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die losungen












Was wir Wahrheit nennen, ist immer unsere eigene Wahrheit. Deshalb gibt es eine lebendige, reichhaltige Wahrheit für jenen, der in der Lage ist, die Dinge auch jenseits des Scheins zu spüren, und eine armselige Wahrheit für denjenigen, der nichts spürt. Ihr sagt: »Ja, aber wenn man von Wahrheit spricht, spricht man doch von einer objektiven Wirklichkeit, die unabhängig von uns existiert.« Einverstanden, aber um erfahren zu werden, muss diese objektive Wahrheit notwendigerweise von jedem Einzelnen subjektiv wahrgenommen werden. Wie kommt es beispielsweise, dass die Wissenschaftler sich nie über die Frage der Existenz Gottes einigen konnten? Hier haben wir Menschen mit der gleichen wissenschaftlichen Ausbildung, der gleichen Intelligenz, den gleichen materiellen Gegebenheiten, um sich ihre Meinung zu bilden, und sie bilden sich unterschiedliche Meinungen! In der wunderbaren Reichhaltigkeit und Organisation der Materie spüren die einen die Gegenwart eines Schöpfers, während die anderen nur eine gut konstruierte Mechanik erkennen, die sie dem Zufall zuschreiben. Dies beweist deutlich, dass die objektive, materielle Wirklichkeit notwendigerweise von der Subjektivität der einzelnen Individuen geprägt wahrgenommen wird. http://www.aivanhov.de/tagesgedanken/index.php?s=Gottes+wunder
Omraam Mikhaël Aïvanhov
Sonntag, 1.6.2008
2. Sonntag nach Trinitatis
Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.

1.Mose 28,17
Christus spricht: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden.

Johannes 10,9
Von welchem Land spricht der Psalmist, wenn er sagt: »Ich werde wandeln vor dem Herrn auf der Erde der Lebendigen«? (Ps 116,9). In Wirklichkeit ist diese Erde der Lebendigen ein Bewusstseinszustand, und in gewisser Weise ist es auch unsere Erde, es sind die ätherischen Regionen unserer Erde. Denn die Erde ist nicht nur das, was wir von ihr sehen, sie ist auch eine feinstoffliche Welt, auf der die Lichtwesen, die Engel und Gottheiten leben.
Selbst Jesus befindet sich auf jener Erde, er hat sie nicht verlassen, denn er sagte: »Und siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende« (Mt 28,20). Natürlich hat er die physische Erde verlassen, aber er lebt auf der lebendigen, lichtvollen, göttlichen, ätherischen Erde. Wenn es einem Menschen hier auf unserer Erde gelingt, sich zu reinigen, sich geistig zu erheben, dann beginnt auch er auf dieser Erde der Lebendigen zu leben, er tritt in Kontakt mit den großen Meistern, mit den Engeln, mit den Gottheiten, mit Christus. http://www.aivanhov.de/tagesgedanken/index.php?s=christus Aivanhov
Dienstag, 3.6.2008
Wenn ich schaue allein auf deine Gebote, so werde ich nicht zuschanden.

Psalm 119,6
Bewahre, was dir anvertraut ist.

1.Timotheus 6,20
Man spricht von »Offenbarungsreligionen«, so, als ob sich zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte Gott Selbst zu Wort gemeldet hätte, um sich bekannt zu machen oder um Gebote zu erlassen. Folglich müsste das, was Er da gesagt hat, als endgültig betrachtet werden, nichts könnte mehr hinzugefügt oder herausgestrichen werden. Doch dies ist ein Irrtum. Gott ist nie gekommen, um sich in Person zu offenbaren, sondern Er hat sich mittels seiner fähigsten und würdigsten Söhne bekannt gemacht. Zu diesen gehörten Moses, Zarathustra, Buddha, Jesus, Mohammed und alle großen spirituellen Meister, von denen sogar manche unbekannt bleiben, weil die Geschichte ihren Namen nicht bewahrt hat. Nun gehörten diese Menschen, diese Übermittler, jeweils einer bestimmten Kultur, einem bestimmten Zeitalter an und konnten aus diesem Grund nicht absolut und für alle Ewigkeit sprechen. Deshalb offenbart sich Gott, der Liebe ist, weiterhin mittels seiner Söhne, die Er immer wieder auf die Erde schickt.
Omraam Mikhaël Aïvanhov
http://www.aivanhov.de/tagesgedanken/index.php?s=gebote
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