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Fassungsvermögen der Sterblichen












@ reinwiel

Zitat:
Auf höchstem Niveau gibt es wohl fast keinen Unterschied in unseren Meinungen. Aber die eine große Schwierigkeit ist wohl schon hier vorne beim Zustieg zum Hauptthema Gott angedeutet:

"...unermesslich erhaben bist Du über das Bemühen der Sterblichen, Dein Geheimnis zu enträtseln...oder die Art Deines Wesens auch nur anzudeuten." - - Das Erhabene Gottes geht nicht nur über das Fassungsvermögen der Sterblichen hinaus, sondern auch über das aller Engel. Gott ist die Unendlichkeit selbst oder schlechthin.

Korrekt – zumindest solange, solange wir uns als Sterbliche begreifen.

Zitat:
Als Transzendenz ist und bleibt Gott Jenseits alles Begreifens, ist er der Unermessliche, der Unerforschliche.

Aber die Transzendenz ist erfahrbar.

Zitat:
Er ist das Urmeer Jenseits alles dessen, was man sich als Erschaffenes überhaupt nur vorstellen kann.

Korrekt -zumindest solange, solange wir uns mit dem Identifizieren, was erschaffen ist.

Zitat:
Er ist größer als aller Raum, alle Zeit - in der Transzendenz ist er eben der Unendliche, das Urmeer unbegreiflicher Kraft und Schwingung. Wenn an Gott gedacht wird, dann oft nur im Ausdruck dieser Tranzendenz.

Die Seele kennt weder entstehen noch vergehen.
Wasser verlässt gasförmig den Ozean und kehrt zu diesem als Regen oder als Flüsse zurück.

Zitat:
Anders dagegen die Immanenz Gottes: Hier "teilt" sich Gott, er offenbart sich. Hier verlässt er die absolute Transzendenz. Hier geht er in alles Geschaffene hinein. Hier lebt er in seiner Schöpfung. Hier schafft er sich sein Du, hier liegt die Freude und aber auch der Schmerz Gottes. Weil die Schöpfung geoffenbarter Gott ist - so sollst und kannst Du sicher empfinden, dass Du Gott bist, vom tiefsten Wesen her. Der immanente Gott ist in Dir, gleich wie in mir. Er ist in allem da. Auch im Stein, im Fels. Aber ist ein Stein ein Mensch? Es gibt die verschiedensten Stufen.

Verschiedenheiten gibt es in der Dualitäts-Ebene.

Zitat:
So entwickle Du in Bezug auf Dich selbst - eben Das Bewusstsein, dass Du Gott bist - ich meinerseits, dass ich ein Kind Gottes bin, das noch viele viele Stufen nach oben gehen und mit meinen kleinen Möglichkeiten Freude bereiten will.

Das Bewusstsein „ich bin Gott“ kann nur verwirlicht werden, über das: „Wir alle sind Eins, Eins ist Gott“. Das kleine Ich kann weder Gottes Größe erfahren, noch Gott sein.
Das Große ich erfährt sich als alles Sein.
Ein Merkmal des Großen Ichs ist z.B. die Unverletzlichkeit.

Gruß!
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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