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Dogmatismus, Frömmelei und Bigotterie












@Jade

Zitat:
....Dein Weg Dich wegführt von Gott. Nach biblischer Lehre jedoch entfernst Du Dich eindeutig von Gott.



Das sehe ich nicht so. Wovor ich mich fürchte, sind:
Dogmatismus
Frömmelei
und
Bigotterie.

Ich bin weder Atheist, noch Christ, noch Moslem, noch Hindu, noch Jude, noch Buddhist. Ich bin ein Mensch, der sich der Theosophie nahe fühlt, bin aber keine Theosophin, weil ich mich da mehr in die Studien rein knien müßte. Das eigene Erlernen der Zusammenhänge der Ganzheitlichkeit ist wichtig und bringt weiter. Aber ich kenne einige Freunde, mit denen ich über manche Fragen, die sich mir stellen, Diskussionen führen kann.

Was ich überhaupt nicht mag, sind Drohungen, daß Gott mir nicht wohl will, wenn ich das oder jenes nicht annehmen kann. Gott ist groß genug, jeden Menschen so anzunehmen, wie er ist, weltweit. Wie klein Gott gemacht wird, der sieht es daran, wenn manche Religionsverfechter anderen Angst einreden wollen und im Namen Gottes drohen. Das finde ich furchtbar. Vor allem für die Menschen, die sich auf solche Aussagen versteifen. Dann frage ich mich nämlich: haben diese Menschen Gott überhaupt verstanden ? Wie ganzheitlich sehen sie Gott, wie sehen sie Gott überhaupt - haben sie eine Ahnung, wie Gott denkt und fühlt oder wie er ist und wie groß er ist - wie er alles anschaut aus seiner Welt heraus.

Und so scheiden sich die Geister, die einen, die in Gott etwas Liebevolles sehen, und die, die dauernd drohen möchten, weil sie diese perspektivische Sichtweise haben.

Nein, ich glaube, auch mich führt Gott - eben auf anderen Wegen.

Ich kenne nicht der Weisheit letzten Schluß, aber ich denke, den Weg, den ich gehe, den habe ich gebraucht. Und ich hoffe doch sehr, daß die Zeit der Hexenverbrennungen vorbei sind - , denn dann hätte man mich schon längst gequält und verbrannt. Gott, was bin ich Dir dankbar, daß Du die Zeit so vorgeschoben hast und wir in einer Zeit leben dürfen, wo so etwas nicht mehr möglich ist. Dreh ja das Rad nicht zurück, rufe ich Gott zu - schieb es höchsten an, damit wir vorwärts kommen.

Gott auf die Erde geholt haben auch die Griechen - d.h. ihre Götter - Symbole für besondere Qualitäten. Den Gott des Feuers, des Wassers, der Erde und der Luft. Symbole - wer dahinter schaut, versteht mehr - auch von der Bibel -

http://www.klarblicker.de/forum/vie......php?t=3274&start=124

Zitat:

Bei einem Mythos sind keine „geheimnisvollen mythenbildenden Kräfte“ im Spiel, sondern der Mythos ist eine ganz bestimmte Erzähl- und Darstellungsform, um eine Information zu vermitteln. Diese Information wird im Mythos personifiziert, versinnbildlicht und im übertragenen Sinn dargestellt, um sie anschaulicher zu vermitteln.

Das wurde gerade im religiösen Bereich gerne gemacht, weil manche religiösen Lehren viel zu abstrakt und unanschaulich gewesen wären, wenn man die Prinzipien im Klartext dargestellt hätte. Die beschreibende Darstellung der Information im Klartext entspräche übrigens dem „Logos“. Und weil heutige Wissenschaften üblicherweise diese Form der Informationsdarstellung verwenden, enden ihre Namen auch oftmals auf „-logie“ (Zoologie, Psychologie, …)

Es war nicht das Ziel, Informationen aus dem physischen Bereich zu nutzen, UM die Jesus-Geschichte zu erfinden. Die Erfindung der Jesus-Geschichte war nicht der eigentliche Zweck der Sache, sondern der Zweck war, eine Information darstellbar und erlebbar zu machen. So hat man das Geistige und Unbegreifliche in die Begriffe unserer materiellen Erfahrungswelt übersetzt, um sie für und begreifbar zu machen.
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