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Welche Folgen es für das menschliche Selbst- und Weltverhältnis hat, wenn wir uns das Weltbild, dass Seele ganz auf der Materie beruhe und nichts davon nach dem Tode weiter existiert zu eigen machen?
Wenn ich glaube, dass mein Leben aus einem blinden Prozess genetischer Variation und Selektion hervorgegangen ist, also keinen "Sinn" hat, dann verpflichtet es mich auch zu nichts.
Wenn ich aber der Überzeugung bin, dass du und ich und wir alle so, wie wir sind, gewollt wurden, dann müssen und können wir die uns geschenkte Existenz als Aufgabe wahrnehmen und gestalten.
Es macht also einen Unterschied, ob wir uns als Zufallsprodukt der Evolution oder als Ziel eines Schöpfungsakts verstehen. Eben deshalb muss weiter über den Darwinismus gestritten werden.
Sind diese Aussagen richtig?
(Quellenangaben siehe im Thread: "Eine Religion gründen." http://www.geistigenahrung.org/ftopic33726-10.html)
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