichzeitig bemühen, immer klarer und bewusster zu werden, indem man seine verschwommenen Ansichten durch wirkliche Erkenntnis ersetzt. Mit vierzig sollte man besser nicht mehr so naiv sein wie mit zwanzig!
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Offenbarung 21, 4
Er wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Klage und Schmerzen wird es nie wieder geben; denn was einmal war, ist für immer vorbei.
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He will wipe every tear from their eyes. There will be no more death or mourning or crying or pain, for the old order of things has passed away.
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Il essuiera toute larme de leurs yeux. La mort ne sera plus et il n'y aura plus ni deuil, ni plainte, ni souffrance. Car ce qui était autrefois a définitivement disparu.
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Samstag, 14.6.2008
HERR, erweise uns deine Gnade und gib uns dein Heil!
Psalm 85,8
Ihr seid rein gewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.
1.Korinther 6,11
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Jesus fragte den Kranken, der ihn um Heilung anflehte: »Hast du Glauben?« Warum diese Frage? Weil man den geistigen Kräften eine Türe öffnet, wenn man Glauben hat. Alles, was ihr allein dank eurer eigenen Fähigkeiten, durch euren eigenen Willen, unternehmt, gehorcht einem natürlichen Mechanismus und ist deshalb dem Gesetz von Ursache und Wirkung unterworfen. In dem Moment, wo sich jedoch euer Glaube einschaltet, öffnet ihr eine Tür, damit die himmlischen Mächte hereinkommen können. Diese himmlischen Mächte dringen in euch ein und reparieren, reinigen, heilen, auch wenn ihr das vielleicht manchmal gar nicht richtig verdient habt.
Man kann also sagen, dass der Glaube die Gnade herbeizwingt; er öffnet eine Tür, durch die die Gnade hereinkommen muss. Aber natürlich unter der Bedingung, dass ihr sie zuvor eingeladen habt, so wie der Kranke, der Jesus bat, ihn zu heilen. Durch diese Bitte zog er die Aufmerksamkeit Jesu auf sich und durch seinen Glauben erlaubte er der Macht Jesu, sich in ihm zu manifestieren.
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Sonntag, 15.6.2008
4. Sonntag nach Trinitatis
Ich habe zu euch geredet früh und spät, doch ihr habt nicht auf mich gehört.
Jeremia 35,14
Nathanael sprach: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es!
Johannes 1,46
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