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Christus, die zweite Seite von Gott Selbst, hat niemals einen physischen Körper angenommen, er tritt nur in jene Seelen und Geister ein, die bereit sind, ihn zu empfangen und mit ihm zu verschmelzen. Jesus, wie alle anderen großen Meister und Religionsgründer der Menschheit auch, musste also einen langen Weg durchlaufen, bevor dieser Geist in ihn herabstieg. Er wurde nicht Jesus Christus genannt, weil er Christus selbst war, sondern weil er Christus empfangen hat. Man kann sagen, Jesus war Gott, aber in dem gleichen Sinne wie wir, die Tiere, Bäume, Steine, Sterne… ebenfalls Gott sind. Da alles Existierende aus der göttlichen Substanz hervorgegangen ist, ist in diesem Sinne alles Gott. Der einzige Unterschied liegt im Bewusstsein und Jesus hatte das höchste Bewusstsein von der Gegenwart Gottes in sich. Dieses Bewusstsein müssen wir also entwickeln, bis wir mit der Gottheit verschmelzen und eines Tages wie Jesus sagen können: »Ich und der Vater sind eins« (Jh 10,30).
http://www.aivanhov.de/tagesgedanken/index.php?s=christus
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Dienstag, 27.5.2008
Lass ab vom Bösen und tu Gutes; suche Frieden und jage ihm nach.
Psalm 34,15
Freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.
2.Korinther 13,11
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Warum ist der Mensch zum Besten und zum Schlimmsten fähig? Weil er durch sein Bewusstsein zwischen die niedere und die höhere Welt gestellt ist. Wenn er nicht wachsam ist, wenn sein Bewusstsein nicht erweckt ist, fangen die finsteren Kräfte an, die Oberhand zu gewinnen. Und wenn er sich im Gegenteil mit den Kräften der höheren Welt verbindet, wird er zum Kanal mächtiger, segensreicher Ströme.
Wenn er das weiß, muss jeder Mensch verstehen, wie wichtig seine Rolle im Universum ist, denn es hängt von ihm ab, ob sich die Tore des Himmels oder die der Hölle öffnen. Ja, da er an der Grenze der zwei Welten steht, hängt es von ihm, von seiner Haltung ab, ob sich das Gute oder das Böse auf der Erde manifestiert. Genauso wie die Sonne das Tor der göttlichen Kräfte im Sonnensystem ist, ist der Mensch das Tor für die Sonnenkräfte auf der Erde. Die Rolle, die er im Universum zu spielen hat, ist also immens. http://www.aivanhov.de/tagesgedanke.....?s=niedere+h%F6here+welt+
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Mittwoch, 28.5.2008
Ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.
1.Mose 28,15
Gott, der nicht lügt, hat das ewige Leben verheißen vor den Zeiten der Welt.
Titus 1,2
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Es wird den Menschen immer dazu drängen, Mittel zu finden, um das Alter und den Tod hinauszuschieben! Das ist sehr gut, denn er hat auf der Erde eine Arbeit zu vollbringen, und ein langes Leben gibt ihm dazu größere Möglichkeiten. Aber das Leben gehört Gott und Gott allein. Was der Mensch auch unternimmt, er wird niemals Krankheit und Tod, die physische Krankheit und den physischen Tod überwinden. Früher oder später muss er also erkennen, dass sein Wunsch nach Unsterblichkeit nur mit einer spirituellen Praxis erfüllt werden kann. Das spirituelle Leben ist das wirkliche Allheilmittel, das ihn von all seinen Leiden befreien wird. Im Lebensbaum ist das universelle Heilmittel mit der Sephira Tiphereth verbunden, der Sephira der Sonne. Und das soll nicht nur vom physischen Gesichtspunkt aus verstanden werden, sondern auch und insbesondere vom spirituellen Gesichtspunkt. Wenn der Erzengel der Sonne den Namen Mikhael hat (d. h. »der wie Gott ist«), so deshalb, weil das Leben, das von der Sonne kommt, für die Bewohner der Erde der mächtigste und vielsagendste Ausdruck des göttlichen Lebens ist. Indem wir uns mit der Sonne verbinden, machen wir aus unserem ganzen Wesen ein Auffangbecken für das göttliche Leben.
http://www.aivanhov.de/tagesgedanken/index.php?s=unsterblichkeit+
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