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Mittwoch, 4.6.2008
Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun?
Psalm 118,6
Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.
1.Johannes 4,18
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Im Buch der Sprüche heißt es: »Die Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit.« Schon lange vorher hatte Moses Gott als einen unnachgiebigen Herrn dargestellt, der nur Furcht einflößen konnte. Aber wer immer nur unter dem Einfluss der Angst handelt, kann sich nicht wirklich entfalten und mit der Zeit hat dieses Gefühl eine destruktive Wirkung auf ihn.
Mit der Liebe hingegen, blüht der Mensch auf. Aus diesem Grund kam Jesus und ersetzte die Furcht durch die Liebe, indem er uns sagte, dass Gott unser Vater ist. Natürlich fürchtet das Kind seinen Vater auch ein wenig und das ist gut so, denn es muss fühlen, dass es Regeln gibt, die man nicht übertreten darf, und dass man bestraft wird, wenn man sie übertritt. Aber der Vater ist vor allem jemand, den die Kinder lieben, nicht nur weil er ihnen das Leben gegeben hat, sondern weil er sie zu ihrer Entfaltung an all seinen Schätzen teilhaben lässt.
http://www.aivanhov.de/tagesgedanken/index.php?s=Furcht
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Freitag, 6.6.2008
Liebet den HERRN, alle seine Heiligen!
Psalm 31,24
Wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
1.Korinther 13,2
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Seit zweitausend Jahren wiederholen die Christen, dass Gott Liebe ist, aber was haben sie wirklich von dieser Wahrheit verstanden? Zu sagen, Gott ist Liebe, bedeutet, bewusst zu sein, dass Er ausnahmslos allen Wesen alles gegeben hat. Ihr leidet, ihr seid im Unglück und ihr betet zu Gott für eure Rettung. Ihr denkt, dass ihr hier und jetzt Seine Hilfe braucht und Er sie euch geben muss. Nun, da täuscht ihr euch. Gott muss jetzt nichts für euch tun, weil Er bereits alles getan hat. Indem er den Menschen schuf, hat Er alles vorgesehen, Er hat ihm alles gegeben. Ihr braucht also nichts mehr zu verlangen.
Die wahren Söhne Gottes sind jene, die nichts verlangen. Sie wissen, dass sie bereits alles haben. Wenn ihr Hände erbittet, um arbeiten zu können, Füße, um gehen zu können, Augen, um sehen zu können, so ist das lächerlich, denn ihr habt sie bereits, sowohl auf der geistigen als auch auf der physischen Ebene. Ihr müsst nur beten, um das Licht zu erlangen, das euch zeigt, wie ihr sie am besten verwendet.
http://www.aivanhov.de/tagesgedanken/index.php?s=die+liebe+gottes
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Sonntag, 8.6.2008
3. Sonntag nach Trinitatis
HERR, sei mir gnädig, denn ich bin schwach; heile mich, HERR, denn meine Seele ist sehr erschrocken.
Psalm 6,3.4
Gottes Geist hilft unsrer Schwachheit auf.
Römer 8,26
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