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| Enthebt uns der Zufall vergangener Entwicklung jeder Verantwortung? |
| Sind wir für die Zukunft der Erde und der Menschheit in dm Masse verantwortlich, als wir darauf Einfluss nehmen können? |
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83% |
[ 5 ] |
| Ist es eine persönliche Entscheidung wie viel Verantwortung jeder übernehmen will und abhängig von IQ und Bildungsstand? |
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16% |
[ 1 ] |
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| Stimmen insgesamt : 6 |
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Welche Folgen es für das menschliche Selbst- und Weltverhältnis hat, wenn wir uns das Weltbild, dass Seele ganz auf der Materie beruhe und nichts davon nach dem Tode weiter existiert zu eigen machen?
Wenn ich glaube, dass mein Leben aus einem blinden Prozess genetischer Variation und Selektion hervorgegangen ist, also keinen "Sinn" hat, dann verpflichtet es mich auch zu nichts.
Wenn ich aber der Überzeugung bin, dass du und ich und wir alle so, wie wir sind, gewollt wurden, dann müssen und können wir die uns geschenkte Existenz als Aufgabe wahrnehmen und gestalten.
Es macht also einen Unterschied, ob wir uns als Zufallsprodukt der Evolution oder als Ziel eines Schöpfungsakts verstehen. Eben deshalb muss weiter über den Darwinismus gestritten werden.
Achtung: Die Willensfreiheit wird hier nicht angesprochen, die ist ein anderes Thema Ein Schicksal mit mehr oder weniger Eigenregie ist mit oder ohne Gott oder7und Seele möglich.
Sind diese Aussagen richtig?
(Quellenangaben: http://www.stuttgarter-zeitung.de/s.....94940?_suchtag=2007-08-17 siehe im Thread: "Eine Religion gründen." http://www.geistigenahrung.org/ftopic33726-10.html)
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Also ich finde in diesem Fall ist es Pflicht eines jeden Erdenbürgers seine Mitbewohner dieses Planeten auf die Folgen seiner Handlungsweisen aufmerksam zu machen, wo diese bekannt und erwiesen sind.
Solche kann es geben in allen Lebensbereichen, von der Ethik und Moral über das Verständnis von Schöpfung und menschlicher Macht bis hin zum Respekt für jedes Lebewesen.
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Hi ,
ich persönlich halte nichts von einem deterministischem Weltbild, in dem unser Handeln "festgelegt" ist und auch unser Wille nur irgendwelchen physikalischen/neuronalen/wie auch immer Gesetzmäßigkeiten unterliegt.
Ich glaube, daß wir ein erhebliches Maß an Freiheit besitzen - auf wenn andere das für eine Illusion halten mögen.
Wie auch immer - diese "Illusion", mein freier Wille, von dem ich überzeugt bin, ihn zu besitzen, fordert von mir geradezu, daß ich Verantwortung übernehme - im Großen wie im Kleinen.
Jedenfalls auf das worauf ich Einfluß habe.
Ich finde ein Weltbild, in dem alles "vorherbestimmt" ist, alles einen "tieferen Sinn" haben soll - verleitet einen geradezu dazu, die Hände in den Schoß zu legen und auch diese Untätigkeit als "gottgewollt" zu proklamieren.
Nun, hätten alle Menschen so eine Einstellung, würden wir bestimmt noch auf den Bäumen hängen.
Ich persönlich kann Menschen in meinem direkten Umfeld nicht ertragen, die hinter jedem Glück/ Unglück eine höhere Bestimmung vermuten.
Jemand, der zum Beispiel zu lahm ist, um einen Bus zu erreichen und dann von "es sollte wohl so sein" faselt....
Ein bißchen mehr Planung und man muß auch nicht für jeden Toilettengang Gott bemühen...
Ich weiß nicht, ob es Gott gibt, und daher lebe ich so, als würde es ihn nicht geben.
Auf manche Dinge habe ich Einfluß, manche Dinge passieren einfach so... Ich "glaube" an den Zufall, an Verkettungen von Umständen, die aber nicht zielgerichtet sind, so unwahrscheinlich sie in dem Augenblick auch sein mögen.
Von dem Gegenteil wird mich auch niemand überzeugen können.
Es ist wie Lotto spielen: Irgendwo trifft immer das Unwahrscheinliche ein, nur bei Lotto wünschen wir es uns - bei Unglück muß wieder ein tieferer Sinn her? Zufall, wie beim Lotto.
Söderle, bin ja jetzt gut vom Thema abgekommen.
Ich finde, daß die beiden Wahlmöglichkeiten nicht unbedingt gegensätzlich sind, es gibt bestimmt auch viele Menschen, die sich überhaupt nicht verantwortlich fühlen (ist ja eh alles gottgewollt).
Außerdem - IQ und Bildungsstand: Du hast die finanzielle Möglichkeiten ausser Acht gelassen.
Hat aber alles drei wenig Einfluß drauf, ob man Herzensbildung hat und einen moralischen Anspruch an sich selbst.
Astrella
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Astrella, Du bist doch ganz beim Thema!
danke für Deinen Bericht. Ich möchte nur dazu ergänzen, dass ich es gut finde, auch in den Dingen, die uns nicht so gefallen das Positive zu finden und zu anerkennen.
Wenn einer seinen Bus nicht bekommt und sagt, dass es schon seinen guten Zweck haben wird, kann ich das nicht schlimm oder bequem finden, es ist eine Art, mit den eigenen Fehlern umzugehen.
Das bedeutet ja nicht, dass der nächstes Mal nicht besser auf die Uhr guckt un wachsamer seine Termine plant.
Wenn der zu lang damit wartet, wird der bald keine Termine zu planen haben, und auch kein Geld zu verputzen.
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| Zitat: |
| ich persönlich halte nichts von einem deterministischem Weltbild, in dem unser Handeln "festgelegt" ist und auch unser Wille nur irgendwelchen physikalischen/neuronalen/wie auch immer Gesetzmäßigkeiten unterliegt. |
Ich auch nicht.
Jade
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