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@HCL
Wie kommst Du darauf?
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| Nehmen wir mal einen ganz normalen Stromkreislauf. Elektrischer Strom besteht aus Elektronen, die sich in einer Leitung bewegen. Wenn ich nun also einen Stromkreis schließe, beginnen die Elektronen zu fließen. Elektrischer Strom bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit, das bedeutet, ein Elektron braucht eine gewisse Zeit, um von einem Punkt des Stromkreises zu einem anderen zu gelangen, so kurz die Distanz auch sein möge. Soweit sogut. ABER Fakt ist auch, daß in dem Moment, in dem ich den Stromkreis schließe, ÜBERALL in der Leitung der Strom ZEITGLEICH zu fließen beginnt... |
Nach meinem Schulwissen "fließen" die Elektronen nicht selbst durch das Kabel, sonder geben ihre Ladung nur weiter.
So änlich habe ich es auch bei Wiki gefunden:
| Zitat: |
| Die eigentliche Stromleitung im Metall kommt durch eine überlagerte Driftbewegung dieser freien Elektronen zustande. |
Und:
| Zitat: |
| Diese Driftbewegung der Ladungsträger im Metall ist dabei vergleichsweise langsam: Die Drifteschwindigkeit der Ladungsträger beträgt beispielsweise bei Kupfer, welches ca. 1023 Leitungselektronen pro cm3 aufweist, und bei einer typischen Stromdichte von 10 A/mm2, nur rund 0,735 mm/s. |
Was ich allerdings..äähh...sehr langsam finde. Noch nicht einmal einen cm pro Sekunde...?
Jetzt wundert es mich auch nicht mehr, daß meine Kiste so lahm ist
Hm.
Keine Ahnung, vielleicht ist es ja ein elektrisches Feld, ähnlich wie ein magnetisches Feld.
Hat der Magnetismus eigentlich irgendeine Zeitkomponente?
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@Astrella
Okay, ich stelle mich schon in die Ecke und schäme mich...
Es ging mir eigentlich auch nur ums Prinzip...
Na gut, probier ich es mal mit einem anderen Beispiel (und ich hoffe, jetzt ist gerade mal kein Fettnäpfchen in der Nähe...):
Nehmen wir einen Tank, bis obenhin gefüllt mit Wasser. Unten ist der Abfluß. Wenn nun der Abfluß unten geöffnet wird, und wir mal annehmen, daß der Wasserstand mit Lichtgeschwindigkeit sinkt (jaja, ich weiß... ), würde es trotzdem eine bestimmte Zeit dauern, bis das letzte Wassermolekül den Tank durch den Abfluß verlässt. Aber trotzdem beginnt der Wasserstand zeitgleich mit dem Öffnen des Abflusses zu sinken. Das heißt, in dem Moment, wo der Abfluß geöffnet wird, erreicht diese Information ohne Zeitverzögerung die Wasseroberfläche.
So, ich hoffe, ich konnte damit besser verdeutlichen, worauf ich hinaus wollte.
Und jetzt gehe ich ins Bett und versuche - entsprechend dem ursprünglichen Thema - irgendwas zu träumen...
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Der hydraulische Druck ist abhängig in diesem Fall davon, wie schnell sich der unten entstehende Unterdruck nach oben mitteilt.
In der dargestellten Situation dürfte sich die Flüssigkeit, da sie nur minim bis gar nicht komprimierbar ist praktisch wie ein Festkörper verhalten und somit zeitgleich oben zu sinken beginnen wenn unten der Auslauf beginnt.
Das spielt eine große Rolle in der Hydraulik und Motorentechnik und hängt mit der Viskosität der Flüssigkeit zusammen. http://de.wikipedia.org/wiki/Viskosit%C3%A4t
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@HCL
Bei Deinem Wassertank bewegt sich ja die kompakte Masse. Wie bei einem Zug. Du setzt ihn vorne in Bewegung und "hinten" setzt sich gleichzeitig in Bewegung, im Prinzip (ich hoffe uns hört jetzt kein Physiker zu) muß man das wohl wie EIN Teilchen betrachten.
Ein Zugteilchen.
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| In der dargestellten Situation dürfte sich die Flüssigkeit, da sie nur minim bis gar nicht komprimierbar ist praktisch wie ein Festkörper verhalten und somit zeitgleich oben zu sinken beginnen wenn unten der Auslauf beginnt. |
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| Bei Deinem Wassertank bewegt sich ja die kompakte Masse. Wie bei einem Zug. Du setzt ihn vorne in Bewegung und "hinten" setzt sich gleichzeitig in Bewegung |
Ja, genau das meine ich. Die Aussage, die ich daraus ableiten möchte, lautet in etwa so, daß Materie sich zwar nicht schneller als Licht bewegen kann, Informationen oder Zustände können hingegen zeitgleich und unter Umgehung der Lichtgeschwindigkeit übermittelt werden.
Ein Festkörper, z. B. Flüssigkeit, ein Zug, oder auch nur ein Teilchen (ach übrigens:
auch nicht schlecht ) hat eine gewisse Ausdehnung. Sobald z. B. eine Lok anfährt, kommt dieselbe "Info" zeitgleich im letzten Waggon an, der aber niemals zeitgleich die Position der Lok erreichen wird.
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