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Wissen nützen












Zitat:
Nein, das meine ich nicht. Aber ich! will es halt doch wissen.


Abgesehen davon, dass Du die Antwort nicht verstehen wirst. Was soll Dir das Wissen nützen? Du weißt warum der Geist verwirrt ist und wie das Iniversum entstand - herzlichen Glückwunsch! Und jetzt? Das gleiche tun wie jetzt auch. Versuchen die Erleuchtung zu finden. Es hilft Dir nichts das zu wissen, außer den Ego zu füttern und ist damit sogar noch eher hinderlich. Es ist unnützes Wissen, dass einen erheblichen Teil Deiner mentalen Kapazitäten fesseln würde, wenn Du es den wirklich verstehen würdest, wahrscheinlich würde es Unmengen an Bücher mit Formeln, Modellen etc. füllen - statt dessen solltest Du einfach lieber den Pfeil rausziehen.

Zitat:
Darüber muss ich noch gründlich nachdenken.


Ja harte Nuss Für mich war das das endgültige Ende einer irgendwie geartetn Gottesvorstellung, die den Hauch irgendeiner Individualität oder Persönlichkeit hat und dann kann ich es auch gleich Nirvana nennen

Womit wir aber beim nächsten Punkt wären:

Zitat:
Noch einmal zur Individualität, das ist zur Zeit ein wichtiges Thema für mich:


Wieso solltest Du gerade eine Individualität aufweisen, wenn Gott frei davon ist?


Zitat:
Das Rad läuft nicht rund, für alle Menschen. Nun gibt es welche, die sich bemühen und bemühen, um das Leid, das sie erfahren, zu integrieren und somit wieder zur Harmonie zu kommen.



Die Frage ist was verstehst Du unter Leid integrieren? Buddha sagte, wenn Du ein Problem hast und Du kannst es lösen, warum sollte man sich dann Sorgen darüber machen? Wenn Du ein Problem hast und Du kannst es nicht lösen, warum sollte man sich dann Sorgen darüber machen?

Leid wird zumindest im Buddhismus nicht intergried es wird sozusagen vermieden. Man macht sich frei von allem Leid, dass geht schon ohne Erleuchtung ganz gut indem man einfach seine Einstellung zum Leben ändert. Wer leidet macht was 'falsch'


Zitat:
Das empört mich, weißt Du! (Wen empört das? Das Ego!) Ich weiß, dass das ein Problem des Westens ist, und dass ich hier als typisches abendländisches Kind reagiere. Aber es kann doch nicht sein, dass alles gleichgültig ist, wie ich lebe, was ich mache. Das Rad dreht sich. Mal bin ich oben, mal unten.


Schließ die Augen und geh doch mal in Dich und mach Dich auf die Suche nach Deinem Ego. Versuch mal was zu finden was dem Wort Individuum gerecht wird und unteilbar ist, etwas konstantes, dass sich nicht ändert und bleibt wie es ist.
Gedanken, Gefühle Einstellungen.....alles nur Bläschen in einem Wasserglas die kommen und gehen.

Was bleibt den von Deinem Ego von Dir wenn Du tot bist? Deine Enkel werden sich noch an Dich erinnern, vielleicht Deine Urenkel noch, aber irgendwann wie jedes Zeugnis jeder Gedanke, dass Du jemals auf diesem Planeten gelebt hast zu Asche zerfallen und niemand wir je wissen dass es Dich mal gab und das alles vielleicht in weniger als 200 Jahren, ein Wimpern schlag in der Geschichte des Universums. Deswegen muss ja noch nicht alles gleichgültig sein. Alle Eindrücke, die Du in Deinen Geist und in den Geist anderer pflanzt sind wichtig - gute wie schlechte, den der Geist ist wie gesagt zeitlos - die Christen haben davon auch schonmal gehört und nennen es Ewigkeit, ein bisschen ungenau wie ich finde. Die Ewigkeit wird ganz schön lange, besonders gegen Ende hin
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